Werner Kasper

Nachruf auf Werner Kasper

Der Deutsche Sportakrobatik Bund trauert um Werner Kasper, der im Alter von 87 Jahren verstorben ist.

Mit seinem Tod verliert die deutsche Sportakrobatik eine ihrer bedeutendsten und prägendsten Persönlichkeiten. Über Jahrzehnte hinweg hat Werner Kasper den Aufbau, die Entwicklung und die Kultur unserer Sportart maßgeblich gestaltet – als Trainer, Funktionär, Ausbilder, Visionär und vor allem als Mensch, der sein Leben mit außergewöhnlichem Engagement in den Dienst der Sportakrobatik stellte.

Werner Kasper gehörte zur prägenden Aufbaugeneration der deutschen Sportakrobatik nach dem Zweiten Weltkrieg. Sein Wirken reichte weit über den sportlichen Bereich hinaus und beeinflusste den Deutschen Sportakrobatik Bund, den heutigen Baden-Württembergischen Sportakrobatikverband sowie die internationale Sportakrobatik nachhaltig.

1973 war er in Moskau Gründungsmitglied der IFSA, der Internationalen Föderation der Sportakrobatik. Darüber hinaus gehörte er zu den Mitbegründern des Württembergischen Sportakrobatik Verbandes, aus dem später der heutige BWSAV hervorging. Sein Name ist eng verbunden mit dem Aufbau des Landesleistungszentrums Sportakrobatik in Aalen, das über viele Jahre hinweg zu einem zentralen Standort der deutschen Sportakrobatik wurde.

Besonders prägend war sein jahrzehntelanges Wirken im Bereich Ausbildung und Lehrwesen. Werner Kasper entwickelte das Ausbildungswesen im Deutschen Sportakrobatik Bund entscheidend mit und führte seit 1981 insgesamt 562 Trainerinnen und Trainer zur C-Lizenz, 135 zur B-Lizenz sowie 38 zur höchsten Qualifikation, der A-Lizenz. Gemeinsam mit Bundestrainer Vitcho Kolev gestaltete er seit 1989 die Trainerausbildung im DSAB nachhaltig. Unzählige Trainerinnen und Trainer tragen bis heute seine Handschrift in ihrer täglichen Arbeit weiter.

Ein besonderes Anliegen war ihm stets die Weitergabe von Wissen. Gemeinsam mit Vitcho Kolev verfasste er das Fachbuch „Sportakrobatik – Methodik und Lehrprogramme“, das bis heute als eines der wichtigsten deutschsprachigen Lehrwerke dieser Sportart gilt. Ziel war es, die Sportakrobatik verständlicher, praxisnaher und zugänglicher zu machen sowie Trainerinnen, Trainern und Aktiven einen fundierten Leitfaden an die Hand zu geben.

Doch Werner Kasper verstand Sportakrobatik niemals nur als Wettkampfsport. Für ihn war sie immer auch Gemeinschaft, Verantwortung und menschlicher Zusammenhalt. Diese Haltung spiegelte sich in zahlreichen Initiativen wider, die weit über den Trainingsalltag hinausgingen. Mit großer Leidenschaft baute er das Freizeitlager „Wagnershof“ in Ellwangen-Neunheim auf, das bis heute ein fester Bestandteil des Sportakrobatik-Kalenders ist. Bereits in den 1980er-Jahren führte er zudem die Führungsseminare in Oberjoch ein, bei denen Gemeinschaftssinn, Persönlichkeitsentwicklung und gesellschaftlicher Zusammenhalt ebenso wichtig waren wie sportliche Leistung.

Auch nach seinem offiziellen Rückzug aus dem Amt des Referenten für Lehrwesen blieb Werner Kasper der Sportakrobatik eng verbunden. Mit Rat, Erfahrung und großer Bescheidenheit stand er weiterhin vielen Menschen zur Seite, ohne sich jemals selbst in den Mittelpunkt zu stellen.

Für viele Menschen war Werner Kasper weit mehr als ein Funktionär oder Trainer. Er war Mentor, Wegbegleiter, Ideengeber und einer der großen Kultur- und Systemgestalter unserer Sportart. Seine Verlässlichkeit, seine Bodenständigkeit und seine Fähigkeit, Menschen zusammenzuführen, haben Generationen geprägt.

Für seine außergewöhnlichen Verdienste wurde Werner Kasper mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Mit Werner Kasper verliert die deutsche Sportakrobatik einen ihrer wichtigsten Wegbereiter. Sein Lebenswerk wird weit über Aalen hinaus fortbestehen – in den Menschen, die er ausgebildet hat, in den Strukturen, die er geschaffen hat, und in den Werten, die er vorgelebt hat.

Unsere Gedanken sind bei seiner Familie, seinen Freunden und allen, die ihm nahestanden.

Der Deutsche Sportakrobatik Bund wird Werner Kasper ein ehrendes Andenken bewahren.

Werner Kasper wird fehlen. Sein Wirken aber wird bleiben.

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Erfolgreicher Auftakt: Erstes nationales FIG-Kampfrichtermeeting 2026

Mit Blick auf die bevorstehende Deutsche Meisterschaft der Sportakrobatik 2026 in Göppingen fand erstmals ein nationales Online-Meeting der FIG-Kampfrichterinnen und Kampfrichter statt. Ziel der Veranstaltung war es, aktuelle Regelinterpretationen, wichtige Klarstellungen sowie organisatorische Hinweise gemeinsam zu besprechen und damit eine einheitliche Grundlage für die anstehenden Wettkämpfe zu schaffen.

In einem konstruktiven und fachlich hochwertigen Austausch wurden zahlreiche Fragen aus dem nationalen und internationalen Wettkampfalltag diskutiert. Schwerpunkte waren unter anderem die Anwendung aktueller FIG-Regelungen, die Bewertung von Wettkampfanzügen, die Umsetzung technischer Vorschriften sowie die einheitliche Handhabung von Abzügen und künstlerischen Bewertungskriterien. Dabei standen insbesondere Transparenz, Fairness und die Sicherheit der Athletinnen und Athleten im Mittelpunkt.

Die Veranstaltung verdeutlichte einmal mehr die Bedeutung eines regelmäßigen Austauschs innerhalb der deutschen Kampfrichtergemeinschaft. Gerade im Vorfeld einer Deutschen Meisterschaft tragen gemeinsame Interpretationen und abgestimmte Vorgehensweisen maßgeblich zu einer objektiven und nachvollziehbaren Bewertung bei.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Meetings waren Empfehlungen und Anregungen für die zukünftige Entwicklung des Kampfrichterwesens. Dazu zählen unter anderem regelmäßige nationale FIG-Kampfrichtertreffen, die Aufbereitung von Regelthemen durch zusätzliche Informationsmaterialien sowie die weitere Stärkung des fachlichen Austauschs zwischen nationalen und internationalen Einsätzen.

Die im Meeting vorgestellte Präsentation stellt eine wertvolle Unterstützung für die Vorbereitung auf die kommenden Wettkämpfe dar. Sie fasst die wichtigsten Inhalte, Regelklarstellungen und aktuellen Hinweise übersichtlich zusammen und steht allen Interessierten zur Verfügung.

Das nationale Online-Meeting wurde auf Initiative der deutschen FIG-Kampfrichterinnen und Kampfrichter ins Leben gerufen und gemeinsam organisiert. Die Leitung der Veranstaltung lag bei Frank Böhm, der als Inhaber der höchsten FIG-Kampfrichterlizenz Deutschlands seit vielen Jahren die internationale Entwicklung der Sportakrobatik begleitet und wichtige Impulse für das deutsche Kampfrichterwesen setzt.

Die fachliche Vorbereitung, Ausarbeitung der Präsentationen sowie die inhaltliche Aufbereitung der Regelthemen erfolgten durch Sabine Zado, die gemeinsam mit Olga Mehlhaff zu den international erfahrensten deutschen FIG-Kampfrichterinnen und Kampfrichtern zählt. Während des Meetings wurden die Inhalte zusätzlich durch fachliche Diskussionen, Erfahrungswerte aus internationalen Einsätzen und gemeinsame Bewertungen praxisnah ergänzt.

Das große Interesse an der Veranstaltung und die positive Resonanz der Teilnehmenden unterstreichen die Bedeutung eines regelmäßigen fachlichen Austauschs für die Zukunft der Sportakrobatik in Deutschland. Bereits für die kommenden Treffen in Göppingen bestehen weitere Ideen und Konzepte zur Vertiefung der fachlichen Zusammenarbeit und zur Weiterentwicklung des nationalen Kampfrichterwesens.

Wir wünschen allen Vereinen, Trainerinnen und Trainern, Athletinnen und Athleten sowie Kampfrichterinnen und Kampfrichtern eine erfolgreiche Vorbereitung und freuen uns auf hochklassige Wettkämpfe bei der Deutschen Meisterschaft 2026 in Göppingen.

Die Präsentation des ersten nationalen Online-FIG-Kampfrichtermeetings kann über den nachfolgenden Link bis zum 21. Juni 2026, 07:00 Uhr, heruntergeladen werden.

https://www.swisstransfer.com/d/2b173135-f768-4bb6-a193-2c340b8853f7

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Flippi & Flaps: Ein modernes Gesamtkonzept für die Zukunft der Sportakrobatik

Flippi & Flaps etabliert sich als bundesweites Entwicklungsprojekt!

Der Deutscher Sportakrobatik Bund setzt mit dem Projekt „Flippi & Flaps“ ein zukunftsweisendes Zeichen für moderne Nachwuchsgewinnung, sportpädagogische Entwicklung und Safe Sport in der Sportakrobatik. Was ursprünglich als niedrigschwelliges Bewegungs- und Einstiegsprogramm konzipiert wurde, entwickelt sich zunehmend zu einem umfassenden Gesamtkonzept an der Schnittstelle von Sport, Bildung, Prävention und Vereinsentwicklung.

Unter der fachlichen Leitung von Albert Jung und seinem engagierten Projektteam verbindet Flippi & Flaps zentrale Elemente der Sportakrobatik mit aktuellen gesellschaftlichen und pädagogischen Anforderungen. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht ausschließlich Bewegung und sportmotorische Grundlagen, sondern ebenso Wertevermittlung, Persönlichkeitsentwicklung, soziale Verantwortung sowie die Schaffung sicherer und wertschätzender Bewegungsräume für Kinder und Jugendliche.

Die Sportakrobatik bietet hierfür ideale strukturelle Voraussetzungen. Kooperation, Körperspannung, Vertrauen, Kommunikation sowie Helfen und Sichern sind elementare Bestandteile der Disziplin und fördern soziale Kompetenzen in besonderem Maße. Dadurch entsteht ein sportpädagogischer Ansatz, der weit über die klassische Nachwuchsausbildung hinausgeht und Sportakrobatik zugleich als Bildungs- und Entwicklungsraum sichtbar macht.

Ein wesentlicher Schwerpunkt der aktuellen Projektentwicklung liegt auf der nachhaltigen Nachwuchsgewinnung. Flippi & Flaps eröffnet Vereinen, Schulen und Ganztagseinrichtungen neue Möglichkeiten, Kinder frühzeitig für Bewegung, Teamarbeit und Sportakrobatik zu begeistern. Der niedrigschwellige Zugang ermöglicht es dabei, unabhängig von sportlicher Vorerfahrung positive Bewegungserfahrungen zu schaffen und langfristige Bindungen an den Vereinssport aufzubauen.

Parallel dazu wurde das Konzept in den vergangenen Monaten konsequent um die Themen Safe Sport, Kinderschutz und Prävention erweitert. Im eigens entwickelten Trainerassistent:innen-Handbuch werden praxisnah Inhalte wie respektvolle Kommunikation, klare Strukturen, Verantwortung, Nähe und Distanz, Konfliktlösung sowie sichere Bewegungsräume behandelt. Ziel ist die Förderung einer modernen Trainings- und Vereinskultur, in der Kinder geschützt, gestärkt und aktiv beteiligt werden.

Darüber hinaus verfolgt das Projekt einen ganzheitlichen Ansatz, bei dem Bewegung auch als Instrument zur Förderung von Selbstregulation, sozialem Lernen und Gemeinschaft verstanden wird. Reflexionsformen, Vertrauensübungen sowie kooperative Bewegungsaufgaben ergänzen dabei die sportfachlichen Inhalte und stärken die soziale Dimension der Sportakrobatik.

Die wachsende Bedeutung des Projekts zeigt sich zunehmend auch in seiner öffentlichen Präsenz. Flippi & Flaps wurde bereits im Rahmen verschiedener Fach- und Großveranstaltungen präsentiert, darunter beim Sportlehrertag, beim Landesturnfest in Konstanz sowie im Rahmen der Landesgartenschau in Ellwangen. Die positive Resonanz aus Schule, Vereinssport und Bildungsbereich verdeutlicht das hohe Entwicklungspotenzial des Konzepts.

Ein weiterer bedeutender Meilenstein wird die Präsentation von Flippi & Flaps bei den Deutschen Meisterschaften der Sportakrobatik vom 05. bis 07. Juni 2026 in Göppingen sein. Mit einem eigenen Informations- und Aktionsstand wird das Projekt dort einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Im Fokus stehen insbesondere:

  • Nachwuchsgewinnung und Vereinsentwicklung,
  • Sportakrobatik im schulischen und ganztägigen Kontext,
  • Safe Sport und Schutzkonzepte,
  • pädagogische Praxisansätze,
  • Qualifizierung von Trainerinnen, Trainern und Assistenzkräften
    sowie die Verbindung von Leistungs- und Breitensport mit gesellschaftlicher Verantwortung.

Darüber hinaus ist vorgesehen, Flippi & Flaps zum Schuljahresbeginn 2026/2027 bundesweit über die Deutsche Schulsportstiftung im Umfeld von „Jugend trainiert für Olympia“ vorzustellen und weiterzuentwickeln.

Die aktuellen Entwicklungen unterstreichen eindrucksvoll, dass Flippi & Flaps weit mehr ist als ein klassisches Einstiegsprogramm. Das Projekt entwickelt sich zunehmend zu einem innovativen und verbandlich anschlussfähigen Gesamtsystem, das Nachwuchsförderung, Prävention, Bildungsarbeit und moderne Vereinsentwicklung nachhaltig miteinander verbindet.

Mit Flippi & Flaps positioniert sich der Deutscher Sportakrobatik Bund zugleich als moderner Fachverband, der gesellschaftliche Verantwortung übernimmt und die Sportakrobatik als vielseitige, pädagogisch wertvolle und zukunftsorientierte Sportart sichtbar macht.

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Deutsche Meisterschaften 2026 in Göppingen setzen Zeichen

Sportakrobatik-Highlight trifft gesellschaftliches Engagement:

Wenn sich vom 05. bis 07. Juni 2026 die besten Sportakrobatinnen und Sportakrobaten Deutschlands in der EWS Arena Göppingen versammeln, steht nicht nur sportliche Höchstleistung im Mittelpunkt. Die Deutschen Meisterschaften 2026 werden zugleich ein starkes Zeichen für Zusammenhalt, Hoffnung und gesellschaftliche Verantwortung setzen. Gemeinsam mit der DKMS ruft der Deutsche Sportakrobatik Bund (DSAB) und der SC Rechberghausen während des gesamten Meisterschaftswochenendes zur Registrierung als Stammzellspender auf.

Unter dem Motto „Mund auf. Stäbchen rein. Spender sein.“ haben Besucherinnen und Besucher vor Ort die Möglichkeit, sich unkompliziert registrieren zu lassen und damit potenziell Leben zu retten. Die gemeinsame Aktion verbindet Spitzensport mit sozialem Engagement und macht deutlich, dass Sport weit über Medaillen und Titel hinauswirkt.

Die Meisterschaften selbst versprechen ein Novum in der deutschen Sportakrobatik: Erstmals werden sämtliche Alters- und Leistungsklassen an einem gemeinsamen Wochenende ausgetragen. Von Aspire über Jugend und Junioren bis hin zur Meisterklasse treffen in Göppingen Nachwuchstalente und Nationalkaderathletinnen und -athleten aufeinander. Damit entsteht ein einzigartiges Sportfestival, das die gesamte Vielfalt und Faszination der Sportakrobatik auf einer Bühne vereint.

Neben dem sportlichen Geschehen soll insbesondere die DKMS-Aktion Menschen bewegen und Aufmerksamkeit schaffen. „Hoffnung schenken. Leben retten.“ – die Botschaft der Kampagne passt perfekt zum Geist der Sportakrobatik, die von Vertrauen, Teamgeist und gegenseitiger Unterstützung lebt. Gerade bei einer nationalen Großveranstaltung mit Athletinnen, Athleten, Familien und Fans bietet sich die Chance, viele neue potenzielle Stammzellspenderinnen und -spender zu gewinnen.

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Sportakrobatik auf höchstem Niveau in der EWS-Arena

Heiko Weissinger vom SC Rechberghausen im Interview.

Vom 05. bis 07. Juni 2026 wird Göppingen zum Zentrum der deutschen Sportakrobatik: In der EWS-Arena finden die Deutschen Meisterschaften des Deutschen Sportakrobatik Bundes (DSAB) statt. Gemeinsam mit dem SC Rechberghausen als Ausrichter erwartet die Zuschauerinnen und Zuschauer ein hochklassiges Sportevent mit Sportakrobatinnen und Sportakrobaten aus ganz Deutschland.

Der Vorsitzende des SC Rechberghausen, Heiko Weissinger, blickt mit großer Vorfreude auf die Veranstaltung. Im Gespräch mit der Tageszeitung betonte er insbesondere die besondere Bedeutung der Meisterschaften für die Entwicklung der Sportakrobatik in Deutschland. Ziel sei es, die Sportart professionell zu präsentieren und gleichzeitig die Vielfalt sowie die Faszination der Disziplin einem breiten Publikum näherzubringen.

Erstmals werden die Deutschen Meisterschaften in diesem Rahmen als große gemeinsame Veranstaltung aller Alters- und Leistungsklassen ausgetragen. Neben den nationalen Titelkämpfen dürfen sich die Besucherinnen und Besucher auf ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm, emotionale Finals und eine besondere Atmosphäre in der Göppinger EWS-Arena freuen.

„Solche Events können helfen, Sportakrobatik bekannter zu machen“, erklärt Weissinger im Zeitungsinterview. Die Verbindung aus Leistungssport, Dynamik, Ästhetik und Show mache die Sportart einzigartig und besonders attraktiv für Zuschauer.

Auch der Deutsche Sportakrobatik Bund sieht in den Meisterschaften einen wichtigen Schritt für die weitere Professionalisierung und Sichtbarkeit der Sportakrobatik. Erwartet werden mehrere hundert Sportlerinnen und Sportler sowie zahlreiche Trainer, Kampfrichter und Gäste aus dem gesamten Bundesgebiet.

Die Finals am Sonntag bilden den sportlichen Höhepunkt der Meisterschaften. Tickets für den Finaltag werden rechtzeitig über die offiziellen Kanäle des Veranstalters erhältlich sein.

Der DSAB bedankt sich bereits jetzt bei allen Partnern, Unterstützern, Helferinnen und Helfern sowie dem Organisationsteam des SC Rechberghausen für das große Engagement bei der Vorbereitung dieser Deutschen Meisterschaften.

Weitere Informationen folgen in den kommenden Monaten über die offiziellen Kanäle des Deutschen Sportakrobatikbundes und des SC Rechberghausen.

images Burgas

Startlisten veröffentlicht: DSAB-Formationen treffen in Burgas auf Weltklassefeld

Mit der Veröffentlichung der offiziellen Startlisten nimmt der dritte Weltcup der Saison endgültig Fahrt auf. Vom 29. bis 31. Mai trifft sich die internationale Elite der Sportakrobatik beim Acrobatic Gymnastics World Cup in Burgas. Nach den Stationen in Maia und Puurs wartet damit der dritte internationale Höhepunkt der laufenden Weltcupserie auf die deutschen Formationen.

Der Deutsche Sportakrobatik Bund reist mit insgesamt vier Formationen nach Bulgarien und blickt nach den bisherigen Saisonauftritten optimistisch auf das übernächste Wochenende. Bereits am 27. Mai trifft sich die deutsche Delegation zu einem freien Training vor Ort, bei dem Bundestrainer Igor Blintsov bereits einige Feinabstimmungen mit den Athletinnen und Athleten vornehmen wird.

Ein Blick auf die nun veröffentlichte Startliste zeigt allerdings auch die enorme internationale Qualität des Teilnehmerfeldes. Neben starken Teams aus Großbritannien, den USA, Israel, der Ukraine oder Bulgarien werden insbesondere die unter neutraler Flagge startenden Athletinnen und Athleten von AIN1 und AIN2 das Niveau deutlich anheben. Hinter diesen Teams steht geballte sportliche Qualität aus Russland und Weißrussland, Nationen, die seit Jahren zur absoluten Weltspitze in der Sportakrobatik gehören.

Für Deutschland gehen bei den Herrenpaaren Lyven Pascal Strempel und Hannes Woitass an den Start. Bei den Damenpaaren vertreten Charlotte Kallai und Mira Spieß (Wilhelmshaven) sowie Lena Boerner und Sophia Hermes (Nordhorn/Hoyerswerda) die deutschen Farben. Komplettiert wird das Aufgebot durch die Damengruppe mit Kira Hellwig, Fiona Reul und Alisee Strohhecker (Frankfurt).

Mit viel Hunger auf mehr wollen die deutschen Formationen ihre positiven Entwicklungen aus den vergangenen Weltcups bestätigen und sich erneut im internationalen Vergleich behaupten. Ziel wird es sein, saubere Übungen auf die Matte zu bringen und sich gegen die starke Konkurrenz bestmöglich zu präsentieren.

Zur deutschen Delegation gehört außerdem Kampfrichterin Sabine Zado (Oldenburg), die den DSAB in Burgas als internationale Wertungsrichterin vertreten wird.

Allgemeinbericht

Augsburger Acro Cup

Der Sportakrobatikverein Augsburg-Hochzoll 1957 e.V. setzte mit der Ausrichtung des 4. Internationalen Augsburger Acro Cups ein starkes Zeichen für die Entwicklung der Sportakrobatik in Deutschland. Einen internationalen Wettbewerb dieser Größenordnung gab es in Augsburg zuletzt im Jahr 1990 im Rahmen der Weltmeisterschaften.

An drei Wettkampftagen präsentierte sich die Sportakrobatik in Königsbrunn auf hohem sportlichen und organisatorischen Niveau. Zahlreiche nationale und internationale Formationen sorgten für ein hochklassiges Teilnehmerfeld und unterstrichen die wachsende Bedeutung des Turniers im internationalen und nationalen Wettkampfkalender.

Bereits im Vorfeld zeigte sich der hohe organisatorische Aufwand der Veranstaltung. Rund 80 Helferinnen und Helfer waren am Aufbau beteiligt und verwandelten die Sporthallen des Gymnasiums Königsbrunn in eine moderne internationale Wettkampfstätte. Neben den Wettkampfflächen wurden eine professionelle Infrastruktur für Kampfgericht, Technik, Livestream und Zuschauerbereich geschaffen. Der Einsatz digitaler Wertungssysteme (AcroScore & Acro Companion) sowie die Übertragung per Livestream gewährleisteten einen zeitgemäßen und reibungslosen Veranstaltungsablauf.

Die Veranstaltung wurde zudem von zahlreichen Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Sport und Gesellschaft begleitet. Die hohe Besucherresonanz vor Ort sowie das große Interesse im Livestream verdeutlichten die positive Entwicklung und öffentliche Wahrnehmung der Sportakrobatik.

Auch aus organisatorischer Sicht verlief der Wettbewerb äußerst erfolgreich. Der Wettkampf konnte ohne nennenswerte Unterbrechungen durchgeführt werden und wurde von den teilnehmenden Vereinen für seine professionelle Durchführung und Gastfreundschaft ausdrücklich gelobt. Besonders erfreulich war zudem der verletzungsfreie Verlauf der gesamten Veranstaltung.

Mit durchschnittlich rund 600 Zuschauerinnen und Zuschauern täglich in der Halle sowie mehr als 2.800 eindeutigen Online-Zuschauerinnen und -Zuschauern erzielte der Livestream eine hohe Reichweite und trug wesentlich zur internationalen Sichtbarkeit der Veranstaltung bei.

Der nächste Internationale Augsburger Acro Cup ist bereits für den Zeitraum vom 29. April bis 01. Mai 2028 geplant. Darüber hinaus richtet der SAV Augsburg-Hochzoll am 21. November 2026 die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften in Augsburg aus.

Weitere Informationen:
Sportakrobatik Augsburg-Hochzoll

Save the date GUAC_2026

1. Graf-Ulrich Acro Cup in Grafenau angekündigt

Am 28. und 29. November 2026 findet in der Wiesengrundhalle in Grafenau erstmals der „Graf-Ulrich Acro Cup“ statt. Der Wettkampf wird anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der Sportakrobatik-Abteilung ausgerichtet und soll Sportlerinnen und Sportlern sowie Vereinen einen sportlichen Jahresabschluss in besonderem Rahmen bieten.

Geplant ist eine zweitägige Veranstaltung mit nationalen Teilnehmerfeldern und einem vielfältigen Wettkampfprogramm. Der Termin Ende November bietet zudem die Möglichkeit, den Wettkampf mit einem Besuch der vorweihnachtlichen Region rund um Stuttgart zu verbinden.

Die Ausrichter möchten mit dem neuen Turnier eine Plattform für sportlichen Austausch, hochwertige Wettkämpfe und gemeinschaftliches Miteinander innerhalb der Sportakrobatik schaffen.

Weitere Informationen zur Teilnahme und die vollständige Ausschreibung sind im Bereich „Wettkämpfe“ veröffentlicht.

BWSAV

Trainer*in C Leistungssport Sportakrobatik 2026/2027 – Jetzt anmelden!

Der Baden-Württembergische Sportakrobatik Verband (BWSAV) bietet auch in diesem Jahr wieder in Kooperation mit der Landessportschule Ruit die Ausbildung zum/zur Trainer*in C Leistungssport Sportakrobatik an.

Trainer*innen nehmen in der Sportakrobatik eine zentrale Rolle ein. Sie vermitteln nicht nur sportliche Inhalte mit Freude und Leidenschaft, sondern begleiten Kinder und Jugendliche auch in ihrer persönlichen Entwicklung. Gerade in einer komplexen Sportart wie der Sportakrobatik, die hohe technische, athletische und koordinative Anforderungen stellt, sind vielseitige Kompetenzen gefragt. Neben sportartspezifischen Fähigkeiten gehören auch trainingswissenschaftliche, methodische und didaktische Kenntnisse zu den wichtigsten Aufgabenbereichen moderner Trainerarbeit.

Die C-Lizenz-Ausbildung umfasst insgesamt 120 Unterrichtseinheiten und gliedert sich in einen Grund-, zwei Aufbau- sowie einen Prüfungslehrgang. Vermittelt werden unter anderem folgende Inhalte:

  • Rolle als Trainer*in
  • Planung und Steuerung von Training
  • Techniktraining und Methodik in der Sportakrobatik
  • Koordinations- und Konditionstraining
  • Functional Training

Im Prüfungslehrgang werden die Inhalte vertieft und wiederholt. Zudem absolvieren die Teilnehmerinnen eine schriftliche Prüfung sowie eine praktische Lehrprobe. Mit erfolgreichem Abschluss erhalten die Absolventinnen die DOSB-Lizenz Trainer*in C Leistungssport Sportakrobatik.

Ein zusätzlicher Pluspunkt: Der WLSB bezuschusst aktuell die Arbeit von C-Trainer*innen in den Vereinen mit 2,50 € pro Stunde bei maximal 200 Stunden pro Jahr.

Die Ausbildung richtet sich an Interessierte aus ganz Deutschland. Da die Kooperation mit der Landessportschule Ruit an eine Mindestteilnehmerzahl von 15 Personen gebunden ist, freuen sich die Verantwortlichen auf zahlreiche Anmeldungen aus den Vereinen des DSAB.

Die Termine im Überblick:

  • Grundlehrgang: 26.10.2026 – 30.10.2026 (Landessportschule Ruit)
  • Aufbaulehrgang 1: 15.01.2027 – 17.01.2027 (Landesleistungszentrum Aalen)
  • Aufbaulehrgang 2: 26.02.2027 – 28.02.2027 (LLZ Aalen)
  • Prüfungslehrgang: 30.03.2027 – 02.04.2027 (Landessportschule Ruit)

Alle weiteren Informationen können der offiziellen Ausschreibung entnommen werden. Die Termine sind bereits auf der Homepage unter „Veranstaltungen“ veröffentlicht.

Der BWSAV freut sich auf zahlreiche Teilnehmer*innen und bittet alle Vereine darum, die Ausschreibung innerhalb ihrer Vereinsstrukturen weiterzugeben.

Ansprechpartnerin bei Fragen:
Jana Halder
Referentin für Lehrwesen

jana.halder@wsav-sportakrobatik.de

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Exklusiver Artistik-Workshop mit dem Cirque du Soleil in Berlin

Zahlreiche Sportakrobatinnen und Sportakrobaten des DSAB folgten begeistert der besonderen Einladung zu einem exklusiven Artistik-Workshop in Kooperation mit dem Cirque du Soleil. Mit dabei waren auch die erfahrenen Coaches Yves Vander Donckt und Petra Vitera vom DSAB sowie Christiane und Manuel Karczmarzyk, Tom Mädler, Charleen Nikoles und Julia Sekai, die die Teilnehmenden begleiteten und unterstützten.

Der Workshop fand am 11.05.2026 in Berlin statt und bot den Athletinnen und Athleten außerge- wöhnliche Einblicke in die Welt des internationalen Showbusiness. Die Trainingseinheiten wurden direkt auf der Bühne sowie im Backstage-Bereich der aktuellen Show „ALIZÉ“ durchgeführt. In der Es erwartete die Teilnehmenden nicht nur ein intensives artistisches Training, sondern auch ein spannender Austausch mit Künstlerinnen und Künstlern sowie dem gesamten Team vor Ort.

Bereits am Vorabend nutzten viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit, gemeinsam die Abendshow zu besuchen. Dank ermäßigter Tickets konnte die faszinierende Produktion live erlebt werden. Ein besonderes Highlight war zudem das anschließende Meet & Greet mit Teilen des Casts, das für viele unvergessliche Eindrücke sorgte.

Der DSAB bedankt sich herzlich beim Cirque du Soleil für die hervorragende Zusammenarbeit und die einmalige Möglichkeit, unseren Sportlerinnen und Sportlern diese besonderen Erfahrungen zu ermöglichen.