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Mehr als Bewegung: Wie Melanie Wagenblast mit „Friedensplatz & Schutzparken“ neue Maßstäbe im Kinder- und Jugendsport setzt

Wenn Kinder Sport treiben, lernen sie weit mehr als Bewegungsabläufe, Technik oder Wettkampfverhalten. Sie lernen Vertrauen, Verantwortung, Respekt und den Umgang mit ihren eigenen Gefühlen. Genau hier setzt die Arbeit von Melanie Wagenblast an – und eröffnet der Sportakrobatik neue Perspektiven für die Zukunft.

Im bundesweiten Entwicklungsprojekt „Flippi & Flaps“ stehen häufig Bewegung, Nachwuchsgewinnung und die Begeisterung für die Sportakrobatik im Mittelpunkt. Weniger sichtbar, aber von enormer Bedeutung für die nachhaltige Entwicklung des Projekts, ist die pädagogische Arbeit von Melanie Wagenblast. Mit außergewöhnlichem Engagement, fachlicher Kompetenz und einem feinen Gespür für die Bedürfnisse von Kindern hat sie Konzepte entwickelt, die weit über klassische Sportangebote hinausgehen.

Mit den Modulen „Friedensplatz“ und „Schutzparken“ ist es gelungen, einen innovativen Ansatz zu schaffen, der moderne Erkenntnisse aus Pädagogik, Prävention und Safe Sport mit den besonderen Möglichkeiten der Sportakrobatik verbindet. Entstanden ist ein Konzept, das Kinder nicht nur schützt, sondern sie stärkt, begleitet und in ihrer persönlichen Entwicklung unterstützt.

Von der Idee zur gelebten Praxis

Aus ihren Erfahrungen im Schulalltag und im Vereinssport entwickelte Melanie Wagenblast gemeinsam mit dem Flippi-&-Flaps-Team praxisnahe Methoden, die Kinder darin unterstützen,

  • eigene Gefühle wahrzunehmen und zu benennen,
  • Konflikte respektvoll und friedlich zu lösen,
  • persönliche Grenzen zu erkennen und zu achten,
  • sich selbst zu regulieren,
  • Hilfe einzufordern,
  • Verantwortung für sich und andere zu übernehmen.

Im Mittelpunkt steht dabei ein wichtiger Gedanke: Kinderschutz beginnt nicht erst dann, wenn Probleme entstehen. Kinder sollen frühzeitig lernen, sich selbst wahrzunehmen, ihre Bedürfnisse auszudrücken und sicher in sozialen Situationen zu handeln.

Die entwickelten Materialien, Übungen und Reflexionsmethoden geben Trainerinnen und Trainern, Lehrkräften sowie Betreuerinnen und Betreuern konkrete Werkzeuge an die Hand, um eine Kultur des Vertrauens, der Offenheit und der gegenseitigen Wertschätzung aktiv zu gestalten.

Begeisterte Resonanz bei den Deutschen Meisterschaften 2026

Bei den Deutschen Meisterschaften der Sportakrobatik 2026 in Göppingen wurden die Inhalte von „Friedensplatz“ und „Schutzparken“ erstmals einem größeren Fachpublikum vorgestellt.

Die Resonanz war beeindruckend. Fachkräfte aus den Bereichen Pädagogik, Vereinsentwicklung und Safe Sport beschrieben die Konzepte als

  • „außergewöhnlich praxisnah“,
  • „innovativ und einzigartig“,
  • „einen längst überfälligen Beitrag für den Kinder- und Jugendsport“,
  • „ein Konzept, das Kinder nicht nur schützt, sondern nachhaltig stärkt“.

Besonders hervorgehoben wurde die gelungene Verbindung von Prävention, Persönlichkeitsentwicklung und sportlicher Praxis. Viele Beobachter waren sich einig, dass hier ein Ansatz entstanden ist, der in dieser Form im organisierten Sport bislang nur selten zu finden ist.

Schutz beginnt lange vor dem Ernstfall

Während Schutzkonzepte häufig auf Krisenintervention und Reaktion ausgerichtet sind, verfolgt Melanie Wagenblast einen konsequent präventiven Ansatz.

Kinder lernen,

  • ihre eigenen Grenzen wahrzunehmen,
  • die Grenzen anderer zu respektieren,
  • Gefühle auszudrücken,
  • Konflikte konstruktiv zu lösen,
  • und sich bei Unsicherheiten Unterstützung zu holen.

So entstehen sichere Bewegungs- und Entwicklungsräume, in denen Kinder Vertrauen aufbauen, Selbstwirksamkeit erfahren und ihre Persönlichkeit entfalten können.

Die im Trainerassistent*innen-Handbuch verankerten Inhalte zu respektvoller Kommunikation, Nähe und Distanz, Grenzsetzung und Konfliktlösung zeigen eindrucksvoll, wie Safe Sport im Alltag gelebt werden kann.

Besonders anschaulich wird dieser Ansatz im Modul „Grenzen setzen mit Respekt“. Kinder werden nicht durch Verbote eingeschränkt, sondern durch klare Orientierung, verständliche Regeln und wertschätzende Kommunikation begleitet. Die Grundsätze „Regeln klar benennen“, „Begründen und Verstehen“ sowie „Konsequent bleiben“ schaffen Sicherheit, Vertrauen und Verlässlichkeit.

Ein bedeutender Gewinn für den Deutschen Sportakrobatik Bund

Die Arbeit von Melanie Wagenblast besitzt für den Deutschen Sportakrobatik Bund weit mehr als nur pädagogische Bedeutung. Sie eröffnet dem Verband wichtige Zukunftsperspektiven.

Die entwickelten Konzepte unterstützen den DSAB dabei,

  • Sportakrobatik als moderne Bildungs- und Entwicklungssportart zu positionieren,
  • Safe Sport aktiv und sichtbar umzusetzen,
  • Schulen und Ganztagseinrichtungen als starke Partner zu gewinnen,
  • Vereine bei gesellschaftlichen Herausforderungen zu unterstützen,
  • und die Zukunftsfähigkeit des Verbandes nachhaltig zu stärken.

Gerade die Verbindung aus Bewegung, Persönlichkeitsentwicklung, Prävention und Wertevermittlung entspricht den Anforderungen unserer Zeit und eröffnet neue Möglichkeiten für Kooperationen mit Schulen, Kommunen, Bildungseinrichtungen und Förderinstitutionen.

Dank für außergewöhnliches Engagement

Mit ihrer Kreativität, ihrem pädagogischen Fachwissen und ihrem unermüdlichen Einsatz hat Melanie Wagenblast einen entscheidenden Beitrag zur Weiterentwicklung von Flippi & Flaps geleistet.

„Friedensplatz“ und „Schutzparken“ stehen heute beispielhaft für eine moderne Form der Kinder- und Jugendarbeit im Sport. Sie geben Kindern Sicherheit, stärken ihre Persönlichkeit und unterstützen Trainerinnen und Trainer in ihrer täglichen Arbeit.

Die zahlreichen positiven Rückmeldungen aus Schulen, Vereinen und zuletzt bei den Deutschen Meisterschaften in Göppingen bestätigen eindrucksvoll den Wert dieser Arbeit.

Melanie Wagenblast hat damit einen wichtigen Impuls gesetzt – für Flippi & Flaps, für den Deutschen Sportakrobatik Bund und für einen Kinder- und Jugendsport, der Leistung, Schutz, Bildung und Persönlichkeitsentwicklung gleichermaßen in den Mittelpunkt stellt.

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