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Neue Kooperation in Baden-Württemberg

Der Sportakrobatik Club Rechberghausen e.V. und der TV-Ebersbach e.V. gehen in Zukunft gemeinsame Wege.

Mit der Gründung des Sportakrobatik Club Rechberghausen e.V. im Jahr 2024 und einem neuen Trainingskonzept startet Baden-Württemberg positiv in die Zukunft und wird sich wie in den zurückliegenden Jahren voll und ganz der Förderung und Entwicklung der Sportakrobatik widmen. Bereits mit seiner Gründung ist der SC Rechberghausen eine enge, zukunftsorientierte Kooperation mit dem TV Ebersbach eingegangen. Beide Vereine bleiben rechtlich selbstständig, bündeln jedoch ihre Stärken, Ressourcen und Kompetenzen im Sinne einer erfolgreichen Nachwuchs- und Leistungsförderung. Diese Zusammenarbeit soll in Zukunft noch intensiviert werden und weitere Vereine motivieren, diesen Weg mitzugehen, hoffen die Verantwortlichen.

Getragen wird das Projekt von einer Gruppe engagierter Gründungsmitglieder, die nicht nur mit ihrer Erfahrung, sondern vor allem mit ihrer tiefen Verbundenheit zur Sportakrobatik und zur Region Rechberghausen antreten. Eine zentrale Rolle spielt hier Sandra Weissinger, deren unermüdlicher Einsatz, zeitliches Engagement und Herzblut maßgeblich zur Realisierung des Vereins und der neuen Trainingsstruktur beigetragen haben. Ohne solch persönliche Hingaben wären Projekte dieser Größenordnung in Deutschland noch kaum umsetzbar. Das bestehende Konzept soll intensiviert und ausgebaut werden, so dass künftig ein erfahrenes Trainerteam nicht nur den SC Rechberghausen und TV Ebersbach fördern wird, sondern auch weitere Vereine über die Stadt- und Gemeindegrenzen hinaus. Mehr und mehr soll das Leistungsniveau der Sportler weiter verbessert und weitere Formationen die Anforderungen der nationalen und internationalen Spitze erfüllen.

Ein besonderes Highlight ist die neu geschaffene Trainingsinfrastruktur: In den vergangenen vier Monaten wurde am Standort Rechberghausen eine vollständig ausgestattete Akrobatikhalle aufgebaut. Die Halle – eine ungenutzte ehemalige Tennishalle – verfügt über eine Fläche von 36 x 18 Metern, eine beeindruckende Höhe von bis zu 13 Metern. Sie kann ganzjährig, unabhängig von Schulzeiten oder öffentlichen Belegungen, genutzt werden – ein klarer Standortvorteil für kontinuierliches, leistungsorientiertes Training. Um die Zukunft des Standorts nachhaltig zu sichern, befindet sich der Verein aktuell in Gesprächen mit dem Vermieter der Halle, um eine langfristige Nutzung und Weiterentwicklung des Projekts zu ermöglichen.

Langfristig verfolgt der Verein das Ziel, Rechberghausen als wichtigen Akrobatikstandort in Deutschland zu etablieren. Rechberghausen soll in Zukunft Bestandteil des Netzwerkes der Förderung im Leistungssport von der Vereins- bis zur Bundesebene werden. Durchaus denkbar wäre in Zukunft der Aufbau eines Bundesstützpunktes. Die verkehrsgünstige Lage im Großraum Stuttgart sowie die Nähe zu anerkannten Partnerschulen des Spitzensports bieten dafür ideale Rahmenbedingungen. Sie sind Bestandteil des Netzwerkes der Förderung im Leistungssport von der Vereins- bis zur Bundesebene.

„Vor dem Hintergrund neuer und größer werdender Herausforderungen im Leistungssport müssen wir in Deutschland neue Wege zur Förderung des Nachwuchsleistungssports beschreiten. In Stützpunkten wie bei uns in Rechberghausen kümmert sich ein starkes Trainerteam um eine qualifizierte Ausbildung der Nachwuchstalente. Die Konzepte für den Spitzensport werden im Zusammenwirken von LSB, Sportfachverbänden, Landesregierung, Kommunen, Wissenschaft und Wirtschaft abgestimmt. Ziel ist, sich auf hoffnungsvolle Talente zu konzentrieren und diese für die Sportakrobatik-Spitze zu entwickeln“, so Sandra Weissinger.

Im Hinblick auf die World Games 2029, die in Karlsruhe stattfinden werden, möchte der Verein dazu beitragen, die Voraussetzungen für eine erfolgreiche deutsche Nationalmannschaft zu schaffen – durch gezielte Nachwuchsarbeit, hochwertige Trainingsbedingungen und internationale Vernetzung. Trainingscamps, Austauschprogramme und Workshops mit internationalen Vereinen sind in Planung und sollen das sportliche Niveau weiter anheben.

Ein zentrales Anliegen des Vereins ist es zudem, nicht nur starke Athletinnen und Athleten zu fördern, sondern ein tragfähiges Team im Hintergrund aufzubauen. Trainerinnen, Betreuer, Organisatoren und Helfer sind die Basis, auf der sportliche Leistung überhaupt erst möglich wird. Der SC Rechberghausen versteht sich deshalb als Gemeinschaft, in der jede Aufgabe, ob sichtbar oder unsichtbar, ihren wichtigen Platz hat – denn Höchstleistungen entstehen nur im Zusammenspiel vieler.

„Für das leistungsorientierte Training im Nachwuchstraining müssen die Vereine in der Region in Zukunft über die eigene Kirchturmspitze hinaus denken und arbeiten. Qualitativ hochwertige Sportakrobaten werden weniger. Statt sich diese gegenseitig abzuwerben, sollte man hier zusammenarbeiten, um so ein deutschlandweit konkurrenzfähiges Leistungsniveau zu halten. Dafür ist der Leistungsstützpunkt in Rechberghausen eine gute Voraussetzung. Hier wird es in Zukunft darum gehen, starke Formationen im Deutschland weiten Vergleich optimal aufzustellen. Es gilt in erster Linie darum, nicht den Erfolg von einzelnen Sportlern zu sehen, sondern im Formations- und Vereinsgefüge zu trainieren. Auch hier müssen mittelfristig gemeinsame Wege gegangen werden“ so Sandra Weissinger.


Kontakt:
Sportakrobatik Club Rechberghausen e.V.
Am Desenbach 8
73098 Rechberghausen
E-Mail: info@sc-r.de

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Bodenturnflächen Wiemers & Moskau zu verkaufen !

Im Rahmen des Limes World Cups vom 19. – 22. Juni 2025 stehen hochwertige Bänfer und Spieth Bodenturnflächen mit Stahlfedern, Maße 14 x 14 m, zum Verkauf !

Details:

✅ Hersteller: Bänfer (System Wiemers) oder/und Spieth (Moskau)

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Kontakt:

info@limes-acro.com

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Volunteers gesucht: Sei dabei beim World-Cup 2025 in Aalen

Ein FIG World-Cup der Serie 2025 kommt nach Aalen! Sei als Volunteer live dabei und unterstütze das Sportakrobatik-Event in der Ulrich-Pfeifle-Halle. Erlebe ein internationales Sportfest hautnah und werde Teil einer inspirierenden Gemeinschaft und helfe mit, alle Gäste, Athlethen*innen, Trainer*innen, Kampfrichter*innen oder Medienvertreter*innen mit unserer Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft zu überraschen!

Der Deutsche Sportakrobatik Bund sucht für den 15. bis 22. Juni 2025 engagierte Volunteers, die die Wettkämpfe tatkräftig unterstützen. Eine einmalige Gelegenheit, hautnah Teil dieses inspirierenden Events und Teams zu sein und Sportakrobatik auf internationaler Bühne zu erleben.

Dein Einsatz lohnt sich!

Als Volunteer erwartet Dich nicht nur eine unvergessliche Erfahrung, sondern auch:

  • Ausstattung mit unserem Volunteer-Shirt (bei mehrtägigem Einsatz zwei T-Shirts)
  • Verpflegung während des Events
  • Ein offizielles Zertifikat über eine ehrenamtliche Tätigkeit

Zusätzlich kann auf Anfrage ein Schreiben für einen Freistellungsantrag beim Arbeitgeber ausgestellt werden.

Mit den geplanten Einsatzbereichen stehen unseren Volunteers jede Menge spannende Möglichkeiten offen. Von A wie Aufbau bis V wie VIP-Betreuung – bei uns ist für jeden etwas dabei!

Melde dich jetzt als Volunteer an und werde Teil dieses einzigartigen Events.

Hier geht’s zur Anmeldung >>>

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Letzten EM-Tickets gelöst

Letzten EM-Tickets bei World Cup in Puurs vergeben – Finale Nominierung durch Sportdirektor Hannes Schenk veröffentlicht.

Beim letzten Qualifikationswettkampf für die Europameisterschaften wurden die letzten Startplätze beim World Cup in Puurs vergeben. Nach einem spannenden Wettkampf hat Sportdirektor Hannes Schenk nun die endgültige Nominierung der deutschen Equipe bekannt gegeben.

„Wir haben einen intensiven Qualifikationsprozess hinter uns, und die Entscheidungen waren nicht einfach. Aber wir sind überzeugt, dass wir ein starkes Team für die Europameisterschaften zusammengestellt haben“, erklärte Schenk.

Die final nominierten Sportlerinnen und Sportler werden in den kommenden Wochen ihre Vorbereitung in ihren Heimatvereinen und auf den letzten Lehrgängen bei Bundestrainer Igor Blintsov und DSAB-Trainerin Petra Vitera intensivieren, um bei den Europameisterschaften ihr volles Potenzial abrufen zu können.

Weitere Details zur Nominierung und den Ergebnissen des World Cups in Puurs sind auf der offiziellen Verbandsseite zu finden.




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Zweimal Silber zur besten TV-Sendezeit

Viele Sportakrobatik-Fans standen vermutlich vor der Frage TV oder Livestream (10,- € pro Tag), Sportschau mit der Fussballbundesliga oder FIG-World-Cup in Puurs. Wer sich für das Finale beim ersten FIG Acro World Cup in Puurs-Sint-Amands, Belgien, entschieden hat, wird alles richtig gemacht haben. Beeindruckende Höchstleistungen vom ersten bis zum letzten Starter. Und so reihten sich die Schützlinge von Bundestrainer Igor Blintsov nahtlos in die Besten der Besten ein. Mit zweimal Silber und den Finalplätzen 4, 6, 7 und 8 läutete man erfolgreich die World-Cup-Serie 2025 für die deutsche Equipe ein und konnte am heutigen Sonntag durchaus zufrieden die Heimreise antreten.

Der World Cup in Puurs wurde wie in den letzten Jahren zusammen mit dem Flanders International Acro Cup (FIAC) durchgeführt, welcher von einigen deutschen Vereinen besucht und sehr erfolgreich abgeschlossen wurde. Der FIAC ist jedes Jahr ein Highlight im Sportakrobatik-Kalender. Die Stimmung in der Wettkampfhalle ist aufgrund der Nähe zu den Zuschauern einzigartig. Was für die zahlreichen Zuschauer auf der Tribüne ein akustisches und visuelles Highlight bildet, ist für viele Sportlerinnen und Sportler eine ungewohnte und herausfordernde Atmosphäre. Am besten konnte hier aus deutscher Sicht das neuformierte Damenpaar vom TV Ebersbach Lena Hafner und Milla Weissinger in der Youth-Klasse (ehemals 11-16) mit den einzigartigen Begebenheiten umgehen und zeigte über alle drei Übungen ihre gute Form und siegte nach dem Sachsenpokal vor wenigen Wochen auch beim FIAC mit 26.500 Punkten vor den starken Damenpaaren aus Portugal (26.150) und Österreich (26.100).

Zurück zum World Cup. Das hochkarätige Starterfeld konnte mit World-Games-Gewinnern, Welt- und Europameistern nicht besser besetzt sein. Insgesamt 12 Nationen nutzten diesen Wettkampf als weiteren Vorbereitungsschritt auf die Jahreshöhepunkte der Europameisterschaften in Luxemburg im April sowie den World-Games in Chengdu (CHN) Ende Juni. Bei den Herrenpaaren zeigten Vsevolod Ossolodkov und sein jüngerer Bruder Yaroslav Ossolodkov (USA) (Value=Schwierigkeit 210), bei den Damenpaaren die belgische Formation Maysae Bouhouch und Silke Machers (Value 204), bei den Damengruppen die portugiesische Formation mit Ema Fernadez, Alicia Santos und Leonor Carreira (Value 275) sowie das Ukrainische Mixed-Paar Yevfrosyniia Kryvytska und Ivan Labunets (Value 322) mit atemberaubenden Schwierigkeiten ihre Extraklasse und stellte dabei die Konkurrenz schon ein wenig in den Schatten.

Aus deutscher Sicht sicherten sich am Ende eines spannenden Wettkampfwochenendes Daniel Blintsov (SC Riesa) und Diana Lust (SV Mergelstetten) und der Herrenvierer Andreas Benke, Pascale Dressler, Aaron Borck und Carl Frankenstein (Dresdner SC) in ihren Finals die Silbermedaille. Nach der Qualifikation lagen die Schützlinge von Nina Blintsov und Aleksander Hauk noch auf Platz drei. Im anstehende Finale war es dann eher etwas für Alfred Hitchcock… Bis zum letzten Mixed-Paar und Herrenvierer lagen beide Formationen noch auf Goldkurs. Doch zum World-Cup-Sieg reichte es nicht. Mit einer fehlerfreien Übung behielten Yevfrosyniia Kryvytska und Ivan Labunets und der portugiesische Herrenvierer die Oberhand und holten sich am Ende verdient den ersten World-Cup.

Für das Herrenpaar Hannes Woitaß und Lyven Strempel (SC Riesa) verlief das Wochenende und damit auch das gestrige Finale der besten sechs Herrenpaare alles andere als optimal. Es fehlte ein wenig an Präzision und Synchronität und so hatte man aufgrund der enormen Leistungsdichte unter den weltbesten Nationen keine Chance auf eine bessere Platzierung. Hier entscheiden im Moment Kleinigkeiten und häufig auch die Tagesform.

Das Damenpaar Laura Karczmarzyk und Leni Ohlsen (SG Schwarz-Weiß Oldenburg) zeigte durchweg fehlerfreie Übungen und erzielte in der Qualifikation und auch im Finale eine der höchsten Techniknoten aller Top-Nationen. Diese Leistung unterstreicht die technische Qualität der beiden Oldenburgerinnen. Schon beim nächsten Auftritt in Luxemburg und dem darauffolgenden World-Cup in Baku/Rzeszów wird man unsere beiden amtierenden Europameisterinnen noch weiter verbessert sehen.

Die beiden Damengruppen aus Oldenburg (Mia Ohlsen, Gina Sperling und Beke Damaschke) und Kassel/Dresden (Pauline Fuchs, Lisa Konrad und Luisa Schuldt-Iturri) konnten mit drei sicheren und überzeugenden Übungen aufwarten. Sie erreichten am Ende einen hervorragenden 7. Platz und 8.Platz im Finale und übertrafen damit die Erwartungen. Beide Damengruppen trennten am Ende lediglich 0,100 Punkte voneinander. Ein Beweis für die kontinuierliche und gute Arbeit im Training in Niedersachsen und Hessen.

„Mit einem so schnellen und herausragenden Erfolg auf diesem Weltklasse-Niveau konnte eigentlich noch nicht unbedingt gerechnet werden!“, so ein mehr als zufriedener Bundestrainer Igor Blintsov. Nur durch die tolle und gleichzeitig mehr als intensive Zusammenarbeit aller Beteiligten in den letzten Monaten war diese Leistung erst möglich! Einige wenige Experten standen einem Start nach der doch eher kurzen Vorbereitung der neuen Startgemeinschaft aus Kassel/Dresden eher skeptisch gegenüber. Wird die Zeit bis zur EM und den World-Games überhaupt ausreichen, um eine Damengruppe, neben dem Dreier aus Hoyerswerda, mit Medaillenchancen zu formen ? Bereits nach den ersten Auftritten in der Qualifikation wurde auch der letzte Skeptiker davon überzeugt, wohin in Zukunft der Weg für diese Formation gehen könnte. Aber dies zeigt wieder einmal, was möglich ist, wenn sich Verbände, Vereine, Trainer, Sportler und Eltern einig sind und einen gemeinsamen Weg im Sinne des Leistungssports bestreiten. Dieser Erfolg sollte für viele von uns ein weiterer Ansporn sein, ebenfalls über den Tellerrand zu schauen und womöglich gemeinsame Stärken mit anderen Vereinen zu bündeln.

Bundestrainer Igor Blintsov zeigte sich mit dem ersten Auftritt und mit den Leistungen aller Athleten sehr zufrieden. Er betonte die Bedeutung dieses Wettkampfs als wichtige Standortbestimmung für die internationale Einordnung und die weitere Vorbereitung auf die anstehende Europameisterschaft und den World-Games. Die realistische Einschätzung des Trainerteams ermöglicht nun eine gezielte Vorbereitung, um die identifizierten Schwachstellen zu auszubessern.

Die sportliche Leitung in Vertretung durch Sportdirektor Hannes Schenk äußerte sich zufrieden mit den gezeigten Leistungen. „Wir sind auf einem guten Weg für die Europameisterschaft und können uns mit der internationalen Konkurrenz messen! Diese Ergebnisse zeigen, dass das Team gut aufgestellt ist und kontinuierlich Fortschritte macht. Ein besonderer Dank ging an die Physiotherapeutin Clara Camper Aviles sowie den internationalen Kampfrichter Felix Hohmann von der Eintracht aus Frankfurt bei seinem ersten World-Cup-Einsatz.

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World-Cup-Serie startet in Puurs

An diesem Wochenende ist es soweit: Dann treffen sich ein Teil der weltbesten Formationen in der Sportakrobatik in Puurs/Belgien beim World-Cup 2025. Angeführt wird das Feld von einigen amtierenden Welt- und Europameistern. Insgesamt gehen beim World-Cup 85 Sportakrobaten aus insgesamt 12 Nationen an den Start. Mit dabei sind natürlich auch die Aushängeschilder der deutschen Sportakrobatik aus Riesa, Mergelstetten, Kassel, Dresden und Oldenburg. Leider musste die Damengruppe aus Hoyerswerda/Kubschütz, bestehend aus Tara Engler, Tia Gazsi und Anna Jesse, ihren Start krankheitsbedingt absagen. Von hier aus wünschen wir gute Besserung und eine schnelle Genesung.

Neben dem Ziel einer guten Platzierung wird man den Rückenwind für die weiteren World-Cups sowie der Europameisterschaft in Luxemburg nutzen. Nach den Erfolgen in den letzten Jahren sollten die deutschen Ausnahmeathleten auch den Gesamt-World-Cup nicht aus den Augen verlieren. In den fünf World-Cups in Puurs, Burgas, Baku, Aalen und Rzeszów werden die ersten 16 Platzierungen mit World-Cup-Ranglistenpunkten für den Titel der Serie 2025 belohnt. Formationen mit der höchsten Gesamtpunktzahl am Ende der Serie nehmen den Gesamttitel mit nach Hause. Im Einzelnen starten in Puurs: Daniel Blintsov (SC Riesa) und Diana Lust (SV Mergelstetten), Hannes Woitaß und Lyven Strempel (SC Riesa), Leni Ohlsen und Laura Karczmarzyk (SG SW Oldenburg), Mia Ohlsen, Gina Sperling und Beke Damaschke (SG SW Oldenburg), Pauline Fuchs, Lisa Konrad und Luisa Schuldt-Iturri (Dresdner SC 1898/SVH Kassel) sowie Andreas Benke, Carl Frankenstein, Aaron Borck und Pascale Dressler (Dresdner SC 1898). Begleitet werden die Athleten von Bundestrainer Igor Blintsov sowie den Heimtrainern Christiane Karczmarzyk, Sergej Jeriomkin, Kathrin Borchert-Kroll und Nina Blintsov. Zudem wird die Delegation von Sportdirektor Hannes Schenk, der Physiotherapeutin Clara Camper Aviles sowie dem internationalen Kampfrichter Felix Hohmann als Team komplementiert.

Los geht es heute Abend um 18.00 Uhr und am morgigen Freitag um 19.00 Uhr !

Gleichzeitig findet der Flanders International Acro Cup mit einigen deutschen Formationen statt.

https://ambitious-pro-gymnastics.be/world-cup

Livestream: https://ambitious-pro-gymnastics.be/apg-live-stream/%0A

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DSAB prüft EM-Bewerbung für 2027

Augsburg bewirbt sich um die Sportakrobatik-EM 2027. Ausrichtungsbewerbung beim DSAB eingereicht. Ministerpräsident Markus Söder als Schirmherr vorgesehen.

Augsburg hat offiziell seine Bewerbung für die Ausrichtung der Europameisterschaft in der Sportakrobatik 2027 eingereicht. Die Bewerbungsunterlagen befinden sich derzeit zur Prüfung beim Deutschen Sportakrobatik Bund (DSAB) und sollen anschließend an die European Gymnastics weitergeleitet werden, die über die Vergabe des Events entscheidet.

In der vergangenen Woche besuchte das Präsidium des DSAB die potenzielle Wettkampfstätte, um sich von den möglichen Rahmenbedingungen ein Bild zu machen. Bei einem Ortstermin im Curt-Frenzel-Stadion tauschten sich die Verantwortlichen um Präsident Oliver Stegemann mit Alexander Baur vom SAV Augsburg-Hochzoll aus, der als Organisator der Bewerbung fungiert.

„Augsburg hat großes Potenzial als Austragungsort. Die Stadt bietet nicht nur eine hervorragende Infrastruktur, sondern auch eine begeisterte Sportakrobatik-Community“, betonte Baur nach dem Treffen. Das Curt-Frenzel-Stadion, bekannt als Eissportarena, könnte durch entsprechende Umbaumaßnahmen zur Wettkampfstätte umfunktioniert werden.

Ein starkes Signal für die Bewerbung: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat seine Bereitschaft erklärt, die Schirmherrschaft für das Event zu übernehmen. Damit erhält das Vorhaben zusätzliche Unterstützung auf höchster politischer Ebene.

Die Vergabe der EM 2027 bleibt dennoch spannend, denn auch die Niederlande prüft eine Bewerbung. Sollte sich das Land offiziell bewerben, würde Augsburg einen starken Mitbewerber bekommen. Die finale Entscheidung über den Austragungsort würde dann in den kommenden Monaten von European Gymnastics getroffen werden. Sollte Augsburg den Zuschlag erhalten, wäre dies ein weiterer bedeutender Meilenstein für die deutsche Sportakrobatik und ein großer Erfolg für den SAV Augsburg-Hochzoll.

Ein Bericht vom SAV Augsburg-Hochzoll vom 16.02.2025

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Auf dem Weg nach Luxemburg

Nach dem letzten Vergleich auf dem Internationalen Sachsenpokal am letzten Wochenende in Riesa haben Bundestrainer Igor Blintsov, DSAB-Trainerin Petra Vitera, Sportdirektor Hannes Schenk und der Vizepräsident für Leistungssport, Bernd Hegele, die Nominierung für die Europameisterschaften in Luxemburg vorgenommen und die betreffenden Vereine in den letzten Tagen informiert.

Das deutsche Team hat für die Europameisterschaften nach vielen Wochen einer intensiven Sichtung durch Bundestrainer Igor Blintsov und DSAB-Trainerin Petra Vitera nun endlich Gestalt angenommen ! 46 Tage vor dem heiß ersehnten sportlichen Höhepunkt 2025 sind fast alle Startplätze der Age Group 11-16/12-18 sowie der Altersklasse 13-19 und den Senioren von Bundestrainer Igor Blintsov fest vergeben worden. Ein Fragezeichen steht lediglich hinter der Nominierung der Damengruppen bei den Senioren. Zu einer endgültigen Entscheidung wird es voraussichtlich erst im Anschluss an den World-Cup in Puurs kommen.

Wichtig wird dabei sein, wie von Bundestrainer Igor Blintsov bereits gefordert, wie die einzelne Belastungsfähigkeit der EM-Fahrer vor einem solchen Großereignis sein wird. „Dies wird in der uns noch verbleibenden kurzen Zeit Aufschluss darüber geben, wohin die Reise für uns gehen wird. Wir sind aktuell auf einem guten Weg. Trotzdem müssen wir noch an der ein oder anderen Stellschraube drehen, um unser Team optimal für die EM in Luxemburg vorzubereiten!“, so Bundestrainer Igor Blintsov.  „Ein ganz wichtiger Bestandteil der Vorbereitung wird dabei sein, dass in der letzten Phase vor der EM die geplanten Lehrgänge und Wettkämpfe optimal durchgeführt werden. Diese Termine nehmen einen nicht ganz unerheblichen sowie richtungsweisenden Stellenwert ein und sind ein echter Belastungstest für die Nationalmannschaft!“, so der Bundestrainer weiter. 

Für Fans gibt es bereits jetzt exklusive EM25-Fanshirts und Hoodies im EM-Design, die über die offiziellen Kanäle des DSAB erhältlich sind.

https://form.jotform.com/DSAB_Bestellung/Supporter-EM2025

Sportakrobatik: Siegerjubel und Verletzungssorgen in Riesa

Ein Bericht von Jürgen Schwarz von der Sächsischen Zeitung

Beim Top-Turnier in der Riesaer WM-Halle sind mehr als 400 Sportakrobaten dabei – allen voran Lokalmatador Daniel Blintsov und seine Partnerin Diana Lust. Nicht alles läuft für sie wie geplant.

Riesa. In der Riesaer WM-Halle ging die 18. Auflage des Internationalen Sachsenpokals in der Sportakrobatik über die Bühne. Die Qualifikation fand an zwei Tagen statt, ehe am Sonntag die besten Formationen in den verschiedenen Altersklassen im Finale aufeinandertrafen.

Insgesamt waren über 400 Sportler am Start, unter anderem aus Polen, Tschechien, Italien und auch den USA. Auch zahlreiche deutsche Athletinnen und Athleten nutzten den Wettkampf unter anderem zur Vorbereitung auf die anstehenden Europameisterschaften.

Vorzeige-Duo in der Meisterklasse vorn

In der Meisterklasse wurden Daniel Blintsov (SC Riesa) und Diana Lust (SV Mergelstetten) in der Qualifikation ihrer Favoritenrolle gerecht. In der Disziplin Dynamik kam das Mix-Paar auf 26.900 Punkte, in der Balance auf 29.380. Mit insgesamt 56.280 Punkten verwies das deutsche Vorzeige-Duo die Polen Agata Makowska und Michal Szustak (50.590) auf Platz zwei. Hinter Jonas Neumüller und Mia Magdalena Froschmair Edle von Scheibenhof aus Erfurt (49.050) kamen die US-Amerikaner Gabriella Moore und Martin Seredich auf Platz vier ein (48.360).

Im Finaldurchgang musste dann eine Kombi-Übung geturnt werden, deren Punktzahl mit der aus der Qualifikation addiert wurde. Blintsov/Lust kamen hier nicht über den fünften Platz hinaus, weil sie nach einem Tempo-Element ihre Übung verletzungsbedingt beenden mussten. Nähere Informationen zur Verletzung bei Diana Lust liegen noch nicht vor.

Verletzung, dennoch Gold in der Gesamtwertung

In der Gesamtwertung reichte es mit 79.480 Punkten dennoch zu Gold. Das polnische Duo Makowska/Szustak verteidigte den Silberrang (76.270), vor Neumüller/von Scheibenhof (Erfurt/74.710) und den US-Amerikanern Moore/Seredich (74.060).

In der Meisterklasse der Herren schafften Hannes Woitaß und Lyven Strempel vom SC Riesa jeweils Platz eins in der Kombi- und der Dynamik-Wertung und Rang zwei bei der Balance-Übung. In der Gesamtwertung hatten allerdings Filip Dietze und Maximilian Rau (TuS Hellersdorf) knapp die Nase vorn (75.070/74.590).

sachsenpokal

Infos zum Internationalen Sachsenpokal