Mit dem Auftakt der FIG World-Cup-Serie 2026 beginnt für die deutsche Sportakrobatik die internationale Wettkampfsaison. Der erste World Cup findet im portugiesischen Maia bei Porto statt. Die deutsche Nationalmannschaft wird dort mit drei Formationen vertreten sein.
Die Abreise der Delegation erfolgt am kommenden Mittwoch von den Flughäfen Berlin, Frankfurt und Amsterdam. Die Ankunft in Porto ist für die Mittagsstunden vorgesehen. Bereits am Anreisetag steht um 14:00 Uhr das erste offizielle Training gemeinsam mit weiteren internationalen Delegationen aus Finnland, Aserbaidschan sowie Estland auf dem Programm.
Die Deutschen Formationen im Überblick
Senioren Damengruppe
Kira Hellwig – Fiona Reul – Alisée Strohhecker
Trainer: Johannes Belovencev

Herrenpaar
Filip Dietze – Maximilian Rau
Trainer: Tom Mädler

Damenpaar
Mira Spieß – Charlotte Kallai
Trainerin: Silke Spieß

Als Head of Delegation begleitet Timo Spieß als Vertreter des DSAB die Mannschaft. Felix Hohmann von der Eintracht Frankfurt ist als Kampfrichter (Lizenzstufe 3) für Deutschland im Einsatz.

Im Vorfeld des World Cups nahmen die drei nominierten Formationen an einem zentralen Bundeskaderlehrgang im Bundesleistungszentrum Frankfurt teil. Unter der Leitung von Bundestrainer Igor Blintsov standen neben der Stabilisierung der bestehenden Wettkampfübungen insbesondere die technische Weiterentwicklung neuer Elemente sowie der strategische Aufbau international wettbewerbsfähiger Programme für die Saison 2026 im Fokus.
Am Rande des Lehrgangs zeigte sich Bundestrainer Igor Blintsov mit der aktuellen Form seiner Schützlinge zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison sehr zufrieden:
„Für uns geht es um ein gutes Entrée in die internationale Saison. Jetzt heißt es, sich zu zeigen, sicher und möglichst fehlerfrei durch die einzelnen Übungen zu kommen und insgesamt einen positiven Eindruck im Hinblick auf die WM im September zu hinterlassen.“
Der World Cup in Maia stellt für die deutschen Formationen den ersten internationalen Wettkampf des Jahres dar. Angesichts eines hochklassigen Teilnehmerfeldes dient der Start vor allem der sportlichen Standortbestimmung sowie dem Sammeln wertvoller internationaler Wettkampferfahrung.
Nach der Herabstufung Deutschlands in Cluster 2 im Anschluss an die World Games 2025 sind Athletinnen, Athleten und Trainer in dieser Saison mit besonderen organisatorischen und finanziellen Herausforderungen konfrontiert, da internationale Einsätze eigenständig finanziert werden müssen.
Ungeachtet dessen blickt die deutsche Delegation geschlossen und motiviert auf den Auftakt der World-Cup-Serie. Ziel ist es, die sportliche Entwicklung aller Formationen konsequent voranzutreiben und sich im internationalen Vergleich erfolgreich zu positionieren – mit Blick auf die weiteren Höhepunkte der Saison 2026.



