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Der Mann hinter dem Team: Hannes Schenk – wenn Erfolg mehr ist als eine Medaille

Im Rampenlicht stehen die Athletinnen und Athleten. Sie betreten die Wettkampffläche, kämpfen um Hundertstel, fliegen durch die Luft und tragen am Ende die Medaillen um den Hals. Doch hinter jedem dieser Momente stehen Menschen, die man auf den ersten Blick oft gar nicht wahrnimmt.

Einer von Ihnen ist Hannes Schenk.

Als Sportdirektor des Deutschen Sportakrobatik Bundes ist er bei dieser Weltmeisterschaft in Pesaro weit mehr als nur Organisator, Ansprechpartner und Entscheider. Er ist einer der Menschen, die dieses Team zusammenhalten. Einer, der da ist, wenn es läuft – und erst recht dann, wenn es einmal nicht läuft. Während die Athletinnen und Athleten auf der Matte alles geben, laufen bei Hannes Schenk im Hintergrund unzählige Fäden zusammen. Gespräche, Abstimmungen, Entscheidungen, Zeitpläne, Probleme, Lösungen. Oft passiert all das weit entfernt von der großen Bühne und ohne Applaus.

Und trotzdem ist es ein Teil dessen, was diese Mannschaft ausmacht.

Immer da, wenn es darauf ankommt.

Eine Weltmeisterschaft besteht nicht nur aus den wenigen Minuten, in denen eine Übung läuft. Sie besteht aus Tagen und Wochen voller Vorbereitung. Aus Anspannung. Aus Rückschlägen. Aus kleinen Sorgen, die niemand im Publikum sieht. Aus Athletinnen und Athleten, die manchmal jemanden brauchen, der zuhört. Aus Trainern, die Entscheidungen treffen müssen. Aus Momenten, in denen jemand einfach wissen muss: Da ist jemand.

Hannes Schenk ist dieser Jemand.

Er hält den Rücken frei, schafft Strukturen und findet Lösungen. Und manchmal braucht es vermutlich gar keine großen Worte. Ein Blick, ein kurzer Satz, ein Schulterklopfen – und weiter geht’s.

Hinter jedem Finalplatz steht ein ganzes Team

Sieben deutsche Finalplätze bei dieser Weltmeisterschaft sind nicht das Ergebnis eines einzelnen Menschen. Sie sind das Ergebnis von Athletinnen und Athleten, Trainerinnen und Trainern, Vereinen, Familien und vielen weiteren Menschen, die täglich für die Sportakrobatik arbeiten. Aber Menschen wie Hannes Schenk sorgen dafür, dass aus vielen einzelnen Puzzleteilen ein Team wird. Dass aus Training Wettkampf wird. Dass aus einer Idee eine Struktur entsteht. Und dass Athletinnen und Athleten die Möglichkeit bekommen, auf der größten Bühne der Welt zu zeigen, was in ihnen steckt. Vielleicht ist genau das die besondere Rolle eines Sportdirektors: Er muss nicht selbst im Mittelpunkt stehen. Er muss dafür sorgen, dass andere ihren Moment bekommen.

Und manchmal darf man einfach Danke sagen

In Pesaro erleben wir gerade große Emotionen. Freudentränen. Enttäuschungen. Comebacks. Finaleinzüge. Kleine Fehler und große Leistungen. Und mittendrin ist ein Mann, der all diese Momente miterlebt – häufig ohne selbst Teil des Applauses zu sein.

Deutschland sagt DANKE ! Für Deinen Einsatz. Für Deine Leidenschaft. Für die unzähligen Stunden, die niemand sieht. Für die Entscheidungen, die getroffen werden müssen. Für die Ruhe, wenn andere nervös werden. Für die Energie, die Du in dieses Team steckst.

Und vor allem dafür, dass Du immer wieder daran erinnerst, dass hinter jedem Ergebnis Menschen stehen.

Danke, Hannes.

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