DSAB-aktuell

Zentrale Trainingsmöglichkeiten für Kaderathletinnen und Kaderathleten aus Süddeutschland

Mit der Gründung des Bundesleistungszentrums in Rechberghausen und der Möglichkeit, dort dauerhaft einen DSAB-Trainer einzubinden, wurde ein wichtiger Schritt zur weiteren Professionalisierung der Nachwuchs- und Kaderarbeit im Sportakrobatikbund Deutschland gemacht.

Kaderathletinnen und Kaderathleten haben ab sofort die Möglichkeit, regelmäßig am Training im Bundesleistungszentrum Rechberghausen teilzunehmen. Jeden Samstag von 10:00 bis 13:00 Uhr findet dort ein offenes Kadertraining unter der Leitung von DSAB-Trainer Yves Vander Donckt statt. Nach vorheriger Absprache kann die Trainingszeit bei Bedarf verlängert werden.

Das Angebot versteht sich als sinnvolle Ergänzung zum Heimtraining und bietet optimale Voraussetzungen, Athletinnen und Athleten standortübergreifend weiterzuentwickeln. Der gemeinsame Trainingsbetrieb fördert nicht nur den sportlichen Austausch, sondern ermöglicht auch gegenseitiges Lernen und nachhaltige Leistungssteigerung.

Trainerinnen und Trainer, die mit ihren Kaderathletinnen oder Kaderathleten an diesem Training teilnehmen möchten, werden gebeten, sich rechtzeitig vorab direkt mit Yves Vander Donckt in Verbindung zu setzen:
yves.vander.donckt@sportakrobatikbund.de,
um eine bestmögliche Abstimmung zu gewährleisten.

Grundsätzlich besteht zudem die Möglichkeit, unter der Woche Trainingseinheiten im Bundesleistungszentrum Rechberghausen wahrzunehmen. Diese Einheiten sind jedoch abstimmungspflichtig und sollten frühzeitig koordiniert werden.

Der DSAB möchte alle Trainer, Sportler & Verantwortliche ausdrücklich dazu ermutigen, dieses Angebot aktiv zu nutzen, das Bundesleistungszentrum weiter mit Leben zu füllen und gemeinsam an der Weiterentwicklung unserer Kaderathletinnen und Kaderathleten zu arbeiten.

dosb

KI-gestützte Unterstützung für die Bildungsarbeit im organisierten Sport

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) stellt im Rahmen seines neuen Kompetenzmodells zwei innovative, KI-basierte Unterstützungsangebote zur Verfügung, die die kompetenzorientierte Gestaltung von Bildungsformaten im organisierten Sport gezielt fördern. Auch für die Aus- und Fortbildungsarbeit im Deutschen Sportakrobatik Bund bieten diese Tools wertvolle Unterstützung.

Mit SpoKI, dem Open-Source KI-Sprachassistenten des DOSB, steht eine speziell für den organisierten Sport entwickelte Lösung zur Verfügung. SpoKI enthält alle relevanten Inhalte des DOSB-Kompetenzmodells und richtet sich insbesondere an Anwenderinnen und Anwender, die keine kommerziellen KI-Systeme nutzen möchten oder dürfen. Datenschutz, Transparenz und Nachvollziehbarkeit standen bei der Entwicklung im Vordergrund. Informationen sowie der Zugangslink sind in der DOSB-Gruppe „SpoKI Erprobung“ verfügbar.

Ergänzend dazu wurde mit „SpoKI 2.0“ ein spezieller ChatGPT-Bot entwickelt, der ebenfalls auf dem DOSB-Kompetenzmodell basiert. Dieses Angebot richtet sich an Personen, die bereits mit ChatGPT arbeiten und KI gezielt für die Planung von Lerneinheiten, Aufgabenstellungen oder Bildungskonzepten einsetzen möchten. Der Bot ist kostenfrei nutzbar; ein kostenpflichtiger Account ist nicht erforderlich.
Der Zugriff erfolgt über folgenden Link:
https://chatgpt.com/g/g-iw647iyii-spoki-2-0

Beide Lösungen stellen gleichwertige Wege dar, um Künstliche Intelligenz sinnvoll, praxisnah und kompetenzorientiert in der Bildungsarbeit einzusetzen.

Aus der praktischen Anwendung wird berichtet, dass der Einsatz dieser DOSB-KI-Tools die Qualität der Ausbildungsarbeit deutlich steigern kann und gleichzeitig eine erhebliche Zeitersparnis bietet – insbesondere bei der Erstellung von Schulungsunterlagen, Lernaufgaben und Prüfungsfragen.

Ergänzend wird auf den DOSB-Lernpfad Trainerbildung hingewiesen:
https://lernpfad-trainerbildung.dosb.de/
Dieser stellt Templates sowie einen Leitfaden zur konkreten Umsetzung von Kompetenzorientierung in Bildungsformaten bereit und wird durch weitere Angebote der DOSB-Zeitakademie ergänzt.

Der Deutsche Sportakrobatik Bund empfiehlt seinen Lehrverantwortlichen und Trainern, diese Angebote zu nutzen und die Informationen auch innerhalb der eigenen Teams weiterzugeben.

Deutsche Sporthilfe

Sporthilfe-Förderung für Daniel Blintsov und Diana Lust wird 2026 fortgeführt

Der Deutsche Sportakrobatik Bund (DSAB) informiert über die Fortführung der Sporthilfe-Förderung für Daniel Blintsov und seine Partnerin Diana Lust im Top-Team für den Zeitraum vom 01.01. bis 31.12.2026.

Im letzten Jahr konnte das Mixed-Paar aus Riesa/Mergelstetten verletzungsbedingt nicht an den World Games teilnehmen. Diana Lust erlitt kurz vor den World Games 2025 in Chengdu eine schwere Verletzung, die einen Start unmöglich machte. Zu diesem Zeitpunkt galt eine Medaille als realistisches und sehr wahrscheinliches Ziel. Die Vorbereitung auf der EM in Luxemburg (2x Bronze) und bei den World-Cups (Silber) zeigte dabei in die richtige Richtung. Doch aufgrund dieser Verletzung war es dem Aushängeschild der Deutschen Sportakrobatik nicht möglich, den erforderlichen sportlichen Leistungsnachweis bei den World-Games zu erbringen. Hier ist nur eine Medaille bei WM und/oder World-Games förderungswürdig.

Vor dem Hintergrund dieser besonderen Umstände im Jahr 2025 und der damit verbundenen fehlenden Wettkampfteilnahme wurde entschieden, die Förderung im Jahr 2026 fortzuführen, obwohl kein aktueller Leistungsnachweis erbracht werden konnte.

Nach der Verletzung befinden sich Daniel Blintsov und Diana Lust wieder im strukturierten sportlichen Aufbau. Der Fokus des beiden deutschen Ausnahmeathleten liegt nach eigenen Angaben auf der Weltmeisterschaft 2028 sowie auf den World Games 2029 in Karlsruhe. Der Deutsche Sportakrobatik Bund begleitet und unterstützt diesen Weg weiterhin im Rahmen seiner Leistungssportförderung.

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Flippi & Flaps: DSAB startet bundesweites Nachwuchs- und Einstiegsprogramm

Der Deutsche Sportakrobatik Bund (DSAB) baut seine Nachwuchsarbeit weiter aus und bringt mit Flippi & Flaps ein bundesweit einheitliches Einstiegs- und Mitmachprogramm an den Start. Ziel des Programms ist es, Kinder niedrigschwellig für Bewegung und Sportakrobatik zu begeistern und gleichzeitig Vereinen, Schulen und Kindertagesstätten einen einfachen Zugang zur Sportart zu ermöglichen.

Nach einer erfolgreichen Pilotphase in Baden-Württemberg soll Flippi & Flaps nun in allen Landesverbänden etabliert werden. In Baden-Württemberg wird das Programm bereits dauerhaft an mehreren Schulen umgesetzt. Darüber hinaus wurde das Konzept auf einem Lehrertag vorgestellt und stieß auch beim zuständigen Kultusministerium auf großes Interesse.

Für die bundesweite Umsetzung sucht der DSAB engagierte Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner in den Landesverbänden. Diese sollen das Programm vor Ort koordinieren und als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren wirken. Zu den Aufgaben gehören unter anderem die Vorstellung und Verbreitung von Flippi & Flaps in Vereinen, die Begleitung von Kooperationen mit Schulen und Kindertagesstätten sowie die Berücksichtigung landesspezifischer Förderprogramme und Rahmenbedingungen.

Gerade aufgrund der unterschiedlichen Förderstrukturen in den Bundesländern ist eine regionale Ansprechperson von großer Bedeutung, um Fördermöglichkeiten zu identifizieren und für Vereine und Landesverbände nutzbar zu machen.

Flippi & Flaps bietet großes Entwicklungspotenzial – sowohl als Einstieg in die Sportakrobatik als auch als Beitrag zur motorischen, sozialen und persönlichen Entwicklung von Kindern. Gleichzeitig leistet das Programm einen wichtigen Beitrag zur Bewegungsförderung und zur gesellschaftlichen Verantwortung des Sports.

Zur Vorstellung des Programms, der Inhalte und der möglichen Rollen lädt der DSAB am 25. Februar um 19:00 Uhr zu einem offenen Informationscall ein. Interessierte sind herzlich eingeladen, sich per Microsoft Teams zuzuschalten; eine kurze vorherige Anmeldung ist wünschenswert. Unabhängig davon können sich Interessierte jederzeit auch direkt per E-Mail beim DSAB als Ansprechpartnerin oder Ansprechpartner für Flippi & Flaps melden.

https://teams.microsoft.com/l/meetup-join/flippiundflaps

Der DSAB stellt für die Umsetzung umfassende Materialien, Konzepte und fachliche Unterstützung zur Verfügung und freut sich auf zahlreiche Rückmeldungen sowie auf den gemeinsamen nächsten Schritt in der bundesweiten Nachwuchsentwicklung.

hamburg

HAMBURG sucht Coach !

Sportakrobatikverein Hamburg sucht dringend Trainer*innen – Fortbestand gefährdet.

Der SVH e.V. ist seit seiner Gründung im März 2022 der erste und bislang einzige Verein für Sportakrobatik in Hamburg. Mit großem ehrenamtlichem Engagement verfolgt der Verein das Ziel, Kindern und Jugendlichen den Zugang zu dieser vielseitigen und anspruchsvollen Sportart zu ermöglichen.

In kurzer Zeit konnte der Verein eine motivierte Trainingsgruppe aufbauen. Die Athlet*innen trainieren mit großer Begeisterung und nahmen bereits im vergangenen Jahr erfolgreich an ersten Wettkämpfen teil. Damit leistet der SVH e.V. einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung und Sichtbarkeit der Sportakrobatik im Norden Deutschlands.

Aktuell steht der Verein jedoch vor einer großen Herausforderung: Es fehlen qualifizierte Trainer*innen, um den Trainingsbetrieb dauerhaft aufrechterhalten zu können. Ohne zeitnahe Unterstützung besteht die Gefahr, dass Trainingsangebote reduziert oder im schlimmsten Fall vollständig eingestellt werden müssen.

Der SVH e.V. sucht daher dringend Trainer*innen sowie Studierende aus sportwissenschaftlichen oder verwandten Studiengängen, die Interesse an einer Mitarbeit haben – beispielsweise im Rahmen eines Praktikums, eines Nebenjobs oder zur Erweiterung ihrer praktischen Erfahrungen im Leistungssport. Auch angehende Trainer*innen, die sich weiter qualifizieren möchten, sind ausdrücklich angesprochen.

Der Verein hofft auf Unterstützung durch die Sportakrobatik-Community, Ausbildungsinstitutionen und Netzwerke, um den Fortbestand des einzigen Hamburger Sportakrobatikvereins zu sichern und jungen Talenten weiterhin eine sportliche Perspektive bieten zu können.

Interessierte oder Institutionen, die bei der Vermittlung unterstützen möchten, werden gebeten, Kontakt mit dem SVH e.V. aufzunehmen (teresa.virgilio@gmail.com)

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Präsidiumssitzung des DSAB: Weichenstellungen für die Zukunft 2026–2029

Im Rahmen der turnusmäßigen Präsidiumssitzung des DSAB, die im Hotel Berlin in Berlin stattfand, befasste sich das Präsidium unter der Leitung seines Präsidenten Oliver Stegemann intensiv mit den strategischen, sportlichen und organisatorischen Weichenstellungen für das Jahr 2026 sowie die langfristige Ausrichtung bis zu den World Games 2029 in Karlsruhe. Die umfangreiche Tagesordnung verdeutlichte die Vielfalt der aktuellen Themen ebenso wie die wachsenden Anforderungen an die zukünftige Verbandsentwicklung.

Nach der Begrüßung sowie der Genehmigung von Tagesordnung und Protokoll standen zunächst die zentralen Vorhaben für den Zeitraum 2026 bis 2029 sowie der Bericht des Bundestrainers Igor Blintsov im Fokus. Im Mittelpunkt der Diskussionen standen dabei insbesondere die anstehenden Weltmeister-schaften 2026, die Zusammenarbeit der sportlichen Führungskräfte sowie erste konzeptionelle und organisatorische Überlegungen zur Planung der Weltmeisterschaft 2028.

Sportdirektor Hannes Schenk berichtete ausführlich über die mittel- und langfristige Leistungs-sportplanung ab 2026, den aktuellen Stand zur Ausrichtung Deutscher Meisterschaften sowie über Fortschritte in den Bereichen Good Governance und Prävention. Deutlich wurde zudem, dass der DSAB die strategische Markenentwicklung unter dem Leitbild „DSAB 2029“ konsequent vorantreibt. Ziel ist der Aufbau einer klaren, starken und einheitlichen Verbandsmarke; ein entsprechendes Marken- und Kommunikationskonzept befindet sich derzeit in der Ausarbeitung. Ergänzend wurde der weitere Ausbau der digitalen Verbandsinfrastruktur thematisiert.

Ein besonderer Schwerpunkt der Sitzung lag auf der Nachwuchs- und Trainerentwicklung. Das Nachwuchsprogramm „Flippi und Flaps“ soll künftig stärker in die Landesverbände integriert und dort aktiv umgesetzt werden. Darüber hinaus ist die Fortführung der Trainerakademie für die kommenden zwei Jahre vorgesehen, um die Qualität und Einheitlichkeit der Traineraus- und -fortbildung nachhaltig zu sichern.

Im Bericht des Vorstands Leistungssport wurden erste Erfahrungen mit der neuen Nominierungsrichtlinie sowie der Kaderstruktur 2026 vorgestellt. In diesem Zusammenhang informierten Sportdirektor Hannes Schenk und Vizepräsident Thomas Wierer auch über die laufende Bewerbung für die Position der/des Leistungsreferent*in, für die bereits mehrere qualifizierte Bewerbungen eingegangen sind.
Besonders hervorgehoben wurde zudem die bereits vollzogene Vertragsverlängerung von Bundestrainer Igor Blintsov um weitere zwei Jahre. Mit dieser frühzeitigen und klaren Entscheidung unterstreicht der DSAB sein Vertrauen in die erfolgreiche sportliche Arbeit und setzt zugleich ein wichtiges Zeichen für Kontinuität und Planungssicherheit im Leistungssport des DSABs.
Abgerundet wurde der Bericht durch die Ergebnisse der Technischen Tagung, die Verabschiedung der neuen Wettkampfordnung sowie den geplanten Limes Cup 2027.

Der Vorstand Wettkampfsport stellte geplante Anpassungen der Wettkampfklassen und -programme vor und berichtete über Rückmeldungen und Anmerkungen der Landesverbände aus der Technischen Tagung.

Im Bericht Finanzen und Verwaltung wurden unter anderem die finanziellen Rahmenbedingungen thematisiert. Positiv hervorgehoben wurde, dass nicht-olympische Sportarten künftig stärker gefördert werden und hierfür insgesamt rund 21,5 Millionen Euro zusätzliche Mittel zur Verfügung stehen. Weitere Themen waren die Inaussichtstellung der Jahresplanmittel (JPL) 2026, die Finanzierung des Leistungssportpersonals, bestehende und geplante Arbeitsverträge, der vorläufige Jahresabschluss 2025, der aktuelle Stand des DSAB-Onlineshops sowie geplante Aktualisierungen der Homepage.

Der Bundeslehrreferent stellte Überlegungen zur Anpassung der Trainer-Ausbildungsordnung vor, insbesondere im Abgleich mit dem institutionellen Schutzkonzept (ISK). Die Ergebnisse einer Umfrage zeigten deutlich den Wunsch nach praxisnäheren Trainer-A- und Trainer-B-Weiterbildungen, idealerweise in Verbindung mit Kaderlehrgängen.

Im Bericht der Jugendreferentin wurde hervorgehoben, dass in der Jugendarbeit künftig mehr Dynamik, Motivation und aktive Beteiligung an der Verbandsarbeit erforderlich sind. Die Landesverbände wurden aufgefordert, ihre gewählten Jugendreferentinnen und Jugendreferenten gezielt zu unterstützen und zur aktiven Mitarbeit zu motivieren, um die Jugendstrukturen nachhaltig zu stärken.

Weitere Berichte folgten durch den Pressereferenten, die Anti-Doping-Beauftragte sowie den Kampfrichterreferenten.

Die Präsidiumssitzung im Hotel Berlin unterstrich einmal mehr den hohen Gestaltungsanspruch des DSABs und setzte wichtige Impulse für die sportliche, strukturelle und organisatorische Weiter-entwicklung des Verbandes auf dem Weg zu den World Games 2029.

DSC Team

Unterstützung für unseren ehemaligen Herrenvierer aus Dresden

Ab sofort könnt Ihr wieder für Sachsens Sportler, Sportlerin und Mannschaft des Jahres abstimmen – und unser ehemaliger Herrenvierer aus Dresden steht zur Wahl!

Das Team bestehend aus Andreas Benke, Aaron Borck, Pascale Dreßler und Carl Frankenstein mit ihrem Coach Aleksander Hauk und hat sich diese Nominierung durch starke sportliche Leistungen verdient und freut sich über jede Stimme.

Online abstimmen könnt Ihr noch bis zum 22.02.2026.
Das Online-Votum fließt mit zwei Dritteln in die Gesamtwertung ein, das verbleibende Drittel wird durch eine Experten-Jury vergeben.

Mitmachen lohnt sich:
Unter allen Teilnehmenden werden attraktive Preise verlost, darunter Tickets für diverse Sportveranstaltungen sowie SportScheck-Preise. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden im März 2026 ausgelost und schriftlich benachrichtigt.

Die feierliche Ehrung der Siegerinnen und Sieger findet am 14.03.2026 im Internationalen Congress Center Dresden statt.

👉 Jetzt abstimmen und unseren Herrenvierer unterstützen:
https://ssb-dresden.cokuna.io/

DSAB-aktuell

DSAB veröffentlicht Lehrgangsplanung bis zur Weltmeisterschaft 2026

Der Deutsche Sportakrobatik Bund hat die vorläufige Lehrgangsplanung bis zur Weltmeisterschaft in Italien bekanntgegeben. Ziel der Maßnahmen ist eine strukturierte und langfristige Vorbereitung der Bundeskaderathletinnen und -athleten sowie des Nachwuchses.

Wie in den vergangenen Jahren unterscheidet der DSAB zwischen Kaderlehrgängen für den Welt- und Perspektivkader sowie Nachwuchslehrgängen für die Nachwuchskaderstufen NK1 und NK2.

Die DSAB-Kaderlehrgänge (WK- und PK-Kader) werden von Bundestrainer Igor Blintsov geleitet und durch die Disziplintrainer Petra Vitera sowie Yves Vander Donckt unterstützt.
Die DSAB-Nachwuchslehrgänge stehen federführend unter der Verantwortung von Petra Vitera und Yves Vander Donckt, mit punktueller Unterstützung durch Igor Blintsov.

Überblick der geplanten DSAB-Lehrgänge 2026 (Änderungen vorbehalten)

LehrgangDatumOrt
KLGN 123.–25.01.2026Dresden
KLGN 223.–25.01.2026Rechberghausen
KLG 130.01.–01.02.2026Frankfurt
KLGN 316.–20.02.2026Rechberghausen
KLG 220.–22.02.2026Frankfurt
KLG 327.02.–01.03.2026Schwerin
KLGN 406.–08.03.2026Dresden
KLG 420.–22.03.2026Frankfurt
KLGN 527.–31.03.2026Rechberghausen
KLG 508.–10.05.2026Dresden
KLGN 630.05.–04.06.2026Rechberghausen
KLGN 7 / KLG 6 (WM Camp)25.07.–09.08.2026Rechberghausen / Dresden
KLGN 8 (WM Camp)14.–18.08.2026Rechberghausen
KLG 721.–23.08.2026Frankfurt
KLG 828.–30.08.2026Frankfurt
KLGN 926.–31.08.2026Rechberghausen

Fokus auf WM-Vorbereitung

Im August sind ein bis zwei mehrtägige WM-Camps geplant, die einen zentralen Bestandteil der Weltmeisterschaftsvorbereitung darstellen. Detaillierte Informationen hierzu werden im Laufe des kommenden Jahres bekanntgegeben. Auch eine mögliche Einbindung des European Gymnastics Acro Camps wird derzeit geprüft.

Der DSAB bittet alle Landesverbände, Trainerinnen und Trainer, die Termine frühzeitig einzuplanen. Gleichzeitig wird darum gebeten, geplante Landeskaderlehrgänge an den DSAB zu melden, um eine optimale Gesamtkoordination und den gezielten Einsatz des Bundestrainers und der Disziplintrainer zu ermöglichen.

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Frohe Weihnachten & einen guten Rutsch !

Liebe Sportakrobaten, Mitglieder, Trainer, Kampfrichter und Freunde der Sportakrobatik,

zum Jahresende möchten wir gemeinsam auf ein ereignisreiches Jahr 2025 zurückblicken – ein Jahr mit großen sportlichen Erfolgen, wertvollen Impulsen für die Außenwirkung unserer Sportart, aber auch mit klar erkennbaren Aufgaben für die Zukunft.

Ein sportlicher Höhepunkt waren zweifellos die Europameisterschaften in Luxemburg. Unsere Athletinnen und Athleten präsentierten sich dort in hervorragender Form und bestätigten eindrucksvoll die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Sportakrobatik im Vergleich mit den Top-Nationen.

Besonders hervorzuheben ist zudem der in Aalen/Baden-Württemberg ausgetragene World-Cup & Limes Cup. Die Veranstaltung wurde nicht nur sportlich auf hohem Niveau durchgeführt, sondern erfuhr auch eine intensive mediale Begleitung in Funk und Fernsehen. Diese Sichtbarkeit ist für unsere Sportart von enormer Bedeutung und hat Deutschland und uns als Verband international in ein sehr positives Licht gerückt. Gerade vor dem Hintergrund, dass mediale Präsenz im Alltag unserer Sportakrobatik nach wie vor nicht selbstverständlich ist, zeigt dieser World-Cup/Limes-Cup, welches Potenzial hier vorhanden ist – und zugleich, dass dies ein Bereich bleibt, an dem wir konsequent weiterarbeiten müssen.

Einen weiteren wichtigen Impuls für die öffentliche Wahrnehmung setzten die Deutschen Meisterschaften, die im Rahmen der Finals in Dresden ausgetragen wurden. Die Einbindung in dieses Multisport-Event zeigte deutlich, welches Interesse und welche Aufmerksamkeit unsere Sportart erzeugen kann. Gleichzeitig wurde auch hier sichtbar: Diese positiven Effekte entstehen bislang nur punktuell. Es fehlt weiterhin an der notwendigen Kontinuität, um die Sportakrobatik dauerhaft im medialen und öffentlichen Fokus zu verankern.

Sportlich wurde das Jahr leider auch von Rückschlägen begleitet. Die bittere Verletzung unseres Mixed-Paares Daniel Blintsov und Diana Lust kurz vor den World Games in Chengdu traf uns besonders schwer, da sie als klare Medaillenkandidaten an den Start gegangen wären. Umso bemerkenswerter war der Zusammenhalt im Team.

Trotz dieser schwierigen Ausgangslage überzeugten unsere Damengruppe aus Hoyerswerda mit Trainer Sergej Jeriomkin sowie unser Herrenvierer aus Dresden mit Trainer Aleks Hauk mit herausragenden Leistungen und verpassten eine Medaille jeweils nur äußerst knapp.

Die knappen internationalen Resultate hatten leider strukturelle Konsequenzen: Für u.a. das WM-Jahr 2026 wurde der Deutsche Sportakrobatik Bund in das Finanzierungs-Cluster 2 eingestuft, was mit reduzierten Fördermitteln verbunden ist. Dies stellt uns vor zusätzliche Herausforderungen, die wir nur gemeinsam und mit klaren Prioritäten bewältigen können.

Gleichzeitig konnten wichtige personelle Weichen gestellt werden. Der Vertrag von Bundestrainer Igor Blintsov wurde verlängert und sichert weiterhin Stabilität und Kontinuität in unserem Verband. Darüber hinaus freuen wir uns, neben Petra Vitera einen neuen Disziplintrainer in Rechberghausen, Yves Vander Donckt, gewonnen zu haben. Dort entsteht aktuell – auch auf Vereinsebene – ein neues, innovatives Trainingskonzept, das das Potenzial hat, langfristig etwas Großes für die deutsche Sportakrobatik aufzubauen.

Zum Abschluss des Jahres möchten wir vor allem DANKE sagen: DANKE an unsere Athlet*innen, Trainer, Vereine und Ehrenamtlichen, die mit großem Engagement, Leidenschaft und Verantwortungs- bewusstsein unsere Sportart positiv nach aussen tragen. Ihr alle seid sind die Grundlage für unsere sportlichen Erfolge, Sichtbarkeit nach außen und die Weiterentwicklung und Professionalisierung auf allen Ebenen.

Wir blicken mit Zuversicht auf das kommende Jahr 2026 – mit dem klaren Ziel, Erfolge, mediale Präsenz und strukturelle Entwicklung künftig nicht nur punktuell, sondern nachhaltig und kontinuierlich zu gestalten.

Wir wünschen Euch allen, Euren Familien und Freunden eine ruhige und erholsame Weihnachtszeit sowie ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr.

Euer DSAB

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Internationaler Zwinger Acro Cup 2025 in Dresden

Am kommenden Wochenende wird Dresden erneut zum Treffpunkt der internationalen Sportakrobatikszene: Der Zwinger Acro Cup kehrt nach mehrjähriger Pause zurück und verspricht ein hochkarätiges Wettkampfwochenende im Sportschulzentrum der Elbestadt. Felix Kuntoro wird die Veranstaltung als Fotograf begleiten.

Der traditionsreiche Wettbewerb wird vom Förderverein „Freunde der Sportakrobatik e.V.“ in Zusammenarbeit mit dem Dresdner Sportclub ausgerichtet und bietet Vereinen wie auch Nationalmannschaften eine Bühne, um sich in verschiedenen Alters- und Leistungskategorien zu messen. Die Teilnehmenden präsentieren ihre Dynamik-, Balance- und Kombi-Übungen vor einem internationaler Wettkampfgericht und einem hoffentlich großem Publikum – ein Highlight im Jahreskalender vieler Teams.

Der Zwinger Acro Cup ist bekannt für seine besondere Atmosphäre: Die Nähe zum Dresdner Zentrum mit tollen Weihnachtsmärkten, die professionelle Ausrichtung und das breite Starterfeld machten den Wettkampf in den Jahren der Austragung (letztmalig 2019) zu einem festen Termin für zahlreiche Sportakrobatik-Nationen. Auch in diesem Jahr werden wieder viele talentierte Formationen erwartet, die ihre Programme auf höchstem technischen und artistischen Niveau zeigen.

Für das Rahmenprogramm ist ebenfalls gesorgt: Neben spannenden Wettkampftagen dürfen sich Gäste und Aktive auf ein gemeinsames Abend-Event freuen, das den Austausch zwischen den Delegationen fördert und die internationale Sportfamilie zusammenbringt.

„Der Zwinger Acro Cup war lange ein traditioneller Wettkampf im nationalen und internationalen Wettkampfkalender. Wir treten nun mit einem neuen Organisationsteam an und wollen die Tradition wiederbeleben. Der Zwinger Acro Cup wurde immer mit viel Liebe und Herzblut ausgerichtet und sportliche Höchstleistungen wurden mit weihnachtlicher Gemütlichkeit verbunden. Daran wollen wir anknüpfen. Erstmals haben wir mit den Interface Systems einen Hauptsponsor für das Event gewinnen können. Perspektivisch wollen wir den Wettkampf weiterentwickeln, so dass er eventuell auch wieder als Qualifikation für die Nationalmannschaft dienen kann“, sagt Cheftrainerin Katharina Bräunlich vom DSC.  

Der DSAB freut sich auf ein sportliches und inspirierendes Wochenende in Dresden und wünscht allen Athletinnen, Athleten und Trainerteams viel Erfolg.