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Bundeskaderlehrgang setzt wichtige Impulse für zukünftige Aufgaben

Im Hinblick auf die Weltmeisterschaften im September im italienischen Pesaro hat der Deutsche Sportakrobatik Bund (DSAB) im Rahmen eines gut besetzten Bundeskaderlehrgangs die Weichen für die kommenden internationalen Aufgaben gestellt. Gleichzeitig richtete sich der Blick bereits perspektivisch auf das Jahr 2028, wenn die Weltmeisterschaften zugleich als Qualifikation für die World Games dienen werden.

Unter der Leitung von Bundestrainer Igor Blintsov arbeiteten die Athletinnen und Athleten gemeinsam mit den beiden Disziplintrainern Petra Vitera und Yves Vander Donckt intensiv an Technik, Ausdruck und Stabilität ihrer Übungen. Die beiden Nachwuchstrainer betreuen insbesondere Formationen im Altersbereich bis 12-18 Jahren. Dennoch wurde während des gesamten Lehrgangs bewusst disziplinübergreifend gearbeitet, sodass alle Kaderathleten vom umfassenden Erfahrungsschatz des gesamten Trainerteams profitieren konnten.

Besondere Akzente setzte zudem der Dresdner Choreograf Michael Tucker. Tucker absolvierte unter anderem ein Ballettstudium in Austin/Texas sowie an der School of American Ballet am Lincoln Center in New York City. Nach Stationen als Erster Solist beim Semperoper Ballett und als Tänzer der Dresden Frankfurt Dance Company ist er heute unter anderem als Choreograf für die Palucca Hochschule für Tanz Dresden und die Semperoper tätig. Sein Masterstudium der Tanzpädagogik an der Palucca Hochschule schloss er 2022 erfolgreich ab.

Unter seiner Anleitung begann das Training am Samstag und Sonntag jeweils mit einer halbstündigen Erwärmung, bei der choreografische Elemente im Mittelpunkt standen. Ergänzt wurde das Programm am Samstag durch ein 30-minütiges Lauftraining im Umfeld der Trainingshalle. Das Tempo gab hierbei Pascal Dressler vor.

Neben den intensiven sportlichen Einheiten bot der Lehrgang auch reichlich Raum für fachlichen Austausch. Sowohl zwischen den DSAB-Trainern als auch mit den Vereinstrainern fanden zahlreiche Gespräche über Trainingsmethodik, Leistungsentwicklung und zukünftige Perspektiven statt. Inhaltlich lag der Schwerpunkt insbesondere auf der Verbesserung bestehender Elemente, der Erarbeitung neuer Schwierigkeiten sowie der Präzision und Sauberkeit choreografischer Anteile innerhalb der Wettkampfübungen.

„Der Lehrgang hat gezeigt, dass wir sowohl im Hinblick auf die Weltmeisterschaften in Pesaro als auch perspektivisch für die kommenden Jahre auf einem sehr guten Weg sind. Besonders wichtig war uns dabei die enge Zusammenarbeit aller Trainer und Athletinnen und Athleten über die einzelnen Disziplinen hinweg. Genau dieser gemeinsame Austausch bringt unsere Sportlerinnen und Sportler auf internationalem Niveau weiter. Wir sehen bei vielen Formationen große Fortschritte – technisch, athletisch und auch im Ausdruck. Gleichzeitig arbeiten wir bereits mit Blick auf 2028 daran, die Grundlagen für eine erfolgreiche Qualifikation zu den World Games zu schaffen. Die Motivation und Professionalität innerhalb des gesamten Kaders stimmen uns dafür sehr optimistisch“, so Bundestrainer Igor Blintsov.

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Orientierungsmeeting stimmt auf Deutsche Meisterschaften 2026 in Göppingen ein

Mit einem gemeinsamen Orientation Meeting hat der Deutsche Sportakrobatik Bund (DSAB) am gestrigen Abend die heiße Vorbereitungsphase für die Deutschen Meisterschaften 2026 eingeläutet. Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Vereinen, Landesverbänden sowie dem Organisationsteam nutzten die Online-Veranstaltung, um sich über den aktuellen Stand der Planungen und die besonderen Rahmenbedingungen der Titelkämpfe in Göppingen zu informieren.

Die Deutschen Meisterschaften 2026 werden dabei ein besonderes Kapitel in der Geschichte der deutschen Sportakrobatik schreiben: Erstmals werden sämtliche Alters- und Leistungsklassen an einem gemeinsamen Wochenende ihre nationalen Titelkämpfe austragen. Damit entsteht ein großes, gemeinsames Meisterschaftsevent, das die gesamte Sportakrobatik-Familie zusammenführt und sowohl sportlich als auch organisatorisch neue Maßstäbe setzen soll.

Durch den Abend führten Sportdirektor Hannes Schenk sowie Dana Kohn (DSAB) und Heiko Weissinger (SC Rechberghausen). In ihren Präsentationen gaben sie Einblicke in den aktuellen Organisationsstand, den geplanten Ablauf der Meisterschaften sowie erste Informationen zu Zeitplänen, Wettkampfstätten und organisatorischen Prozessen. Gleichzeitig bot das Meeting den Vereinen die Möglichkeit, offene Fragen zu stellen und wichtige Hinweise für die weitere Vorbereitung mitzunehmen.

Besonders hervorgehoben wurde die Bedeutung der erstmaligen gemeinsamen Austragung aller Meisterschaften. Neben einem kompakten und attraktiven Wettkampfwochenende soll dadurch vor allem das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der deutschen Sportakrobatik gestärkt werden. Athletinnen und Athleten aller Altersklassen erhalten die Möglichkeit, gemeinsam Teil eines großen nationalen Events zu sein und die Vielfalt der Sportart auf einer Bühne zu präsentieren.

Der DSAB bedankt sich bei allen Teilnehmenden des Orientation Meetings für den konstruktiven Austausch und die große Bereitschaft, dieses besondere Meisterschaftsprojekt gemeinsam zu gestalten. Die Vorfreude auf die Deutschen Meisterschaften 2026 in Göppingen ist bereits jetzt deutlich spürbar.

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Offizielle Eröffnung des DSAB Leistungszentrums Sportakrobatik in Frankfurt

Mit der offiziellen Eröffnung des neuen DSAB Leistungszentrums Sportakrobatik in Kooperation mit Eintracht Frankfurt setzt der Deutsche Sportakrobatik Bund ein bedeutendes Zeichen für die Weiterentwicklung der Sportakrobatik in Deutschland. Am 29. April 2026 wurde der Standort in Frankfurt am Main im feierlichen Rahmen offiziell eröffnet.

Zu den Gästen der Veranstaltung zählten unter anderem der Präsident von Eintracht Frankfurt, Mathias Beck, Eintracht-Vizepräsident Armin Kraaz, die Aufsichtsrätin von Eintracht Frankfurt sowie Leiterin der Turn- und Sportakrobatikabteilung, Rike Goldbeck-Keitel, sowie Jan-Hendrik Goldbeck, geschäftsführender Gesellschafter der Goldbeck GmbH. Für den Deutschen Sportakrobatik Bund nahmen DSAB-Präsident Oliver Stegemann, Sportdirektor Hannes Schenk und Bundestrainer Igor Blintsov an der Eröffnung teil.

Mit der Ernennung zum offiziellen DSAB Leistungszentrum übernimmt Eintracht Frankfurt künftig eine noch zentralere Rolle innerhalb der deutschen Leistungsstruktur der Sportakrobatik. Der Standort wird regelmäßig Austragungsort von Bundeskaderlehrgängen und zentralen Trainingsmaßnahmen des Verbandes sein und damit die Entwicklung der Sportakrobatik in Hessen sowie bundesweit nachhaltig stärken.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen insbesondere die hervorragenden Rahmenbedingungen am Standort Frankfurt. Die moderne Trainingshalle, die professionelle Infrastruktur sowie das außerordentliche Engagement der Verantwortlichen und der Familie Goldbeck bieten optimale Voraussetzungen für die weitere sportliche Entwicklung.

Im Rahmen der offiziellen Eröffnung überreichte DSAB-Präsident Oliver Stegemann die Plakette des DSAB Leistungszentrums an Mathias Beck und Rike Goldbeck-Keitel.

In seiner Ansprache würdigte Mathias Beck die dynamische Entwicklung der Sportakrobatikabteilung von Eintracht Frankfurt. Innerhalb kurzer Zeit habe sich die Abteilung sportlich und strukturell hervorragend entwickelt, zahlreiche neue Mitglieder gewonnen und bereits internationale Erfolge erzielt. Mit der Ernennung zum DSAB Leistungszentrum werde nun der nächste wichtige Schritt für die Sportakrobatik in Frankfurt vollzogen. Gleichzeitig betonte Beck die langfristigen Perspektiven der Sportart und verwies auf die mögliche zukünftige olympische Entwicklung der Sportakrobatik.

Auch Oliver Stegemann hob die Bedeutung der engen Zusammenarbeit zwischen dem Deutschen Sportakrobatik Bund und Eintracht Frankfurt hervor. Besonders bemerkenswert sei die große Anzahl aktueller Bundeskaderathletinnen und -athleten am Standort sowie die regelmäßige Durchführung zentraler Bundeskadermaßnahmen in Frankfurt. Mit einem Augenzwinkern erklärte Stegemann, dass er sich freue, heute die Plakette als DSAB Leistungszentrum überreichen zu dürfen – und hoffe, eines Tages auch eine Auszeichnung als offizieller Bundesstützpunkt übergeben zu können, sollte die Sportakrobatik künftig olympischer Bestandteil werden. Die erfolgreiche Kooperation mit Eintracht Frankfurt solle in den kommenden Jahren weiter intensiviert werden.

Die Eröffnung fand im kleinen Kreis statt und wurde von einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm begleitet. Sowohl die Nachwuchsgruppe der Sportakrobatikabteilung von Eintracht Frankfurt als auch ein Meisterklassetrio aus dem Bundeskader präsentierten eindrucksvoll ihr Können. Dabei wurde die gesamte sportliche Entwicklung am Standort sichtbar – von der engagierten Nachwuchsarbeit bis hin zum Spitzensport auf internationalem Niveau.

Große Anerkennung galt darüber hinaus dem Trainerteam vor Ort sowie der engen Zusammenarbeit zwischen Verein und Verband. Bundestrainer Igor Blintsov wird regelmäßig durch den DSAB nach Frankfurt entsendet, um die sportliche Entwicklung der Kaderathletinnen und Kaderathleten in Frankfurt und der gesamten Region aktiv zu begleiten.

Mit dem neuen DSAB Leistungszentrum in Frankfurt entsteht ein bedeutender Baustein für die zukünftige Entwicklung der deutschen Sportakrobatik – und ein Standort mit großer Strahlkraft für die gesamte Region sowie den nationalen Leistungssport.

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DM-Ticketverkauf

Wir laden Euch herzlich zur Deutschen Meisterschaft 2026 nach Göppingen ein. Vom 5. bis 7. Juni findet die Veranstaltung in der EWS Arena statt – ein Großereignis, bei dem die besten Sportakrobaten Deutschlands um die Medaillen kämpfen.

Gemeinsam mit dem lokalen Ausrichter SC Rechberghausen möchten wir der Sportakrobatik die Aufmerksamkeit schenken, die sie verdient. Der Finaltag am Sonntag wird dabei ein besonderes Highlight: Neben den Finalistinnen und Finalisten erwarten Euch bekannte Gesichter aus dem Sport sowie ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. So schaffen wir optimale Bedingungen, um die Sportakrobatik in die Welt hinauszutragen. Unser Ziel ist eine volle Halle, bei bester Stimmung und Ihr alle seid dabei!

Tickets sind ab heute erhältlich:

>>> Hier gehts zum Ticketverkauf

Über diesen Link (Gutscheincode) erhalten Mitgliedsvereine des Deutschen Sportakrobatik Bundes exklusiven Zugang zu den Qualifikationstagen am 5. und 6. Juni 2026, da diese nicht öffentlich zugänglich sind.

Wir freuen uns auf ein großartiges Event mit vielen Zuschauern und Fans aus ganz Deutschland, die gemeinsam mit uns die Vision teilen, diese schöne Sportart bekannter zu machen.

Wir freuen uns auf Euch!

DM Organisationsteam

Deutscher Sportakrobatik Bund e.V.

E-Mail: dm@sportakrobatikbund.de

Deutscher Sportakrobatik Bund e.V. · Geschäftsstelle · Mörchinger Str. 53 D  ·  14169 Berlin

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Starker Auftritt beim World Cup in Puurs

Beim World Cup im belgischen Puurs präsentierte sich der Deutsche Sportakrobatik Bund einmal mehr als geschlossene und leistungsstarke Nation auf internationalem Parkett. Der traditionsreiche Wettkampf zählt – ähnlich wie Maia in Portugal – zu den bedeutendsten Stationen im internationalen Kalender und gilt als wichtiger Gradmesser auf höchstem Niveau.

Mit mehreren Finaleinzügen und überzeugenden Übungen unterstrichen die deutschen Formationen ihre positive Entwicklung im laufenden Wettkampfjahr.

Besonders erfreulich verlief der Wettkampf für das Damenpaar Lena Börner und Sophia Hermes. Mit zwei sauberen Übungen in der Qualifikation sicherten sie sich als Sechstplatzierte den Einzug ins Finale. Dort bestätigten sie ihre Leistung eindrucksvoll und belegten mit 26,900 Punkten erneut Rang sechs. Der Sieg ging an die starke Konkurrenz aus Israel.

In der Kategorie der Damengruppen zeigte sich insgesamt ein positives Bild, auch wenn nicht alle Formationen ihr volles Potenzial im entscheidenden Moment abrufen konnten. Alisée Strohhecker, Fiona Reul und Kira Hellwig überzeugten insbesondere mit einer ausdrucksstarken Balanceübung. In der Dynamik musste das Trio jedoch einen Abgang hinnehmen, wodurch der Finaleinzug knapp verpasst wurde. Dennoch war es eine vielversprechende Leistung beim erst zweiten World Cup dieser Formation.

Auch Lotta Witt, Lena Buhler und Anna Buhler präsentierten eine gut strukturierte Dynamikübung. Ein Abgang im letzten Balanceelement verhinderte ein noch besseres Ergebnis, dennoch überzeugte die Gruppe mit einer insgesamt anspruchsvollen und gelungenen Elementauswahl.

Caroline Wieland, Tia Gazsi und Lotte Tröster empfahlen sich mit einer sehr guten Qualifikation für das Finale und zogen als sechstbeste Formation ein. Im Finale mussten sie in der Dynamikübung einen Abgang hinnehmen, wodurch es beim sechsten Platz blieb. Der Finaleinzug sowie die insgesamt stabile Wettkampfleistung sind dennoch klar positiv zu bewerten.

Bei den Herrenpaaren überzeugten beide Herrenpaare. Lyven Strempel und Hannes Woitass zeigten drei konstant starke Übungen. In ihrem vierten gemeinsamen World Cup zeigten sie ihre bislang beste Gesamtleistung und erreichten einen hervorragenden sechsten Platz.

Maximilian Rau und Filip Dietze wussten erneut zu überzeugen. Beim zweiten gemeinsamen World Cup präsentierten sie sich in starker Form und belegten im Finale einen sehr guten fünften Rang.

Neben den sportlichen Leistungen war der DSAB auch im Kampfgericht vertreten: Daniel Blintsov absolvierte seinen ersten Einsatz auf internationaler Bühne und war ebenso wie Doreen Heckmann-Nötzl als Judge im Einsatz.

Bundestrainer Igor Blintsov zog ein positives Fazit:
„Puurs gehört zu den wichtigsten Wettkämpfen im internationalen Kalender. Die gezeigten Leistungen bestätigen unseren Weg. Gleichzeitig haben wir wertvolle Erkenntnisse gewonnen, an denen wir in den kommenden Wochen gezielt arbeiten werden.“

Nächste Station: World Cup in Burgas

Viel Zeit zur Regeneration bleibt nicht: Bereits Ende Mai steht mit dem nächsten World Cup im bulgarischen Burgas das nächste internationale Highlight an. Dort wird die deutsche Nationalmannschaft erneut mit starken Formationen vertreten sein und an die positiven Leistungen aus Puurs anknüpfen wollen.

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Deutschland vor dem Start in Puurs

Mit einem breit aufgestellten und ambitionierten Team geht der Deutscher Sportakrobatik Bund mit Bundestrainer Igor Blintsov und Sportdirektor Hannes Schenk beim renommierten World-Cup in Puurs/BEL an den Start. In Puurs trifft die deutsche Auswahl auf ein hochkarätiges internationales Teilnehmerfeld: Über 50 Formationen aus 16 Nationen sowie eine AIN-Delegation sorgen für erstklassige Konkurrenz bei einem der traditionsreichsten Wettkämpfe im internationalen Sportakrobatik-Kalender.

Bereits bei der Anreise am Mittwoch zeigte sich die starke deutsche Präsenz: Neben dem World-Cup-Team sind zahlreiche Vereine auch beim parallel ausgetragenen Flanders International Acro Cup vertreten, der als wichtiger Nominierungswettkampf für die kommenden Weltmeisterschaften in Pesaro/Italien gilt.

Gelungener Auftakt mit Potenzial

Der Einstieg in den Wettkampf verlief vielversprechend. Während das freie Training souverän absolviert wurde, brachte das anschließende Podiumstraining wertvolle Erkenntnisse: Neben gelungenen Durchgängen und ersten Highlights traten auch kleinere Unsicherheiten auf – Details, an denen das Team bis zum Wettkampfstart gezielt arbeitet.

Mit insgesamt sechs Formationen präsentiert sich Deutschland breit aufgestellt. Zwei Teams bestreiten bereits ihren zweiten World-Cup der Saison, während gleich drei Formationen in neuer Konstellation ihr internationales Debüt im Seniorenbereich feiern.

Im Damenpaar vertreten Lena Börner und Sophia Hermes die deutschen Farben. Die Startgemeinschaft aus Hoyerswerda und Nordhorn reist mit optimalen Bedingungen und kurzer Anreise an.

Im Herrenbereich gehen gleich zwei Paare an den Start: Lyven Strempel und Hannes Woitass aus Riesa absolvieren ihren ersten World-Cup der Saison, bringen jedoch bereits internationale Erfahrung mit. Maximilian Rau und Filip Dietze vom TuS Hellersdorf reisen direkt aus Valencia an und knüpfen an ihre bisherigen Saisonleistungen an.

Besonders stark ist Deutschland bei den Damengruppen vertreten:
Alisée Strohhecker, Fiona Reul und Kira Hellwig (Eintracht Frankfurt) gehen bestens vorbereitet in ihren zweiten World-Cup. Caroline Wieland, Tia Gazsi und Lotte Tröster (SC Hoyerswerda) feiern ihren ersten internationalen Einsatz in dieser Formation, können jedoch auf wertvolle Erfahrung auf höchstem Niveau zurückgreifen. Komplettiert wird das Aufgebot durch Lotta Witt, Lena Buhler und Anna Buhler , die als Startgemeinschaft mit Athletinnen aus Dresden, Kubschütz und Dettingen antreten.

Auch die Rahmenbedingungen vor Ort stimmen: Die deutsche Delegation findet hervorragende Trainings- und Unterbringungsmöglichkeiten vor. Trotz der organisatorischen Herausforderung durch den Shuttle zwischen Unterkunft und Wettkampfstätte präsentiert sich das Team geschlossen, fokussiert und hochmotiviert für den heutigen Start am Nachmittag.

Wichtige Standortbestimmung auf internationalem Niveau

Der World-Cup in Puurs ist für das deutsche Team mehr als nur ein Wettkampf – er ist eine richtungsweisende Standortbestimmung im internationalen Vergleich. Mit einer gelungenen Mischung aus Erfahrung und neuen Impulsen blickt die Mannschaft gespannt auf die kommenden Wettkampftage – und hat das Potenzial, für starke Akzente zu sorgen.

Startzeiten : 🇩🇪🇧🇪

Lena Börner und Sophia Hermes – 14:33 Uhr

Alisée Strohhecker, Fiona Reul und Kira Hellwig – 14:36 Uhr

Lotta Witt, Lena Buhler und Anna Buhler – 15:42 Uhr

Caroline Wieland, Tia Gazsi und Lotte Tröster – 15:48 Uhr

Lyven Strempel und Hannes Woitass – 16:10 Uhr

Maximilian Rau und Filip Dietze – 16:14 Uhr

DSAB-aktuell

Keine Bewerbung für die WM 2028

Augsburgs Engagement bleibt ein starkes Signal!

Der Deutsche Sportakrobatik Bund hat sich in den vergangenen Monaten intensiv mit der Möglichkeit einer Bewerbung um die Ausrichtung der Weltmeisterschaften 2028 im Bereich Sportakrobatik beschäftigt. Als potenzieller Austragungsort stand Augsburg im Fokus, eine Stadt, die gemeinsam mit engagierten Partnern vor Ort großes Interesse und Einsatzbereitschaft gezeigt hat.

Insbesondere Alexander Baur, Vorstand des SAV Augsburg, hat mit besonderem Engagement die Initiative vorangetrieben. In zahlreichen Gesprächen auf kommunaler und regionaler Ebene ist es ihm gelungen, wichtige Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Sport und Kultur für die Idee einer Weltmeisterschaft in Augsburg zu sensibilisieren und zu gewinnen. Dieses Engagement verdient große Anerkennung und ausdrücklichen Dank.

Gemeinsam mit dem DSAB wurden auf dieser Basis erste Konzepte entwickelt und Möglichkeiten ausgelotet, wie eine Bewerbung erfolgreich gestaltet werden könnte. Dabei wurde deutlich, welches Potenzial der Standort Augsburg für ein internationales Großereignis mitbringt.

Nach sorgfältiger Prüfung aller Rahmenbedingungen hat das Präsidium des DSAB jedoch entschieden, von einer Bewerbung für die Weltmeisterschaften 2028 abzusehen. Ausschlaggebend hierfür sind insbesondere die derzeit nicht darstellbaren finanziellen Anforderungen. Die Vorgaben von World Gymnastics für die Ausrichtung eines solchen Events sind erheblich und gehen mit Kosten in einer Größenordnung einher, die im aktuellen Konzept nicht gedeckt werden können. Für eine tragfähige Bewerbung fehlen derzeit mehrere hunderttausend Euro.

Darüber hinaus sind auch die notwendigen personellen Strukturen aktuell nicht in ausreichendem Maße vorhanden. Die Organisation einer Weltmeisterschaft über einen Zeitraum von rund zwei Wochen erfordert ein professionelles Organisationsteam mit mehreren hauptamtlichen Kräften, die sich ausschließlich dieser Aufgabe widmen. Diese Kapazitäten sind gegenwärtig weder auf Seiten des Verbandes noch vor Ort in ausreichendem Umfang gegeben.

Diese Entscheidung ist dem Präsidium nicht leicht gefallen, insbesondere vor dem Hintergrund des außerordentlichen Engagements in Augsburg. Umso wichtiger ist es dem DSAB, sich ausdrücklich bei Alexander Baur sowie allen Beteiligten vor Ort zu bedanken. Ihr Einsatz hat gezeigt, welches Potenzial in der deutschen Sportakrobatik und ihren Standorten steckt.

Gleichzeitig hat der Prozess wertvolle Erkenntnisse geliefert, die für zukünftige Überlegungen und mögliche Bewerbungen von großer Bedeutung sein werden. Der DSAB wird auch weiterhin daran arbeiten, die strukturellen und finanziellen Voraussetzungen zu schaffen, um internationale Großveranstaltungen in Deutschland realisieren zu können.

Der Blick richtet sich daher nach vorne, mit dem klaren Ziel, die Sportakrobatik in Deutschland weiterzuentwickeln und perspektivisch auch wieder als Ausrichter auf der internationalen Bühne in Erscheinung zu treten.

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DM 2026: Volunteers gesucht

Sei dabei bei der Deutschen Meisterschaft 2026 in Göppingen!

Sei als Volunteer live dabei und unterstütze das Sportakrobatik-Event des Jahres in der EWS Arena in Göppingen. Werde Teil einer inspirierenden Gemeinschaft und helfe mit, alle Gäste, Athlethen*innen, Trainer*innen, Kampfrichter*innen oder Medienvertreter*innen mit unserer Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft zu überraschen!

Der ortsansässige SC Rechberghausen sucht für den 4. bis 7. Juni 2026 engagierte Volunteers, die die Wettkämpfe tatkräftig unterstützen. Eine einmalige Gelegenheit, hautnah Teil dieses inspirierenden Events und Teams zu sein und die besten Sportakrobaten des Landeslive zu erleben.

Dein Einsatz lohnt sich!

Als Volunteer erwartet Dich nicht nur eine unvergessliche Erfahrung, sondern auch:

·                    Ausstattung mit unserem Volunteer-Shirt

·                    Verpflegung während des Events

·                    Ein offizielles Zertifikat über eine ehrenamtliche Tätigkeit

·                    Zusätzlich kann auf Anfrage ein Schreiben für einen Freistellungsantrag beim Arbeitgeber ausgestellt werden.

Mit den geplanten Einsatzbereichen stehen unseren Volunteers jede Menge spannende Möglichkeiten offen. Von A wie Aufbau bis V wie VIP-Betreuung – bei uns ist für jeden etwas dabei! Konkret kannst Du uns in folgenden Bereichen unterstützen:

·                    Zupacken beim Auf- und Abbau – hier können wir jede helfende Hand gebrauchen

·                    Ordnertätigkeiten: Einweisung von Teilnehmern und Gästen (Sportlereingang, Sportlertribüne, Gästeblock, Aufwärmhalle etc.)

·                    Hallensprecher für Freitag, 05.07.2026

·                    Einlasskontrollen

·                    Unterstützung des Catering-Teams

·                    Betreuung des Live-Streams

·                    Springer: Unterstütze uns dort, wo gerade Not am Mann ist

·                    VIP-Betreuung: Kümmere Dich um das Wohl unserer Ehrengäste in den VIP-Logen

·                    Medienbetreuung

Melde dich jetzt als Volunteer an und werde Teil dieses einzigartigen Events.

Hier geht’s zur Anmeldung >>>

Wir freuen uns auf Dich!

DM Organisationsteam

Dana Kohn

Deutscher Sportakrobatik Bund e.V.

E-Mail: dm@sportakrobatikbund.de

dsab-aktuell

Online-Trainerweiterbildung

Warum Ausgleichstraining in der Sportakrobatik unverzichtbar ist

Der Deutsche Sportakrobatik Bund bietet im Mai eine Online-Trainerweiterbildung zum Thema Ausgleichstraining an. Dr. Jürgen Fritsche erläutert die essenzielle Bedeutung in der Sportakrobatik, um Trainern zu helfen Belastungsprobleme frühzeitig zu erkennen und entsprechende Maßnahmen einzuleiten.

Termin: 12. Mai 2026, 19:00 Uhr

Weitere Informationen sowie die Anmeldung sind über den Lehrgangskalender auf der Website verfügbar.

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Deutsche Meisterschaften der Sportakrobatik 2026 in Göppingen

Die deutsche Sportakrobatik blickt mit großer Vorfreude auf einen der wichtigsten Höhepunkte des Wettkampfjahres: Vom 5. bis 7. Juni 2026 finden in der EWS Arena Göppingen die Deutschen Meisterschaften der Sportakrobatik statt.

Erstmals werden die Deutschen Meisterschaften für alle Altersklassen im Rahmen einer gemeinsamen Großveranstaltung ausgetragen. Damit entsteht ein besonderes nationales Sportakrobatik-Festival, bei dem Aspire, Jugend, Junioren und die Meisterklasse gemeinsam auf einer Bühne stehen. Für Zuschauerinnen und Zuschauer bietet sich so die einzigartige Gelegenheit, die gesamte Vielfalt der Sportakrobatik an einem Wochenende zu erleben – von den ersten Meisterschaftsauftritten junger Talente bis hin zu den beeindruckenden Übungen der besten Formationen Deutschlands.

Auch Athletinnen und Athleten der deutschen Nationalmannschaft werden in Göppingen an den Start gehen. Darunter befinden sich Teilnehmerinnen und Teilnehmer der letzten Europameisterschaften sowie Formationen aus der aktuellen World-Cup-Saison, die ihr Können vor heimischem Publikum präsentieren werden.

Die Qualifikationstage finden am 5. und 6. Juni 2026 statt. Hier kämpfen die Formationen um den Einzug in die entscheidenden Finalrunden. Der große Finaltag mit den Medaillenentscheidungen wird am 7. Juni 2026 ausgetragen und verspricht hochklassigen Sport sowie spannende Titelkämpfe.

Ausrichter der Deutschen Meisterschaften ist der Deutscher Sportakrobatik Bund (DSAB) in Zusammenarbeit mit dem SC Rechberghausen, der als Veranstalter und erfolgreicher Verein die Organisation dieses nationalen Höhepunkts übernimmt. Mit der EWS Arena Göppingen steht eine moderne Wettkampfstätte zur Verfügung, die beste Voraussetzungen für eine mitreißende Atmosphäre und eine erstklassige Präsentation der Sportakrobatik bietet.

Weitere Informationen zum Ablaufplan, zum Ticketverkauf, zu den teilnehmenden Formationen sowie zum Rahmenprogramm werden in den kommenden Wochen veröffentlicht.

Der Deutsche Sportakrobatik Bund und der SC Rechberghausen freuen sich bereits jetzt auf ein großes Sportakrobatik-Wochenende in Göppingen und laden alle Fans, Familien und Sportbegeisterten herzlich ein, die Deutschen Meisterschaften live mitzuerleben.