PHOTO-2026-06-18-20-23-09

Fünf deutsche Formationen erreichen die Finals – starke World Cup Leistung macht Hoffnung auf die WM

Mit fünf Finalteilnahmen aus sechs gestarteten Formationen hat die deutsche Nationalmannschaft der Sportakrobatik beim World Cup erneut ihre positive Entwicklung unter Beweis gestellt. Nach den Qualifikationswettkämpfen am Freitag und Samstag standen am heutigen Sonntag die Entscheidungen in den Finals an. Auch wenn die Medaillenplätze diesmal noch außer Reichweite blieben, präsentierten sich die deutschen Athletinnen und Athleten kämpferisch und sammelten wertvolle Erfahrungen auf höchstem internationalem Niveau.

Bei den Damenpaaren erreichten beide deutschen Duos das Finale der besten Acht. Lena Börner und Sophia Hermes belegten in einem hochklassig besetzten Teilnehmerfeld den sechsten Platz. Charlotte Kallai und Mira Spieß folgten unmittelbar dahinter auf Rang sieben. Der Sieg ging an das israelische Paar Rony Cohen und Shiraz Sokolovsky vor den Formationen aus Großbritannien und den USA.

Auch die deutschen Damengruppen zeigten starke Leistungen. Kira Hellwig, Fiona Reul und Alisee Strohhecker präsentierten sich ausdrucksstark und sicher und erreichten einen hervorragenden fünften Platz im Finale. Damit bestätigten sie ihre starke Qualifikationsleistung. Die zweite deutsche Damengruppe mit Tia Gazsi, Lotte Troester und Caroline Wieland hatte den Finaleinzug als Zwölfte der Qualifikation knapp verpasst, konnte jedoch wichtige internationale Wettkampferfahrung sammeln. Den Titel sicherte sich die Formation aus Aserbaidschan vor den Individual Neutral Athletes und Großbritannien.

Im Wettbewerb der Herrenpaare standen gleich zwei deutsche Formationen im Finale. Lyven Pascal Strempel und Hannes Woitass belegten einen starken sechsten Rang und bestätigten damit ihre Position unter den besten Herrenpaaren des Wettkampfs. Filip Dietze und Maximilian Rau erreichten Platz sieben. Der Sieg ging an die Brüder Vsevolod und Yaroslav Ossolodkov aus den USA vor den Individual Neutral Athletes und der Ukraine.

Bundestrainer Igor Blintsov zeigte sich nach Abschluss des World Cups zufrieden mit dem Auftreten seiner Mannschaft:„Fünf Finalteilnahmen sind ein sehr gutes Ergebnis und zeigen, dass wir uns als Mannschaft kontinuierlich weiterentwickeln. Natürlich wollen wir langfristig näher an die Medaillenränge heranrücken, aber wir dürfen nicht vergessen, dass viele unserer Athletinnen und Athleten noch wertvolle internationale Erfahrung sammeln. Entscheidend ist, dass wir als Team geschlossen auftreten, uns von Wettkampf zu Wettkampf steigern und den eingeschlagenen Weg konsequent weitergehen.“

Die World Cup-Serie der vergangenen Monate hat deutlich gemacht, dass sich unter der Leitung von Igor Blintsov eine leistungsstarke und ambitionierte Nationalmannschaft entwickelt hat. Das Team wächst immer enger zusammen und präsentiert sich auf internationaler Bühne zunehmend selbstbewusst. Die zahlreichen Finalplatzierungen bei den verschiedenen World Cup-Stationen sind ein Beleg für die kontinuierliche Arbeit von Athletinnen, Athleten und dem Trainerteam.

Der Blick richtet sich nun bereits auf den Höhepunkt des Jahres: die Weltmeisterschaften im September. Bis dahin bleibt ausreichend Zeit, um an technischen Feinheiten zu arbeiten und den Abstand zur internationalen Spitze weiter zu verkleinern.

„Wir haben in dieser Weltcup-Serie wichtige Erkenntnisse gewonnen und gesehen, woran wir bis zur Weltmeisterschaft noch arbeiten müssen. Gleichzeitig haben unsere Formationen gezeigt, dass sie mit den besten Nationen der Welt mithalten können. Die Motivation im Team ist groß, und wir werden die kommenden Monate intensiv nutzen, um den nächsten Entwicklungsschritt zu machen“, so Blintsov.

Wer die deutsche Delegation bei den Weltmeisterschaften als Head of Delegation, Teammanager und als Trainer*innen begleiten wird, soll in den kommenden Wochen bekanntgegeben werden. Sportdirektor Hannes Schenk wird die personelle Aufstellung für den Saisonhöhepunkt zeitnah vorstellen.

Comments are closed.