Es sind die Nachrichten, die man bei einer Weltmeisterschaft niemals schreiben möchte.
Das deutsche Herrenpaar Filip Dietze und Maximilian Rau wird bei den 30th Acrobatics World Championships in Pesaro nicht an den Start gehen können. Grund dafür ist eine Verletzung, die einen Einsatz bei der Weltmeisterschaft unmöglich macht. Bei Maximilian Rau wurde nun ein Ermüdungsbruch eines Lendenwirbels diagnostiziert. Damit ist ein Start unter den gegebenen Umständen natürlich ausgeschlossen. Eine besonders bittere Nachricht für die beiden Sportler und ihren Trainer Tom Mädler, die sich über viele Monate intensiv auf diesen Saisonhöhepunkt vorbereitet hatten.
Sportdirektor Hannes Schenk musste traurige Nachricht überbringen
Beim heutigen Podiumstraining musste Sportdirektor Hannes Schenk dem Veranstalter schließlich die aus deutscher Sicht traurige Nachricht überbringen: Das deutsche Herrenpaar Filip Dietze und Maximilian Rau kann aus dem Wettbewerb gestrichen werden. Damit wird Deutschland in Pesaro leider ohne dieses Herrenpaar an den Start gehen. Besonders schade ist dies auch mit Blick auf die vergangenen Monate. Nach der World-Cup-Serie hatten sich beide deutschen Herrenpaare auf einem sehr ähnlichen Leistungsniveau bewegt. Der Kampf um die deutsche Spitzenposition war damit offen und versprach bei der Weltmeisterschaft spannende Entscheidungen.
Umso bitterer ist es, dass diese Entscheidung nun verletzungsbedingt nicht auf der Matte getroffen werden kann.
Der Blick geht bereits nach vorne
So groß die Enttäuschung in Pesaro auch ist – Filip und Maximilian wollen sich davon nicht unterkriegen lassen.
Beide werden wieder aufstehen.
Jetzt steht zunächst die vollständige Auskurierung der Verletzung im Vordergrund. Danach soll der Blick bereits auf den nächsten großen internationalen Höhepunkt gerichtet werden: die Europameisterschaften im März. Auch wenn die beiden selbst in Pesaro nicht in den Wettkampf eingreifen können, wollen sie ihrer Mannschaft nicht den Rücken kehren. Gemeinsam mit ihrem Trainer Tom Mädler haben sie sich entschieden, weiterhin in Pesaro zu bleiben und das deutsche Team vor Ort zu unterstützen.
Das zeigt einmal mehr, was eine Nationalmannschaft ausmacht: Auch wenn man selbst nicht auf der Matte stehen kann, bleibt man Teil des Teams. Für Filip und Maximilian heißt es nun, den Kopf hochzunehmen, die Verletzung vollständig auszukurieren und Schritt für Schritt zurückzukommen.
Wir wünschen Max eine vollständige und schnelle Genesung und beiden Jungs viel Kraft für den Weg zurück auf die Matte.
Die Mannschaft steht hinter euch! 🇩🇪


