Für die deutsche Nationalmannschaft der Sportakrobatik steht an diesem Wochenende der letzte World Cup der Saison 2026 auf dem Programm. Bereits am gestrigen Mittwoch machte sich die Delegation des Deutschen Sportakrobatik Bundes auf den Weg nach Rzeszów in Polen, wo sich die internationale Weltelite zum abschließenden Wettbewerb der World-Cup-Serie trifft.
Der erste Tag vor Ort stand ganz im Zeichen der Anreise und Akklimatisierung. Die Athletinnen und Athleten nutzten die Gelegenheit zu einem freien Training, um sich mit den Gegebenheiten vor Ort vertraut zu machen und die letzten Anpassungen an ihre Elemente vorzunehmen. Am heutigen Donnerstag folgt das offizielle Podiumstraining, bei dem die Formationen erstmals auf der Wettkampffläche trainieren können.
Mit dabei ist nahezu das komplette Aufgebot, das Deutschland im September auch bei den Weltmeisterschaften in Pesaro (Italien) vertreten wird. Erst am gestrigen Tag veröffentlichte der Deutsche Sportakrobatik Bund die offiziellen WM-Nominierungen. Die Mannschaft für Rzeszów entspricht dabei nahezu vollständig dem Team, das bei den Weltmeisterschaften die deutschen Farben vertreten wird.
Für Deutschland gehen in Rzeszów an den Start:
Damen-Gruppe – Eintracht Frankfurt
- Alisee Strohhecker
- Kira Helwig
- Fiona Reul
Damen-Gruppe – SC Hoyerswerda
- Caroline Wieland
- Lotte Tröster
- Tia Gazsi
Damen-Paar – VfL Weiße Elf Nordhorn / SC Hoyerswerda
- Lena Börner
- Sophia Hermes
Damen-Paar – TSR Olympia Wilhelmshaven
- Charlotte Kallai
- Mira Spieß
Herren-Paar – TuS Hellersdorf
- Filip Dietze
- Maximilian Rau
Herren-Paar – SC Riesa
- Hannes Woitass
- Lyven Strempel
Nicht mit nach Polen reisen konnte hingegen das Mixed-Paar Daniel Blintsov (SC Riesa) und Diana Lust (SV Mergelstetten). Nach der Verletzung von Diana Lust hat sich das Trainerteam um Nina Blintsov bewusst gegen einen Start beim letzten World Cup der Saison entschieden. Stattdessen nutzen die beiden Athleten die verbleibende Zeit für eine intensive und gezielte Vorbereitung auf die Weltmeisterschaften in Pesaro. Die Gesundheit der Athletin sowie der nachhaltige Leistungsaufbau stehen dabei klar im Vordergrund. Trotz des Verzichts auf den Weltcup gehört das Mixed-Paar weiterhin zum deutschen WM-Aufgebot und richtet den Fokus vollständig auf den Saisonhöhepunkt im September.
Der offizielle Wettkampf beginnt am Freitag um 16:00 Uhr. Den Auftakt aus deutscher Sicht machen die Damenpaare mit ihren Balance-Übungen. Am Samstag folgt dann die zweite Qualifikationsübung, bevor am Sonntag die Finalentscheidungen ausgetragen werden. Für die besten Formationen jeder Kategorie geht es dann um die letzten Medaillen der World-Cup-Serie 2026.
Bundestrainer Igor Blintsov und das gesamte Trainerteam blicken optimistisch auf das bevorstehende Wochenende. Die vergangenen Monate waren geprägt von intensiven Lehrgängen, internationalen Einsätzen und einem anspruchsvollen Qualifikationsprozess für die Weltmeisterschaften. Entsprechend groß ist die Vorfreude, nun noch einmal gegen die internationale Konkurrenz anzutreten.



