Beim World Cup der Sportakrobatik im portugiesischen Maia (Porto) steht für das deutsche Team ein besonderer Moment bevor. Mit drei Formationen ist der Deutsche Sportakrobatik Bund vertreten – und für alle beteiligten Athletinnen und Athleten samt ihrer Trainer wird es der erste Start bei einem World Cup sein.
Deutschland reiste bereits am Mittwoch mit einem motivierten Team nach Portugal und möchte sich in einem hochklassig besetzten internationalen Feld bestmöglich präsentieren. Bereits im Vorfeld wurde über die deutschen Sportakrobaten berichtet, die nun vor Ort ihre letzten Vorbereitungen für den Wettkampf absolvierten.

Zum deutschen Aufgebot gehören das Damen-Trio Kira Hellwig, Fiona Reul und Alisee Strohhecker von der Eintracht Frankfurt, das Herrenpaar Flip Dietze und Maximilian Rau von der TuS Hellersdorf sowie das Damenpaar Mira Spieß und Charlotte Kallai vom TSR Olympia Wilhelmshaven. Betreut werden die Formationen von den Coaches Johannes Belovencev, Tom Mädler und Silke Spieß.
Nach der gestrigen Ankunft in Portugal absolvierte das deutsche Team bereits die erste Trainingseinheit gemeinsam mit internationalen Formationen aus Estland, Finnland und Aserbaidschan. Mit dem am heutigen Tag an- bzw. abschließenden Podiumstraining nimmt die Vorbereitung auf den World Cup nun weiter Fahrt auf.
Schon in den Trainingseinheiten wird deutlich, auf welch hohem Niveau sich das Teilnehmerfeld bewegt. Nationen wie die USA, Belarus, Russland und Portugal präsentieren Sportakrobatik auf internationaler Spitzenebene – und mittendrin die deutschen Formationen, die sich auf ihre ersten Auftritte auf dieser großen Bühne vorbereiten.
Nicht vertreten ist die Nationalmannschaft aus Israel. Aufgrund der weiterhin angespannten Lage im Nahen Osten konnte das Team die Reise nach Portugal nicht antreten. Für den Wettbewerb bedeutet dies einen sportlich spürbaren Verlust, da Israel in den vergangenen Jahren regelmäßig zu den stärkeren Nationen im World-Cup-Teilnehmerfeld zählte.
Trotz des frühen Zeitpunkts in der Saison gehen die deutschen Starter nicht ohne Ambitionen in den morgigen World Cup. Ziel wird es sein, die Leistungen stabil auf die Matte zu bringen und Deutschland im internationalen Vergleich bestmöglich zu vertreten.
Bundestrainer Igor Blintsov kann beim Wettbewerb leider nicht vor Ort sein. Unterstützung erhält das Team durch den internationalen Kampfrichter Felix Hohmann von der Eintracht Frankfurt, der sich nach dem Podiumstraining ausführlich Zeit nahm, gemeinsam mit Athletinnen, Athleten und Trainern die Übungen zu analysieren und wertvolle Hinweise für den Wettkampf zu geben.
Für das deutsche Team geht damit bereits jetzt ein sportlicher Traum in Erfüllung – der erste gemeinsame Auftritt auf der großen Bühne eines World Cups. Die Qualifikationswettkämpfe finden am Freitag und Samstag statt, die Finals sind für Sonntag angesetzt.
Die Startzeiten für den morgigen Freitag (Deutsche Zeit):
17:19 Uhr – Kira Hellwig, Fiona Reul und Alisee Strohhecker
17:47 Uhr – Flip Dietze und Maximilian Rau
18:34 Uhr – Mira Spieß und Charlotte Kallai

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