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DM in Göppingen: Sportakrobatik-Familie trifft sich zum nationalen Höhepunkt

Wenn sich am kommenden Wochenende die deutsche Sportakrobatik-Familie in Göppingen versammelt, geht es um weit mehr als die Vergabe nationaler Titel. Die Deutschen Meisterschaften 2026 werden zu einem Fest des Sports, der Begegnung und der Begeisterung für die Sportakrobatik.

In der EWS Arena treffen die besten Athletinnen und Athleten Deutschlands aufeinander. Erstmals werden alle Alters- und Leistungsklassen an einem gemeinsamen Meisterschaftswochenende ausgetragen. Von den Nachwuchstalenten der Aspire-Klassen bis hin zu den Spitzenathletinnen und Spitzenathleten der Meisterklasse erwartet die Zuschauer ein Wochenende voller Höchstleistungen, Emotionen und beeindruckender Choreografien.

Die Bühne dafür ist beeindruckend: 440 Sportlerinnen und Sportler aus 60 Vereinen kämpfen um die begehrten Medaillen und Deutschen Meistertitel. Unterstützt werden sie von 119 Trainerinnen und Trainern sowie 67 Kampfrichterinnen und Kampfrichtern. Rund 2.000 Zuschauerplätze bieten den perfekten Rahmen für ein sportliches Großereignis, das die gesamte Vielfalt der Sportakrobatik sichtbar macht.

Ein besonderes Highlight wartet am Samstag um 12 Uhr auf alle Fans: Beim Meet & Greet mit Mitgliedern der deutschen Nationalmannschaft erhalten Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, ihre Vorbilder persönlich kennenzulernen, Fragen zu stellen und Erinnerungsfotos zu machen.

DM in Zahlen

  • 60 Vereine
  • 440 Sportlerinnen und Sportler
  • 119 Trainerinnen und Trainer
  • 67 Kampfrichterinnen und Kampfrichter
  • 2.000 Zuschauerplätze
  • 1.800 Meter Teppich
  • 154 m² Backdrop-Fläche
  • 3.792 m² Hallenfläche
  • 5.600 Maultaschen für Teilnehmer, Helfer und Gäste

Mehr als Wettkampf

Die Deutschen Meisterschaften bieten auch abseits der Wettkampffläche zahlreiche Attraktionen. Mit „Flippi & Flaps“ wartet an allen Veranstaltungstagen ein Mitmachprogramm für Kinder, Schulen und Vereine in der EWS-Arena Göppingen. Hier können Interessierte die Sportart selbst ausprobieren und erste akrobatische Erfahrungen sammeln.

Gleichzeitig richtet sich die Veranstaltung auch an Trainerinnen und Trainer. Gemeinsam mit dem Deutschen Sportakrobatik Bund (DSAB) und Perspektivwechsel werden am Freitag moderne Möglichkeiten der Leistungsdiagnostik und Trainingssteuerung vorgestellt. Beim Skillcourt können Interessierte um 10, 12, 14 und 16 Uhr ein innovatives Diagnostik- und Trainingssystem testen und neue praxisnahe Trainingsimpulse für den Vereinsalltag gewinnen.

Die Jagd nach Gold beginnt

Die eigens für die Meisterschaften gestalteten Medaillen warten bereits auf ihre neuen Besitzer. In Gold, Silber und Bronze symbolisieren sie die Leistungen, den Einsatz und die Leidenschaft der Athletinnen und Athleten, die monatelang auf diesen Saisonhöhepunkt hingearbeitet haben.

Wenn am Freitag die ersten Übungen präsentiert werden, beginnt die Jagd nach den nationalen Titeln. Drei Tage lang wird Göppingen zum Mittelpunkt der deutschen Sportakrobatik – und zum Treffpunkt einer Gemeinschaft, die ihre Sportart mit Leidenschaft lebt.

Sportlich dürfen sich die Zuschauer auf Höchstleistungen freuen. Die gesamten Mitglieder der deutschen Nationalmannschaft werden in Göppingen an den Start gehen und sich dem heimischen Publikum präsentieren. Die Qualifikationswettkämpfe finden am Freitag und Samstag statt, ehe am Sonntag die Finalentscheidungen und die Vergabe der nationalen Titel im Mehrkampf anstehen.

Neben sportlichen Höchstleistungen setzt die Meisterschaft auch gesellschaftliche Akzente. Gemeinsam mit der DKMS wird während des gesamten Wochenendes zur Stammzellspender-Registrierung aufgerufen. Damit verbindet die Veranstaltung Spitzensport mit sozialem Engagement und sendet ein starkes Signal für Zusammenhalt und Verantwortung.

Wenn am Wochenende die ersten Formationen die Wettkampffläche betreten, wird Göppingen nicht nur Austragungsort einer Deutschen Meisterschaft sein. Die Stadt wird zum Treffpunkt der gesamten deutschen Sportakrobatik-Familie – mit spektakulären Übungen, emotionalen Momenten und der Vergabe der begehrtesten nationalen Titel.

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Was bleibt? – Eindrücke vom FIG World Cup Burgas 2026

Wenn die letzten Matten abgebaut und aufgerollt, die Medaillen vergeben und die Heimreisen angetreten sind, bleibt oft mehr als nur das nackte Ergebnis. Der FIG Acrobatic Gymnastics World Cup 2026 in Burgas war genau so eine Veranstaltung. Ein Wettkampf voller Emotionen, Begegnungen und Geschichten, die weit über die Wertungslisten hinausgehen.

Die „Eddy-the-Eagle-Momente“ des World Cups

Viele erinnern sich noch an den legendären Skispringer Eddy the Eagle aus Großbritannien, der mit seiner Begeisterung die Herzen der Zuschauer eroberte. Ähnlich wirkte beim World Cup das Herrenpaar aus Indien. Gemeinsam mit der gesamten indischen Delegation sorgten die beiden für zahlreiche Sympathiemomente.

Schon beim Podiumstraining waren sie überall anzutreffen – staunend vor den Auftritten der Weltbesten, Videos drehend und jeden gelungenen Vortrag begeistert feiernd. Auch das deutsche Podiumstraining wurde aufmerksam direkt vor dem Wettkampfpodium verfolgt.

Und auch sportlich zeigte die Entwicklungskurve weiter nach oben. In allen drei Übungen wurden die Inder vom Publikum regelrecht gefeiert. Besonders ihre kombinierte Übung mit einem Wert von über 90 Punkten machte deutlich, dass hier eine Mannschaft wächst, auf deren nächste Auftritte man sich bereits jetzt freuen darf.

Eine Geburtstagsüberraschung für Trainerin Silke Spieß

Ein besonders emotionaler Moment ereignete sich während des Podiumstrainings. Trainerin Silke Spieß aus Wilhelmshaven sollte eigentlich unauffällig ihren Geburtstag verbringen. Doch Bundestrainer Igor Blintso hatte andere Pläne.

Im Hintergrund organisierte er gemeinsam mit den Verantwortlichen der Halle eine Überraschung. Plötzlich erklang ein gemeinsames „Happy Birthday“, begleitet von einem Blumenstrauß und einem eigens gestalteten Erinnerungsshirt. Ein Moment, der zeigte, wie familiär und herzlich die internationale Acro-Gemeinschaft sein kann.

Ein Moderator, der dem World Cup eine Seele gab

Zu Beginn der Veranstaltung fragten sich viele Zuschauer, was sie von dem temperamentvollen Hallensprecher erwarten sollten. Doch je länger das Wochenende dauerte, desto klarer wurde: Dieser Moderator war ein echter Gewinn für den World Cup.

Mit Leidenschaft, Präsenz und großer Wertschätzung für nahezu jede Formation verlieh er dem Wettbewerb eine besondere Atmosphäre. Er feierte die Athletinnen und Athleten, ohne dabei die sportliche Ernsthaftigkeit zu verlieren.

Unvergessen bleibt dabei ein kleiner Augenblick während der Balanceübung von Mira Spieß und Charlotte Kallai. Als Mira mit nach vorne ausgestreckten Armen in Richtung Kampfgericht auftrat, erhob sich der Moderator von seinem Platz hinter den Kampfrichtern und spiegelte die Bewegung direkt zurück. Ein kurzer Moment – aber einer, den Mira vermutlich nicht so schnell vergessen wird.

Konsequenz im Kampfgericht

Bereits vor dem Wettkampf war die Bewertung von Athletinnen und Athleten der eigenen Nationen ein großes Thema bei den Kampfrichter-Meetings. Die Verantwortlichen kündigten konsequente Maßnahmen bei auffälligen Wertungen an.

Und sie handelten. Nach mehreren Verwarnungen am ersten Wettkampftag wurden drei Kampfrichter aus dem Wettbewerb ausgeschlossen bzw. wurden am Finaltag als Linienrichter eingesetzt.

Ein deutliches Zeichen für Fairness und Transparenz im internationalen Spitzensport.

Der wohl bitterste Moment des World Cups

Sport schreibt seine eigenen Geschichten – manchmal leider auch die tragischen.

Einer der emotionalsten Momente des gesamten Finaltages ereignete sich im Finale der Damengruppen. Nach dem Vortrag der russischen Formation erschien auf der Anzeigetafel plötzlich eine Meldung über fehlende 30 Value-Punkte. Sofort reagierte die russische Delegation und legte Einspruch ein.

Die anschließende Prüfung brachte die Ursache ans Licht: Auf dem eingereichten Tariff Sheet war ein Element fehlerhaft eingetragen worden. Geturnt wurde ein anderes Element als das, welches offiziell angemeldet war. Dadurch konnten die entsprechenden Value-Punkte nicht anerkannt werden. Zudem führte die fehlerhafte Deklaration dazu, dass das vorgeschriebene Verhältnis zwischen Balance- und Dynamikelementen nicht mehr erfüllt wurde.

Die Konsequenz war dramatisch. Die fehlenden 30 Value-Punkte entsprechen umgerechnet 0,3 Punkten in der Endwertung. Genau diese 0,3 Punkte fehlten am Ende zum Sieg. Statt Gold blieb der Formation „lediglich“ die Silbermedaille.

Während auf dem Podium die Siegerehrung vorbereitet wurde, spielten sich nur wenige Meter entfernt ganz andere Szenen ab. Enttäuschung, Fassungslosigkeit und Tränen prägten die Gesichter der Beteiligten. Besonders bei der Trainerin, die den Fehler im Tariff Sheet verantwortete, war die Last des Moments deutlich sichtbar. Ebenso bei den drei Athletinnen, die auf der Wettkampffläche eigentlich alles richtig gemacht hatten.

Es war eine jener seltenen Situationen, die zeigen, wie schmal der Grat zwischen Triumph und Enttäuschung im Spitzensport sein kann. Nicht ein misslungenes Element, nicht ein Sturz oder ein technischer Fehler auf der Matte entschieden über Gold und Silber – sondern ein kleiner Eintrag auf einem Formular.

Worte, die tragen

Auch abseits der Wettkampffläche wurden wichtige Grundlagen für die Leistungen geschaffen. Die täglichen Teammeetings der deutschen Delegation endeten regelmäßig mit den Abschlussworten von Obermann Lyven Strempel.

Dabei fand er stets die passenden Worte, um Motivation, Ruhe und Zuversicht für den nächsten Wettkampftag zu vermitteln. Oft sind es genau diese Momente hinter den Kulissen, die später den Unterschied machen.

Die Halle von Burgas – spektakulär und tückisch zugleich

Die imposante Wettkampfhalle mit ihrer Höhe von mehr als 27 Metern beeindruckte alle Beteiligten. Gleichzeitig stellte sie viele Nationen vor ungewohnte Herausforderungen.

Selbst einige der stärksten Teams der Welt hatten bei ihren Auffangteilen Schwierigkeiten. Fehler aus den Trainingseinheiten wiederholten sich teilweise auch im Wettkampf. Zahlreiche risikoreiche Übungen erreichten nicht unbeschadet ihr Ziel.

Davon profitierten Mannschaften, die auf etwas weniger spektakuläre, dafür aber sichere Programme gesetzt hatten. Burgas zeigte eindrucksvoll, dass nicht immer das höchste Risiko die erfolgreichste Strategie sein muss.

Sport als Brücke zwischen Nationen

Sportlich bot der World Cup Leistungen auf höchstem Niveau. Atemberaubende Elemente, kreative Choreografien und Darbietungen, die teilweise wie von einem anderen Stern wirkten, begeisterten Zuschauer und Experten gleichermaßen.

Auch die Teilnahme russischer und belarussischer Athletinnen und Athleten verlieh dem Wettbewerb eine besondere Note. Unabhängig von politischen Spannungen war in der Halle vor allem eines spürbar: gegenseitiger Respekt.

Vielleicht liegt genau darin eine der größten Stärken des Sports. Menschen zusammenzubringen, Brücken zu bauen und Begegnungen zu ermöglichen, die außerhalb der Sporthallen oft kaum denkbar erscheinen.

Die deutsche Delegation – familiär und geschlossen

Innerhalb der deutschen Mannschaft herrschte über die gesamten Wettkampftage hinweg eine bemerkenswert familiäre Atmosphäre. Zusammenhalt, gegenseitige Unterstützung und Vertrauen waren überall spürbar.

Gerade im internationalen Vergleich wird deutlich, wie wichtig diese Faktoren sind. Wer mit breiter Brust auf die Wettkampffläche geht, vermittelt nicht nur den Kampfrichtern, sondern auch der Konkurrenz Selbstvertrauen.

Auffällig war dabei erneut das Auftreten einiger israelischer und amerikanischer Athletinnen und Athleten. Sie betreten die Matte mit einer Selbstverständlichkeit und Ausstrahlung, die den Eindruck vermittelt, als seien sie bereits vor dem ersten Element von ihrer Überlegenheit überzeugt. Eine Präsenz, die zweifellos Wirkung entfaltet.

Gastfreundschaft in Burgas

Nicht nur sportlich, sondern auch als Gastgeber überzeugten Bulgarien und die Stadt Burgas auf ganzer Linie. Freundliche Menschen, kurze Wege und überraschend günstige Preise hinterließen bei vielen Gästen einen bleibenden Eindruck.

Allein die Taxikosten sorgten regelmäßig für erstaunte Gesichter. Für die rund sechs Kilometer lange Fahrt vom Teamhotel zum Strand wurden meist lediglich fünf bis sechs Euro fällig.

Bankett, Party und internationale Freundschaften

Der sportliche Teil des World Cups endete traditionell mit dem Bankett und der anschließenden Feier.

Die Feierlichkeiten in der Halle dauerten bis ein Uhr nachts. Anschließend verlagerten sich viele Gespräche und Begegnungen auf Zimmerpartys in verschiedenen Hotels. Erfreulicherweise blieb dabei alles in geordneten Bahnen. Im Mittelpunkt standen internationale Freundschaften, gemeinsames Feiern und der Austausch zwischen Athletinnen und Athleten aus aller Welt.

Bronze für Thorne Spieß und Leevi Hamacher

Aus deutscher Sicht sorgte insbesondere das Herrenpaar Thorne Spieß und Leevi Hamacher aus Wilhelmshaven für erfreuliche Schlagzeilen. In der Youth-Kategorie beim Internationalen Burgas Acro-Cup bestätigten die beiden ihren kontinuierlichen Aufwärtstrend.

Drei Übungen ohne größere Fehler bedeuteten am Ende Rang drei und damit die Bronzemedaille hinter zwei starken bulgarischen Paaren, die bereits für die Weltmeisterschaften in Pesaro nominiert sind.

Noch wichtiger als die Medaille war jedoch die Botschaft, die von diesem Ergebnis ausging: Die Entwicklung stimmt. Von internationalem Wettkampf zu internationalem Wettkampf präsentieren sich die beiden Jadestädter stärker, stabiler und selbstbewusster. Gleichzeitig machten sie bei zahlreichen internationalen Kampfrichtern nachhaltig Werbung in eigener Sache.

Was bleibt?

Es bleiben Erinnerungen an große sportliche Leistungen. An emotionale Momente. An neue Freundschaften. An eine deutsche Mannschaft, die als Einheit auftrat. An einen Moderator, der die Halle elektrisierte….Und es bleibt die Erkenntnis, dass Acrobatic Gymnastics weit mehr ist als Punkte, Wertungen und Medaillen.

DANKE Burgas 2026 !

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Knapp an Edelmetall vorbei – Deutsches Team setzt in Burgas ein starkes Ausrufezeichen für die WM !

Der abschließende Finaltag beim FIG Acrobatic Gymnastics World Cup in Burgas hätte aus deutscher Sicht kaum spannender verlaufen können. Zwischen Hoffen, Bangen und Jubeln lagen oftmals nur wenige Sekunden. Erneut zeigte sich eindrucksvoll, wie eng Erfolg und Enttäuschung auf höchstem internationalen Niveau beieinanderliegen. Während einige favorisierte Nationen ihre Medaillenträume durch Stürze früh begraben mussten, präsentierten sich die deutschen Formationen einmal mehr als ernstzunehmende Herausforderer der Weltspitze.

Hermes und Boerner bestätigen ihren internationalen Aufwärtstrend

Den Auftakt aus deutscher Sicht machten die Damenpaare. Sophia Hermes und Lena Boerner aus Nordhorn gingen nach einer starken Qualifikation mit berechtigten Hoffnungen in das Finale der besten Formationen der Welt. Auch dort bewahrten die beiden Athletinnen von Trainerin Rebecca Haase die Ruhe und zeigten erneut eine überzeugende Leistung. In einem hochklassigen Finale belegten die beiden Deutschen einen hervorragenden fünften Platz hinter Israel, Großbritannien sowie den beiden russischen Formationen. Die Spitzenformationen aus Belarus und Großbritannien 2 mussten dabei schmerzhaft erfahren, wie schmal der Grat zwischen Erfolg und Misserfolg ist. Beide mussten nach Stürzen frühzeitig ihre Hoffnungen auf Edelmetall begraben. Einmal mehr zeigte sich wie bereits in der Qualifikation, dass auf diesem Niveau oft nur ein einziger Moment entscheidet.

Platz sechs für Frankfurter Damengruppe

Bei den Damengruppen mussten Fiona Reul, Kira Hellwig und Alisee Strohhecker als erste Formation des Finalfeldes auf die Wettkampffläche. Die Frankfurterinnen präsentierten sich engagiert und kämpferisch, konnten jedoch nicht ganz an ihre stärksten Auftritte anknüpfen. Zwar gelang es dem Trio, die Übung insgesamt sicher durchzubringen, dennoch schlichen sich einige kleinere Unsauberkeiten ein. Gegen die starke internationale Konkurrenz war damit an diesem Tag so nicht mehr als Rang sechs möglich. Der Sieg ging an Belarus vor Russland 1 und Großbritannien 1.

Auch wenn das Ergebnis auf den ersten Blick nicht den erhofften Sprung nach vorne brachte, bleibt festzuhalten: Die erneute Finalteilnahme auf World-Cup-Niveau bestätigt die internationale Konkurrenzfähigkeit der Frankfurter Formation und liefert wertvolle Erfahrungen auf dem Weg Richtung Weltmeisterschaften.

Strempel und Woitass sorgen für Gänsehaut-Moment

Den stärksten Eindruck im deutschen Team hinterließen über die gesamte Dauer des World Cups die beiden Riesaer Lyven Strempel und Hannes Woitass. Bereits in der Qualifikation hatten die Schützlinge von Trainerin Nina Blintsov gezeigt, dass sie bereit sind, die etablierten Nationen herauszufordern.

Im Finale legten die beiden noch einmal nach.

Mit einer starken Wertung von 27,070 Punkten präsentierten sie ihre bislang vielleicht beste internationale Übung und erhöhten den Druck auf die nachfolgenden Paare erheblich. Minutenlang schien sogar eine Medaille in greifbarer Nähe. Gefühlt hatte das deutsche Herrenpaar bereits eine Hand am „Pott“.

Doch am Ende fehlten lediglich 0,130 Punkte zur Bronzemedaille.

Während die USA ihrer Favoritenrolle gerecht wurden und Gold gewannen, sicherte sich Russland 2 die Silbermedaille. Bronze ging mit 27,200 Punkten an Russland 3 – denkbar knapp vor dem deutschen Duo.

Die Enttäuschung über die verpasste Medaille wich jedoch schnell dem Stolz auf die gezeigte Leistung. Wer die Entwicklung der beiden Athleten in den vergangenen Jahren verfolgt hat, erkennt die enorme Steigerung. Nicht nur technisch präsentieren sich Strempel und Woitass von Wettkampf zu Wettkampf stärker. Auch in der Artistik gehören sie mittlerweile zur erweiterten Weltspitze.

Die Medaille blieb diesmal noch aus. Doch vieles spricht dafür, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis die beiden erstmals auf einem internationalen Podium stehen. Wenn nicht an diesem Wochenende, dann bei einem der nächsten großen Wettkämpfe. Und dies gilt nicht nur für Strempel/Woitass, sondern auch auf alle Deutschen Formationen aus der Nationalmannschaft.

Bundestrainer blickt optimistisch Richtung Weltmeisterschaft

Beim abschließenden Teammeeting im Mannschaftshotel zog Bundestrainer Igor Blintsov ein äußerst positives Fazit.

„Natürlich hätten wir eine Medaille mit Kusshand genommen. So knapp daran vorbeizugehen tut im ersten Moment weh. Aber wir dürfen nicht vergessen, wo wir herkommen und welche Entwicklung unsere Athletinnen und Athleten genommen haben. Unser großes Ziel bleibt die Weltmeisterschaft in Pesaro im September 2026. Burgas hat gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Die Zeit für eine Medaille wird kommen – vielleicht nicht heute, vielleicht nicht morgen, aber wenn wir weiter so arbeiten, dann wird sie kommen.“

Tatsächlich unterstrich der World Cup eindrucksvoll, dass Deutschland den Abstand zur internationalen Spitze weiter verkleinert hat. Besonders positiv wurde von zahlreichen Nationen aufgenommen, dass die deutschen Formationen ihre Übungen erneut im Schwierigkeitswert steigern konnten und damit zusätzlichen Druck auf die traditionellen Topnationen ausüben.

Auch hinter den Kulissen ein deutscher Beitrag

Erneut war auch die internationale Kampfrichterin Sabine Zado für den Deutschen Sportakrobatik Bund im Einsatz. Am Finaltag wurde sie in sämtlichen Disziplinen eingesetzt und bestätigte damit einmal mehr ihren hohen Stellenwert innerhalb der internationalen Kampfrichtergemeinschaft.

Hinter den Kulissen verlief der Finaltag dabei keineswegs geräuschlos. Nach mehreren ausgesprochenen Verwarnungen am ersten Wettkampftag wurden insgesamt drei Kampfrichter vom Finaltag ausgeschlossen bzw. als Linienrichter eingesetzt. Umso bemerkenswerter war die konstant souveräne Leistung von Sabine Zado, die ihren zweiten kompletten Wettkampftag auf höchstem internationalen Niveau absolvierte.

Kaum Zeit zum Durchatmen

Viel Zeit zum Verarbeiten der Erlebnisse bleibt den deutschen Formationen allerdings nicht. Bereits in vier Tagen wartet mit den Deutschen Meisterschaften in Göppingen die nächste wichtige Aufgabe.

Nun heißt es regenerieren, Kräfte bündeln und die in Burgas gezeigten Leistungen auch vor heimischem Publikum zu bestätigen. Das Ziel ist klar: Die positive Entwicklung fortsetzen und die nationale Formkurve weiter in Richtung Weltmeisterschaften 2026 ansteigen lassen.

Der World Cup von Burgas hat eines eindrucksvoll gezeigt: Deutschland ist auf dem Weg. Noch fehlt vielleicht das letzte Quäntchen zum internationalen Edelmetall. Doch die Richtung stimmt. Und manchmal sind 0,130 Punkte weniger ein Rückschlag als vielmehr ein Versprechen für die Zukunft.

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World Cup in Burgas: Drei deutsche Formationen im Finale

Ein erfolgreicher Tag für den DSAB

So nah liegen Freud und Leid im Sport beieinander. Während für das Damenpaar aus Wilhelmshaven Mira Spieß & Charlotte Kallai die Hoffnungen auf eine Finalteilnahme bereits mit dem ersten Element einen herben Dämpfer erhielten, sorgten das Damenpaar aus Nordhorn Sophia Hermes & Lena Boerner, die Damengruppe aus Frankfurt Fiona Reul, Kira Hellwig & Alisee Strohhecker und das Herrenpaar aus Riesa Lyven Strempel & Hannes Woitass für einen (fast) rundum gelungenen Wettkampftag aus deutscher Sicht.

Aber der Reihe nach: Für Mira Spieß und Charlotte Kallai begann die Übung denkbar unglücklich. Bereits beim Auftaktelement, dem Hand-Hand-Salto, kam es zum entscheidenden Fehler. Damit waren die Chancen auf einen Finaleinzug praktisch dahin. Umso bemerkenswerter war die Reaktion der beiden Sportakrobatinnen von Vereinstrainerin Silke Spieß. Trotz des frühen Rückschlags ließen sie sich nicht aus dem Konzept bringen und präsentierten den Rest ihrer Übung fehlerlos. Am Ende reihten sie sich jedoch in die Liste der Stürze der anderen Topnationen vom Vortag ein und finden sich gemeinsam mit den USA leider auf den hinteren Plätzen dieses World Cups wieder. Nun gilt es, die Enttäuschung schnell abzuschütteln. Bereits bei den Deutschen Meisterschaften und dem nächsten World Cup in Rzeszów bietet sich die nächste Gelegenheit, wieder anzugreifen und das vorhandene Potenzial unter Beweis zu stellen.

Ganz anders verlief der Wettkampf für das Damenpaar aus Nordhorn mit Trainerin Rebecca Haase. Mit beeindruckender Ruhe spulten die beiden Drittplatzierten des ersten Tages ihre Übung nahezu fehlerfrei ab. Das Ergebnis kann sich mehr als sehen lassen! Nach der Qualifikation belegen sie sensationell den Silberrang hinter Russland 1 und vor Großbritannien 1. Auch wenn am Finaltag die Karten neu gemischt werden und die bisherigen Ergebnisse keine Medaille garantieren, hat die Qualifikation gezeigt, dass für die beiden Niedersachsen alles möglich ist. Die Ausgangsposition ist hervorragend. Jetzt gilt es, die Ruhe zu bewahren und die Chance zu nutzen.

Auch die Damengruppe aus Frankfurt darf sich über den Einzug ins Finale freuen. Das Trio qualifizierte sich als Sechstplatzierte für die Runde der besten acht Formationen. Gemeinsam mit Israel, Russland 1, Russland 2, Großbritannien 1, Belarus, Großbritannien 2 und den USA kämpfen die Frankfurterinnen wie schon beim ersten World-Cup in Maia um die vorderen Plätze. Trotz einiger kleinerer Unsicherheiten während der Übung geriet der Finaleinzug zu keinem Zeitpunkt ernsthaft in Gefahr. Die von Johannes Belovencev trainierte Damengruppe präsentierten sich insgesamt sehr souverän und konnten ihre Qualifikation für das Finale verdient absichern. Wie bereits bei den Damenpaaren wurde auch im Wettbewerb der Damengruppen die dritte russische Formation Opfer der Nationenregel. Da pro Nation lediglich zwei Formationen im Finale startberechtigt sind, blieb Russland 3 trotz entsprechender Platzierung der Einzug in die Endrunde verwehrt.

Für die Frankfurterinnen gilt nun dieselbe Ausgangslage wie für das Damenpaar aus Nordhorn: Die Pflicht ist erfüllt, das Finale erreicht. Jetzt kann befreit aufgeturnt werden. Es gibt nichts zu verlieren. Die Qualifikation hat gezeigt, dass das Potenzial vorhanden ist. Aus der Ruhe zum Erfolg – mit dieser Einstellung darf die deutsche Formation optimistisch auf den Finaltag blicken.

Den deutschen Erfolg perfekt machte am Abend das Herrenpaar aus Riesa. Damit steht fest: In jeder gestarteten Disziplin hat Deutschland das Finale erreicht. Drei von vier Formationen werden am morgigen Finaltag vertreten sein. Wer hätte das vor Beginn des World Cups erwartet?

Hannes Woitass und Lyven Strempel vom SC Riesa belegten in der Qualifikation einen hervorragenden vierten Rang und zogen damit souverän in das Finale der besten sechs Herrenpaare ein. Neben den Deutschen qualifizierten sich die USA, Russland 1, Russland 2, die Ukraine und Indien für die Medaillenentscheidung. Auch hier verhinderte die Nationenregel den Start einer dritten russischen Formation im Finale. Schon vom ersten Tag an zeigten die beiden, weshalb sie die Reise nach Burgas angetreten haben. Ihr Ziel war klar formuliert: den großen Nationen Paroli zu bieten. Mit Selbstvertrauen und zwei sauber präsentierten Übungen haben sie dieses Vorhaben bereits eindrucksvoll umgesetzt. Die Schützlinge von Vereinstrainerin Nina Blintsov können dem Finale nun mit großer Gelassenheit entgegensehen. Sie haben bereits jetzt ihr persönliches Ziel erreicht: den Einzug in das Finale mit den besten Paaren der Welt. Was will man mehr? Alles, was nun folgt, ist die Zugabe.

Entsprechend zufrieden zeigte sich auch Bundestrainer Igor Blintsov nach Abschluss der Qualifikationen:

„Drei Finalteilnahmen – das ist ein hervorragendes Ergebnis für unser Team. Unserer Sportler*innen haben gezeigt, dass sie international konkurrenzfähig sind und sich vor den großen Nationen nicht verstecken müssen. Besonders freut mich, dass wir nach kleineren Rückschlägen in den letzten Wochen die Ruhe bewahrt haben. Genau das hat heute den Unterschied gemacht. Morgen gehen wir ohne Druck in die Finals. Unser Team hat bereits viel erreicht, aber vielleicht ist noch mehr möglich.

Auch abseits der Wettkampffläche war Deutschland beim World Cup in Burgas vertreten. Die vom DSAB nominierte internationale Kampfrichterin Sabine Zado absolvierte am heutigen Wettkampftag ihren zweiten Einsatz bei diesem World-Cup. Aufgrund ihrer Klassifizierung als internationale Kampfrichterin mit Lizenz 2 hätte Sabine Zado bei der Entsendung eines zweiten deutschen Kampfrichters zudem als Difficulty Judge (DJ) eingesetzt werden können. Ihr Einsatz unterstreicht die Bedeutung der deutschen Kampfrichterinnen und Kampfrichter auf internationaler Ebene und zeigt, dass Deutschland nicht nur mit erfolgreichen Athletinnen und Athleten, sondern auch im Wertungsgericht vertreten ist. Ein morgiger Einsatz im Finale ist sehr wahrscheinlich.

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Deutschland setzt erstes Ausrufezeichen in Burgas

Der erste Wettkampftag beim FIG World Cup im bulgarischen Burgas hätte aus deutscher Sicht kaum vielversprechender beginnen können. Nach dem offiziellen Podiumstraining am Vortag standen am heutigen Freitag die ersten Übungen der deutschen Formationen auf dem Programm – und das deutsche Team präsentierte sich dabei in sehr guter Verfassung.

In einer Arena, die mit ihrer außergewöhnlichen Höhe von über 27 Metern sowie schwierigen Lichtverhältnissen selbst Weltklasse-Teams vor enorme Herausforderungen stellt, bewiesen die deutschen Athletinnen und Athleten Nervenstärke, Stabilität und internationale Konkurrenzfähigkeit.

Und das Wichtigste:
Alle vier deutschen Formationen liegen nach dem ersten Wettkampftag absolut in Schlagdistanz zur Spitze und dürfen berechtigte Hoffnungen auf den Finaleinzug hegen.

Besonders erfreulich war dabei die geschlossene Mannschaftsleistung. Das Herrenpaar Lyven Strempel und Hannes Woitass präsentierte sich erneut äußerst stabil und zeigte eine starke Dynamikübung. Auch die Damengruppe mit Fiona Reul, Kira Hellwig und Alisee Strohhecker sowie die beiden Damenpaare Mira Spieß / Charlotte Kallai und Sophia Hermes / Lena Boerner lieferten überzeugende Auftritte auf international hohem Niveau ab.

Dabei zeigte sich heute einmal mehr, wie anspruchsvoll die Bedingungen in Burgas tatsächlich sind. Zahlreiche Top-Nationen mussten überraschende Unsicherheiten, unlogische Abgänge oder sogar Stürze hinnehmen. Fehler können hier selbst den Besten passieren.

Umso wertvoller ist die Ausgangsposition des deutschen Teams nach diesem ersten Wettkampftag.

Doch innerhalb der deutschen Mannschaft bleibt man bewusst ruhig und fokussiert.

Noch ist nichts gewonnen. Um bei dieser enorm starken internationalen Konkurrenz tatsächlich den Sprung ins Finale der besten sechs beziehungsweise acht Formationen zu schaffen, wird auch am morgigen zweiten Wettkampftag eine weitere starke Leistung notwendig sein.

Und auch im deutschen Team ist noch Luft nach oben vorhanden.

So kosteten beispielsweise zwei Zeitfehler bei der Damengruppe jeweils 0,3 Punkte. Auch das Damenpaar Spieß/Kallai musste einen Zeitfehler sowie eine grobe Unregelmäßigkeit in der Choreografie hinnehmen. Fehler, die wertvolle Punkte kosteten – gleichzeitig aber auch zeigen, welches Potenzial in den Übungen weiterhin steckt.

Genau das macht Hoffnung für den morgigen Wettkampftag.

Die deutsche Mannschaft um Bundestrainer Igor Blintsov weiß die heutigen Leistungen richtig einzuordnen: konzentriert bleiben, bei sich bleiben und Schritt für Schritt arbeiten. Denn der heutige Tag hat eindrucksvoll gezeigt, dass in Burgas selbst kleinste Unsicherheiten große Auswirkungen haben können – unabhängig vom Namen oder der Nation.

Mit dieser Mischung aus Selbstvertrauen, Bodenständigkeit und mannschaftlicher Geschlossenheit blickt Team Deutschland nun auf den zweiten Wettkampftag.

Die Chancen auf das Finale sind da.
Jetzt gilt es, sie morgen erneut mit starken Übungen zu bestätigen.

Gut wie nie – GERMANY!

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Wenn die Sportakrobatik leicht wäre, würde sie Fußball heißen !

Der zweite Tag beim FIG World Cup im bulgarischen Burgas stand ganz im Zeichen des offiziellen Podiumstrainings. Gemeinsam mit Australien betrat das deutsche Team erstmals die Wettkampffläche unter realen Wettkampfbedingungen – und dabei wurde schnell deutlich: Diese Arena wird für alle Nationen zur echten Bewährungsprobe.

Insgesamt nehmen beim Weltcup in Burgas 13 Nationen mit rund 135 Athletinnen und Athleten teil – ein internationales Teilnehmerfeld, das nicht nur quantitativ, sondern vor allem qualitativ absolute Weltklasse verspricht.

Die Burgas Arena beeindruckt nicht nur durch ihre Atmosphäre, sondern vor allem durch ihre außergewöhnliche Höhe von über 27 Metern. Gerade diese Dimension verändert das Gefühl in den Flugelementen enorm und verlangt den Athletinnen und Athleten ein Höchstmaß an Orientierung, Präzision und mentaler Stabilität ab. Hinzu kommt die für die Sportakrobatik nicht optimale Beleuchtung, die insbesondere bei schwierigen Tempo- und Balanceelementen zusätzliche Herausforderungen schafft.

Doch genau hier trennt sich internationale Klasse von der Weltklasse.

Und die deutschen Formationen zeigten eindrucksvoll, dass sie bereit sind, sich dieser Herausforderung zu stellen.

Ein echtes Ausrufezeichen setzte bereits am heutigen Tag das Herrenpaar Lyven Strempel und Hannes Woitass. Mit beeindruckender Präsenz und sichtbarem Selbstvertrauen präsentierten beide ihre drei Übungen auf einem sehr starken Niveau. Sehr stabil und nahezu fehlerfrei demonstrierten sie eindrucksvoll, dass Deutschland bei den Herrenpaaren längst nicht mehr nur mitläuft, sondern aktiv Druck auf die internationale Konkurrenz ausübt. Auf den Tribünen wurde aufmerksam beobachtet, analysiert und „spioniert“ – denn die Botschaft der beiden Deutschen war unübersehbar.

Doch nicht nur das Herrenpaar wusste zu überzeugen.

Auch die weiteren deutschen Formationen präsentierten sich sowohl hinter dem „großen Vorhang“ auf den Warm-up-Floors als auch direkt auf dem offiziellen Podium in guter Verfassung. Die Damengruppe mit Fiona Reul, Kira Hellwig und Alisee Strohhecker sowie die beiden Damenpaare Mira Spieß und Charlotte Kallai und Sophia Hermes und Lena Boerner zeigten über weite Strecken bereits Übungen auf international absolut konkurrenzfähigem Niveau. Am Ende waren es lediglich vereinzelte Elemente und kleine Feinabstimmungen, die noch nicht perfekt funktionierten – Details, wie sie bei einem offiziellen Podiumstraining unter solchen Bedingungen völlig normal sind.

Denn eines wurde heute ebenfalls deutlich:
Diese Arena verzeiht keine Unsicherheit.

Besonders interessant wurde es am Ende des Tages noch einmal beim russischen Team, das als letzte Nation das Podiumstraining absolvierte. Auch dort hinterließ die enorme Hallenhöhe sichtbar Eindruck. Selbst bei einer der stärksten Nationen der Welt liefen nicht alle Elemente exakt so stabil und kontrolliert, wie vermutlich geplant. Das zeigt eindrucksvoll, dass die Bedingungen in Burgas für wirklich jede Nation eine Herausforderung darstellen.

Beeindruckend ist beim russischen Team dabei nicht nur die enorme Qualität und die extrem hohen Schwierigkeiten der gezeigten Übungen, sondern auch die schiere Anzahl an Athletinnen und Athleten, mit denen Russland hier vertreten ist. Allein diese Tiefe und Breite im Kader verdeutlicht die internationale Stärke dieser Mannschaft.

In der anschließenden Teambesprechung der deutschen Equipe im Mannschaftshotel wurden die gezeigten Übungen intensiv analysiert. Bundestrainer Igor Blintsov, die Heimtrainer sowie die internationale Kampfrichterin Sabine Zado arbeiteten gemeinsam konzentriert an letzten Feinheiten, kleinen technischen Anpassungen und der optimalen Vorbereitung auf den morgigen World-Cup-Beginn.

Und genau jetzt beginnt die Phase, in der Mentalität den Unterschied macht.

Denn eines ist klar:
Gut wie nie – GERMANY!

Mit breiter Brust gilt es nun, morgen mit der ersten Übung auf die Matte zu gehen. Und wenn jemand glaubt, Deutschland sei bei dieser Konkurrenz nur Außenseiter, dann könnte genau diese Rolle zur größten Stärke werden.

Und vielleicht darf man an dieser Stelle auch einmal sagen:
Wenn Sportakrobatik leicht wäre, würde sie Fußball heißen.

Als ehemaliger aktiver Fußballer, Trainer und mittlerweile seit über zehn Jahren im Sportakrobatik-Geschäft tätig, weiß man sehr genau, welche Präzision, welcher Mut und welche mentale Stärke notwendig sind, um auf diesem Niveau bestehen zu können.

Die deutsche Mannschaft ist bereit.

World Cup 1

DSAB-Team startet mit freiem Training in den World Cup von Burgas

Der dritte World Cup in Burgas (Bulgarien) läuft für das deutsche Team weiter auf Hochtouren. Nach der Anreise und den ersten organisatorischen Abläufen stand am heutigen Tag ein freies Training in der Wettkampfhalle auf dem Programm. Die deutsche Delegation nutzte dabei eine einstündige Trainingseinheit auf einem der hinteren Floors der Arena, um sich weiter an die Bedingungen vor Ort zu gewöhnen und die ersten Feinabstimmungen vorzunehmen.

Gemeinsam mit Formationen aus Belarus absolvierte das deutsche Team die Einheit unter der Leitung von Bundestrainer Igor Blintsov sowie den Heimtrainern Silke Spieß und Nina Blintsov. Beim ersten Training in Burgas fehlten allerdings noch Trainer Johannes Belovencev sowie Rebecca Haase mit ihren Damenpaar Hermes/Boerner. Die vier werden erst am morgigen Vormittag im Hotel der deutschen Delegation erwartet und anschließend direkt in die unmittelbare Wettkampfvorbereitung einsteigen.

Bereits während des freien Trainings wurde deutlich, wie hochklassig das internationale Teilnehmerfeld auch in Burgas besetzt ist. Die verschiedenen Nationen wie u.a. Russland, Australien, Israel nutzen die letzten Einheiten bzw. Möglichkeiten intensiv, um ihre Elemente zu stabilisieren und sich optimal auf die kommenden Tage vorzubereiten.

Am morgigen Donnerstag steht um 12:00 Uhr Ortszeit das offizielle Podiumstraining für die deutsche Equipe auf dem Programm. Gemeinsam dann mit Australien wird das deutsche Team erstmals direkt auf dem Wettkampfpodium trainieren. Wenn der Zeitplan optimal eingehalten werden kann, sollten alle deutschen Formationen die Möglichkeit erhalten, alle drei Übungen auf dem Podium zu präsentieren.

Für Deutschland ist außerdem Kampfrichterin Sabine Zado im Einsatz und begleitet den World Cup aus deutscher Sicht auf internationaler Ebene.

Mit jedem Training wächst nun die Vorfreude auf den eigentlichen Wettkampfstart. Das deutsche Team möchte die intensive Vorbereitung nutzen, um sich nach Maia & Puurs auch beim dritten World Cup der Saison bestmöglich gegen die internationale Konkurrenz zu präsentieren.

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Werner Kasper

Nachruf auf Werner Kasper

Der Deutsche Sportakrobatik Bund trauert um Werner Kasper, der im Alter von 87 Jahren verstorben ist.

Mit seinem Tod verliert die deutsche Sportakrobatik eine ihrer bedeutendsten und prägendsten Persönlichkeiten. Über Jahrzehnte hinweg hat Werner Kasper den Aufbau, die Entwicklung und die Kultur unserer Sportart maßgeblich gestaltet – als Trainer, Funktionär, Ausbilder, Visionär und vor allem als Mensch, der sein Leben mit außergewöhnlichem Engagement in den Dienst der Sportakrobatik stellte.

Werner Kasper gehörte zur prägenden Aufbaugeneration der deutschen Sportakrobatik nach dem Zweiten Weltkrieg. Sein Wirken reichte weit über den sportlichen Bereich hinaus und beeinflusste den Deutschen Sportakrobatik Bund, den heutigen Baden-Württembergischen Sportakrobatikverband sowie die internationale Sportakrobatik nachhaltig.

1973 war er in Moskau Gründungsmitglied der IFSA, der Internationalen Föderation der Sportakrobatik. Darüber hinaus gehörte er zu den Mitbegründern des Württembergischen Sportakrobatik Verbandes, aus dem später der heutige BWSAV hervorging. Sein Name ist eng verbunden mit dem Aufbau des Landesleistungszentrums Sportakrobatik in Aalen, das über viele Jahre hinweg zu einem zentralen Standort der deutschen Sportakrobatik wurde.

Besonders prägend war sein jahrzehntelanges Wirken im Bereich Ausbildung und Lehrwesen. Werner Kasper entwickelte das Ausbildungswesen im Deutschen Sportakrobatik Bund entscheidend mit und führte seit 1981 insgesamt 562 Trainerinnen und Trainer zur C-Lizenz, 135 zur B-Lizenz sowie 38 zur höchsten Qualifikation, der A-Lizenz. Gemeinsam mit Bundestrainer Vitcho Kolev gestaltete er seit 1989 die Trainerausbildung im DSAB nachhaltig. Unzählige Trainerinnen und Trainer tragen bis heute seine Handschrift in ihrer täglichen Arbeit weiter.

Ein besonderes Anliegen war ihm stets die Weitergabe von Wissen. Gemeinsam mit Vitcho Kolev verfasste er das Fachbuch „Sportakrobatik – Methodik und Lehrprogramme“, das bis heute als eines der wichtigsten deutschsprachigen Lehrwerke dieser Sportart gilt. Ziel war es, die Sportakrobatik verständlicher, praxisnaher und zugänglicher zu machen sowie Trainerinnen, Trainern und Aktiven einen fundierten Leitfaden an die Hand zu geben.

Doch Werner Kasper verstand Sportakrobatik niemals nur als Wettkampfsport. Für ihn war sie immer auch Gemeinschaft, Verantwortung und menschlicher Zusammenhalt. Diese Haltung spiegelte sich in zahlreichen Initiativen wider, die weit über den Trainingsalltag hinausgingen. Mit großer Leidenschaft baute er das Freizeitlager „Wagnershof“ in Ellwangen-Neunheim auf, das bis heute ein fester Bestandteil des Sportakrobatik-Kalenders ist. Bereits in den 1980er-Jahren führte er zudem die Führungsseminare in Oberjoch ein, bei denen Gemeinschaftssinn, Persönlichkeitsentwicklung und gesellschaftlicher Zusammenhalt ebenso wichtig waren wie sportliche Leistung.

Auch nach seinem offiziellen Rückzug aus dem Amt des Referenten für Lehrwesen blieb Werner Kasper der Sportakrobatik eng verbunden. Mit Rat, Erfahrung und großer Bescheidenheit stand er weiterhin vielen Menschen zur Seite, ohne sich jemals selbst in den Mittelpunkt zu stellen.

Für viele Menschen war Werner Kasper weit mehr als ein Funktionär oder Trainer. Er war Mentor, Wegbegleiter, Ideengeber und einer der großen Kultur- und Systemgestalter unserer Sportart. Seine Verlässlichkeit, seine Bodenständigkeit und seine Fähigkeit, Menschen zusammenzuführen, haben Generationen geprägt.

Für seine außergewöhnlichen Verdienste wurde Werner Kasper mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Mit Werner Kasper verliert die deutsche Sportakrobatik einen ihrer wichtigsten Wegbereiter. Sein Lebenswerk wird weit über Aalen hinaus fortbestehen – in den Menschen, die er ausgebildet hat, in den Strukturen, die er geschaffen hat, und in den Werten, die er vorgelebt hat.

Unsere Gedanken sind bei seiner Familie, seinen Freunden und allen, die ihm nahestanden.

Der Deutsche Sportakrobatik Bund wird Werner Kasper ein ehrendes Andenken bewahren.

Werner Kasper wird fehlen. Sein Wirken aber wird bleiben.

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Erfolgreicher Auftakt: Erstes nationales FIG-Kampfrichtermeeting 2026

Mit Blick auf die bevorstehende Deutsche Meisterschaft der Sportakrobatik 2026 in Göppingen fand erstmals ein nationales Online-Meeting der FIG-Kampfrichterinnen und Kampfrichter statt. Ziel der Veranstaltung war es, aktuelle Regelinterpretationen, wichtige Klarstellungen sowie organisatorische Hinweise gemeinsam zu besprechen und damit eine einheitliche Grundlage für die anstehenden Wettkämpfe zu schaffen.

In einem konstruktiven und fachlich hochwertigen Austausch wurden zahlreiche Fragen aus dem nationalen und internationalen Wettkampfalltag diskutiert. Schwerpunkte waren unter anderem die Anwendung aktueller FIG-Regelungen, die Bewertung von Wettkampfanzügen, die Umsetzung technischer Vorschriften sowie die einheitliche Handhabung von Abzügen und künstlerischen Bewertungskriterien. Dabei standen insbesondere Transparenz, Fairness und die Sicherheit der Athletinnen und Athleten im Mittelpunkt.

Die Veranstaltung verdeutlichte einmal mehr die Bedeutung eines regelmäßigen Austauschs innerhalb der deutschen Kampfrichtergemeinschaft. Gerade im Vorfeld einer Deutschen Meisterschaft tragen gemeinsame Interpretationen und abgestimmte Vorgehensweisen maßgeblich zu einer objektiven und nachvollziehbaren Bewertung bei.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Meetings waren Empfehlungen und Anregungen für die zukünftige Entwicklung des Kampfrichterwesens. Dazu zählen unter anderem regelmäßige nationale FIG-Kampfrichtertreffen, die Aufbereitung von Regelthemen durch zusätzliche Informationsmaterialien sowie die weitere Stärkung des fachlichen Austauschs zwischen nationalen und internationalen Einsätzen.

Die im Meeting vorgestellte Präsentation stellt eine wertvolle Unterstützung für die Vorbereitung auf die kommenden Wettkämpfe dar. Sie fasst die wichtigsten Inhalte, Regelklarstellungen und aktuellen Hinweise übersichtlich zusammen und steht allen Interessierten zur Verfügung.

Das nationale Online-Meeting wurde auf Initiative der deutschen FIG-Kampfrichterinnen und Kampfrichter ins Leben gerufen und gemeinsam organisiert. Die Leitung der Veranstaltung lag bei Frank Böhm, der als Inhaber der höchsten FIG-Kampfrichterlizenz Deutschlands seit vielen Jahren die internationale Entwicklung der Sportakrobatik begleitet und wichtige Impulse für das deutsche Kampfrichterwesen setzt.

Die fachliche Vorbereitung, Ausarbeitung der Präsentationen sowie die inhaltliche Aufbereitung der Regelthemen erfolgten durch Sabine Zado, die gemeinsam mit Olga Mehlhaff zu den international erfahrensten deutschen FIG-Kampfrichterinnen und Kampfrichtern zählt. Während des Meetings wurden die Inhalte zusätzlich durch fachliche Diskussionen, Erfahrungswerte aus internationalen Einsätzen und gemeinsame Bewertungen praxisnah ergänzt.

Das große Interesse an der Veranstaltung und die positive Resonanz der Teilnehmenden unterstreichen die Bedeutung eines regelmäßigen fachlichen Austauschs für die Zukunft der Sportakrobatik in Deutschland. Bereits für die kommenden Treffen in Göppingen bestehen weitere Ideen und Konzepte zur Vertiefung der fachlichen Zusammenarbeit und zur Weiterentwicklung des nationalen Kampfrichterwesens.

Wir wünschen allen Vereinen, Trainerinnen und Trainern, Athletinnen und Athleten sowie Kampfrichterinnen und Kampfrichtern eine erfolgreiche Vorbereitung und freuen uns auf hochklassige Wettkämpfe bei der Deutschen Meisterschaft 2026 in Göppingen.

Die Präsentation des ersten nationalen Online-FIG-Kampfrichtermeetings kann über den nachfolgenden Link bis zum 21. Juni 2026, 07:00 Uhr, heruntergeladen werden.

https://www.swisstransfer.com/d/2b173135-f768-4bb6-a193-2c340b8853f7

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Flippi & Flaps: Ein modernes Gesamtkonzept für die Zukunft der Sportakrobatik

Flippi & Flaps etabliert sich als bundesweites Entwicklungsprojekt!

Der Deutscher Sportakrobatik Bund setzt mit dem Projekt „Flippi & Flaps“ ein zukunftsweisendes Zeichen für moderne Nachwuchsgewinnung, sportpädagogische Entwicklung und Safe Sport in der Sportakrobatik. Was ursprünglich als niedrigschwelliges Bewegungs- und Einstiegsprogramm konzipiert wurde, entwickelt sich zunehmend zu einem umfassenden Gesamtkonzept an der Schnittstelle von Sport, Bildung, Prävention und Vereinsentwicklung.

Unter der fachlichen Leitung von Albert Jung und seinem engagierten Projektteam verbindet Flippi & Flaps zentrale Elemente der Sportakrobatik mit aktuellen gesellschaftlichen und pädagogischen Anforderungen. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht ausschließlich Bewegung und sportmotorische Grundlagen, sondern ebenso Wertevermittlung, Persönlichkeitsentwicklung, soziale Verantwortung sowie die Schaffung sicherer und wertschätzender Bewegungsräume für Kinder und Jugendliche.

Die Sportakrobatik bietet hierfür ideale strukturelle Voraussetzungen. Kooperation, Körperspannung, Vertrauen, Kommunikation sowie Helfen und Sichern sind elementare Bestandteile der Disziplin und fördern soziale Kompetenzen in besonderem Maße. Dadurch entsteht ein sportpädagogischer Ansatz, der weit über die klassische Nachwuchsausbildung hinausgeht und Sportakrobatik zugleich als Bildungs- und Entwicklungsraum sichtbar macht.

Ein wesentlicher Schwerpunkt der aktuellen Projektentwicklung liegt auf der nachhaltigen Nachwuchsgewinnung. Flippi & Flaps eröffnet Vereinen, Schulen und Ganztagseinrichtungen neue Möglichkeiten, Kinder frühzeitig für Bewegung, Teamarbeit und Sportakrobatik zu begeistern. Der niedrigschwellige Zugang ermöglicht es dabei, unabhängig von sportlicher Vorerfahrung positive Bewegungserfahrungen zu schaffen und langfristige Bindungen an den Vereinssport aufzubauen.

Parallel dazu wurde das Konzept in den vergangenen Monaten konsequent um die Themen Safe Sport, Kinderschutz und Prävention erweitert. Im eigens entwickelten Trainerassistent:innen-Handbuch werden praxisnah Inhalte wie respektvolle Kommunikation, klare Strukturen, Verantwortung, Nähe und Distanz, Konfliktlösung sowie sichere Bewegungsräume behandelt. Ziel ist die Förderung einer modernen Trainings- und Vereinskultur, in der Kinder geschützt, gestärkt und aktiv beteiligt werden.

Darüber hinaus verfolgt das Projekt einen ganzheitlichen Ansatz, bei dem Bewegung auch als Instrument zur Förderung von Selbstregulation, sozialem Lernen und Gemeinschaft verstanden wird. Reflexionsformen, Vertrauensübungen sowie kooperative Bewegungsaufgaben ergänzen dabei die sportfachlichen Inhalte und stärken die soziale Dimension der Sportakrobatik.

Die wachsende Bedeutung des Projekts zeigt sich zunehmend auch in seiner öffentlichen Präsenz. Flippi & Flaps wurde bereits im Rahmen verschiedener Fach- und Großveranstaltungen präsentiert, darunter beim Sportlehrertag, beim Landesturnfest in Konstanz sowie im Rahmen der Landesgartenschau in Ellwangen. Die positive Resonanz aus Schule, Vereinssport und Bildungsbereich verdeutlicht das hohe Entwicklungspotenzial des Konzepts.

Ein weiterer bedeutender Meilenstein wird die Präsentation von Flippi & Flaps bei den Deutschen Meisterschaften der Sportakrobatik vom 05. bis 07. Juni 2026 in Göppingen sein. Mit einem eigenen Informations- und Aktionsstand wird das Projekt dort einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Im Fokus stehen insbesondere:

  • Nachwuchsgewinnung und Vereinsentwicklung,
  • Sportakrobatik im schulischen und ganztägigen Kontext,
  • Safe Sport und Schutzkonzepte,
  • pädagogische Praxisansätze,
  • Qualifizierung von Trainerinnen, Trainern und Assistenzkräften
    sowie die Verbindung von Leistungs- und Breitensport mit gesellschaftlicher Verantwortung.

Darüber hinaus ist vorgesehen, Flippi & Flaps zum Schuljahresbeginn 2026/2027 bundesweit über die Deutsche Schulsportstiftung im Umfeld von „Jugend trainiert für Olympia“ vorzustellen und weiterzuentwickeln.

Die aktuellen Entwicklungen unterstreichen eindrucksvoll, dass Flippi & Flaps weit mehr ist als ein klassisches Einstiegsprogramm. Das Projekt entwickelt sich zunehmend zu einem innovativen und verbandlich anschlussfähigen Gesamtsystem, das Nachwuchsförderung, Prävention, Bildungsarbeit und moderne Vereinsentwicklung nachhaltig miteinander verbindet.

Mit Flippi & Flaps positioniert sich der Deutscher Sportakrobatik Bund zugleich als moderner Fachverband, der gesellschaftliche Verantwortung übernimmt und die Sportakrobatik als vielseitige, pädagogisch wertvolle und zukunftsorientierte Sportart sichtbar macht.