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Deutsche Nationalmannschaft startet in die FIG World-Cup-Serie 2026

Mit dem Auftakt der FIG World-Cup-Serie 2026 beginnt für die deutsche Sportakrobatik die internationale Wettkampfsaison. Der erste World Cup findet im portugiesischen Maia bei Porto statt. Die deutsche Nationalmannschaft wird dort mit drei Formationen vertreten sein.

Die Abreise der Delegation erfolgt am kommenden Mittwoch von den Flughäfen Berlin, Frankfurt und Amsterdam. Die Ankunft in Porto ist für die Mittagsstunden vorgesehen. Bereits am Anreisetag steht um 14:00 Uhr das erste offizielle Training gemeinsam mit weiteren internationalen Delegationen aus Finnland, Aserbaidschan sowie Estland auf dem Programm.

Die Deutschen Formationen im Überblick

Senioren Damengruppe
Kira Hellwig – Fiona Reul – Alisée Strohhecker
Trainer: Johannes Belovencev

Herrenpaar
Filip Dietze – Maximilian Rau
Trainer: Tom Mädler

Damenpaar
Mira Spieß – Charlotte Kallai
Trainerin: Silke Spieß

Als Head of Delegation begleitet Timo Spieß als Vertreter des DSAB die Mannschaft. Felix Hohmann von der Eintracht Frankfurt ist als Kampfrichter (Lizenzstufe 3) für Deutschland im Einsatz.

Im Vorfeld des World Cups nahmen die drei nominierten Formationen an einem zentralen Bundeskaderlehrgang im Bundesleistungszentrum Frankfurt teil. Unter der Leitung von Bundestrainer Igor Blintsov standen neben der Stabilisierung der bestehenden Wettkampfübungen insbesondere die technische Weiterentwicklung neuer Elemente sowie der strategische Aufbau international wettbewerbsfähiger Programme für die Saison 2026 im Fokus.

Am Rande des Lehrgangs zeigte sich Bundestrainer Igor Blintsov mit der aktuellen Form seiner Schützlinge zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison sehr zufrieden:
„Für uns geht es um ein gutes Entrée in die internationale Saison. Jetzt heißt es, sich zu zeigen, sicher und möglichst fehlerfrei durch die einzelnen Übungen zu kommen und insgesamt einen positiven Eindruck im Hinblick auf die WM im September zu hinterlassen.“

Der World Cup in Maia stellt für die deutschen Formationen den ersten internationalen Wettkampf des Jahres dar. Angesichts eines hochklassigen Teilnehmerfeldes dient der Start vor allem der sportlichen Standortbestimmung sowie dem Sammeln wertvoller internationaler Wettkampferfahrung.

Nach der Herabstufung Deutschlands in Cluster 2 im Anschluss an die World Games 2025 sind Athletinnen, Athleten und Trainer in dieser Saison mit besonderen organisatorischen und finanziellen Herausforderungen konfrontiert, da internationale Einsätze eigenständig finanziert werden müssen.

Ungeachtet dessen blickt die deutsche Delegation geschlossen und motiviert auf den Auftakt der World-Cup-Serie. Ziel ist es, die sportliche Entwicklung aller Formationen konsequent voranzutreiben und sich im internationalen Vergleich erfolgreich zu positionieren – mit Blick auf die weiteren Höhepunkte der Saison 2026.

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DSAB-aktuell

DSAB verstärkt Leistungssportstruktur: Dana Kohn neue Leistungssportreferentin

Der Deutscher Sportakrobatik Bund (DSAB) baut seine Leistungssportstrukturen weiter aus: Seit dem 01. Februar 2026 verstärkt Dana Kohn als hauptamtliche Leistungssportreferentin das Team im Spitzenbereich.

Mit der neu geschaffenen Position setzt der Verband ein klares Zeichen für die weitere Professionalisierung seiner leistungssportlichen Arbeit. Dana Kohn ergänzt das bestehende Team um Sportdirektor Hannes Schenk, Cheftrainer Igor Blintsov sowie die Disziplintrainerinnen und -trainer Petra Vitera und Yves Vander Donckt.

Fokus auf Organisation und Struktur

In ihrer Funktion übernimmt Dana Kohn insbesondere organisatorische und administrative Aufgaben innerhalb des Leistungssports. Ziel ist es, die operativen Abläufe weiter zu optimieren, Prozesse effizienter zu gestalten und die vorhandenen personellen Ressourcen noch wirkungsvoller einzusetzen.

Durch die strukturelle Unterstützung kann sich Sportdirektor Hannes Schenk künftig noch stärker auf seine Kernaufgaben konzentrieren – darunter die sportfachliche Steuerung, die strategische Weiterentwicklung des Kadersystems sowie die Führung des Leistungssportpersonals. Die Aufsichts- und Weisungsbefugnis über das Leistungssportpersonal verbleibt weiterhin beim Sportdirektor, der hierfür gegenüber dem Präsidium verantwortlich ist.

Erfahrung aus internationalem Eventmanagement

Vielen im Verband ist Dana Kohn bereits durch ihre erfolgreiche Tätigkeit als Projektmanagerin des Limes World Cup Aalen 2025 bekannt. Dort stellte sie ihre ausgeprägte organisatorische Kompetenz und ihr professionelles Projektmanagement eindrucksvoll unter Beweis.

Neben ihrer Tätigkeit im Sport bringt sie langjährige Erfahrung als Assistentin der Geschäftsführung eines mittelständischen Unternehmens mit. In einem strukturierten Auswahlverfahren setzte sie sich gegen mehrere Bewerberinnen und Bewerber durch und wurde vom Präsidium mit Wirkung zum 01.02.2026 angestellt.

Klare Zuständigkeiten im Leistungssport

Dana Kohn steht den Heimtrainerinnen und Heimtrainern künftig als zentrale Ansprechpartnerin für organisatorische Fragen zu Veranstaltungen, Lehrgängen und weiteren Maßnahmen im Leistungssport zur Verfügung. Sie ist werktäglich erreichbar und koordiniert entsprechende Anliegen oder leitet diese gezielt weiter.

Reisekostenabrechnungen, Anträge sowie vergleichbare Vorgänge werden weiterhin über das Ehrenamt bearbeitet.

Bundesförderung sichert bestehende Strukturen

Die Stelle der Leistungssportreferentin wird – wie das gesamte hauptamtliche Leistungssportpersonal – durch das Bundeskanzleramt, Staatsministerin für Sport und Ehrenamt, finanziell gefördert. Damit ist auch klar definiert, in welchen Aufgabenfeldern das Personal eingesetzt werden darf.

Gleichzeitig weist das Präsidium darauf hin, dass es trotz des personellen Ausbaus in den kommenden zwei Jahren nicht möglich sein wird, zusätzliche Honorartrainerstellen einzurichten. Aufgrund der aktuellen Bundesförderungssituation und der Ergebnisse bei den letzten World Games müssen die vorhandenen Mittel vollständig zur Absicherung der bestehenden hauptamtlichen Trainerstellen eingesetzt werden.

Mit der Erweiterung des hauptamtlichen Teams unterstreicht der DSAB seinen Anspruch, die sportliche Entwicklung auf höchstem Niveau nachhaltig und professionell zu gestalten.

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Sitzung des Technischen Komitees der EC

Vom 20. bis 23. Februar tagte das Technische Komitee der EC Sportakrobatik in Zielona Góra. Die Sitzung konnte dank der freundlichen Genehmigung und hervorragenden Organisation durch den Polski Związek Gimnastyczny sowie die regionalen Partner erfolgreich durchgeführt werden. Als Veranstaltungsort diente das Qubus Hotel Zielona Góra.

An der ersten Sitzung des neu gewählten Technischen Komitees nahmen teil:

  • Melanie Sandres (Präsidentin)
  • Kim Bruggeman (Belgien)
  • Ian de Schoenmaker (Schweiz)
  • Lucilia Rodrigues (Portugal)
  • Eva Mauriceau (Frankreich)
  • Wladislav Ljubimov (Deutschland)
  • Katarzyna Majewska-Kasprzak (Polen)

Ein besonderer Fokus lag aus Sicht des Deutscher Sportakrobatik Bundes auf der aktiven Mitwirkung von Wladislav Ljubimov, der als deutscher Vertreter die Interessen der Sportakrobatik aus Deutschland engagiert in die Gremienarbeit einbrachte und wichtige Impulse für die zukünftige technische Ausrichtung setzte.

Die Sitzung begann mit der Konstituierung des neuen Ausschusses und endete mit einer besonderen Auszeichnung: Katarzyna Majewska-Kasprzak wurde einstimmig zur Vizepräsidentin des Technischen Komitees gewählt.

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Erfolgreicher Abschluss der Trainer-B-Ausbildung 2026

Der Deutscher Sportakrobatik Bund hat am vergangenen Wochenende den Trainer-B-Lehrgang 2026 mit dem abschließenden Prüfungslehrgang erfolgreich beendet. Den Höhepunkt bildeten am Samstagvormittag die theoretische Prüfung sowie im Anschluss die praktischen Lehrproben, in denen die Teilnehmenden ihr umfassendes Fachwissen und ihre methodisch-didaktischen Kompetenzen unter Beweis stellten.

Die Prüfungsergebnisse fielen in allen Bereichen äußerst positiv aus. Sowohl in der Theorie als auch in der Praxis überzeugten die angehenden Trainerinnen und Trainer mit einem hohen fachlichen Niveau, klarer Strukturierung und sicherer methodischer Umsetzung. Besonders die Lehrproben zeichneten sich durch eine präzise Zielsetzung, eine saubere methodische Progression sowie ein ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit den Sportlerinnen und Sportlern aus. Theorie und Praxis griffen dabei stimmig ineinander und spiegelten eine moderne, kompetenzorientierte Trainingsphilosophie wider.

Das gezeigte Leistungsniveau war in vielen Bereichen vergleichbar mit dem Anspruchsniveau der FIG Academy und unterstreicht die hohe Qualität der Ausbildung im DSAB.


Qualifiziertes Ausbildungsteam als Grundlage des Erfolgs

Die erfolgreiche Durchführung des Lehrgangs ist maßgeblich dem engagierten und fachlich breit aufgestellten Ausbildungsteam zu verdanken. Der Trainer-B-Lehrgang 2026 wurde durchgeführt von:

  • Celine Caro Bauder
  • Johannes Belovencev
  • Felix Hohmann
  • Wladislav Ljubimov
  • Aleksandr Hauk
  • Lisa Hauk
  • Todor Kolev
  • Albert Jung

Über den gesamten Ausbildungszeitraum hinweg vermittelten die Referentinnen und Referenten nicht nur fundiertes sportfachliches Wissen, sondern legten besonderen Wert auf didaktische Qualität, eine kompetenzorientierte Vermittlung, die konsequente Umsetzung von Safe-Sport-Prinzipien sowie eine nachhaltige Leistungsentwicklung im Sinne einer langfristigen Athletinnen- und Athletenentwicklung.


Erfolgreiche Absolventinnen und Absolventen

Folgende Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben die Trainer-B-Ausbildung 2026 erfolgreich abgeschlossen:

  • Jana Halder
  • Florian Nagel
  • Felicitas Müller-Haberstock
  • Andreas Genze
  • Julia Sefaj
  • Caroline Frick
  • Paulina Haas
  • Jana Semenchenko
  • Sophia Kunder
  • Franziska Jonson
  • Laura Kaiser

Mit dem erfolgreichen Abschluss stehen dem DSAB nun hervorragend qualifizierte Trainerinnen und Trainer zur Verfügung, die die weitere positive Entwicklung des Verbandes aktiv mitgestalten werden. Sie sind bestens vorbereitet, Sportlerinnen und Sportler fachlich kompetent, verantwortungsvoll und entwicklungsorientiert zu begleiten und damit einen nachhaltigen Beitrag zur Leistungs- und Nachwuchsentwicklung in der deutschen Sportakrobatik zu leisten.


Ausblick

Der Trainer-B-Lehrgang 2026 bestätigt eindrucksvoll den eingeschlagenen Weg des DSAB, konsequent auf eine qualitativ hochwertige, praxisnahe und kompetenzorientierte Trainerausbildung zu setzen. Ziel bleibt es, dieses hohe Ausbildungsniveau gemeinsam mit dem Referententeam kontinuierlich weiterzuentwickeln und auszubauen.

Damit schafft der DSAB die Grundlage, auch künftig Trainerinnen und Trainer auszubilden, die den hohen technischen, pädagogischen und ethischen Anforderungen der Sportakrobatik gerecht werden und die Erfolgsgeschichte des Verbandes nachhaltig fortschreiben.

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Dritter Disziplintrainer für den Norden ?

Norddeutschland als tragende Säule der deutschen Sportakrobatik

Der Norden zählt seit vielen Jahren zu den erfolgreichsten Regionen der deutschen Sportakrobatik. Herausragende Beispiele sind das Oldenburger Duo Laura Karczmarzyk und Leni Ohlsen, das mit mehreren Medaillen bei Europa- und World-Cup-Wettkämpfen zu den erfolgreichsten Formationen in der Verbandsgeschichte gehört, sowie das Wilhelmshavener Herrenpaar Mikko Ueck und Thorne Spieß, das 2023 bei den Europameisterschaften in Varna die Silbermedaille gewann. Auch in der aktuellen Saison zeigt sich die Stärke der Region deutlich: Beim World-Cup im Mai in Burgas (Bulgarien) stammen – mit einer Ausnahme – sämtliche deutschen Senioren-Formationen aus Niedersachsen.

Diese sportlichen Erfolge basieren auf einer über Jahre gewachsenen, engagierten Vereinsarbeit, die insbesondere in Oldenburg, Nordhorn und Wilhelmshaven von hohem ehrenamtlichem Einsatz, fachlicher Kompetenz und einer klaren langfristigen Ausrichtung getragen wird. Gleichzeitig wird deutlich, dass für eine nachhaltige internationale Wettbewerbsfähigkeit gezielte strukturelle Ergänzungen notwendig sind.

Vor diesem Hintergrund setzt der Deutsche Sportakrobatik Bund gezielt weitere Impulse zur Stärkung des Nordens. Der ursprünglich ausschließlich in Schwerin geplante Bundeskaderlehrgang wird geteilt und an zwei Standorten durchgeführt. Neben Schwerin findet ein weiterer Lehrgang in Wilhelmshaven statt.

Darüber hinaus befindet sich DSAB-Sportdirektor Hannes Schenk in Gesprächen mit dem niederländischen Sportakrobatikverband über einen sportlichen Austausch noch vor den anstehenden Weltmeisterschaften. Ziel ist es, insbesondere norddeutschen Formationen zusätzliche internationale Wettkampferfahrung zu ermöglichen und die grenzüberschreitende Vernetzung weiter auszubauen.

Ergänzend prüfen die Verantwortlichen in Wilhelmshaven aktuell die Verpflichtung eines hauptamtlichen Trainers im Zeitraum von März bis September für den nördlichen Standort. Diese Maßnahme soll eine optimale Vorbereitung der Formationen auf die anstehenden World-Cups sowie die Weltmeisterschaften sicherstellen. Entsprechende Gespräche laufen bereits.

Vor dem Hintergrund bundesweiter Strukturüberlegungen im Deutschen Sportakrobatik Bund wird daher über neue Kooperationsmodelle und eine stärkere Vernetzung diskutiert. DSAB-Präsident Stegemann kündigte in diesem Zusammenhang an, das Bundestrainerteam um Bundestrainer Igor Blintsov und seinen beiden Disziplintrainern Petra Vitera und Yves Vander Donckt perspektivisch um einen weiteren hochqualifizierten Trainer erweitern zu wollen. In den norddeutschen Landesverbänden wird diese Ankündigung als wichtiges Signal verstanden, sowohl die leistungsstarken Standorte als auch die strukturelle Entwicklung in der Fläche nachhaltig zu unterstützen.

Die aktuellen Trainingsmaßnahmen, internationalen Erfolge und strukturellen Entscheidungen verdeutlichen: Norddeutschland ist eine tragende Säule der deutschen Sportakrobatik. Mit gezielten Investitionen in den Leistungssport, die Nachwuchsstrukturen und qualifiziertes Personal soll diese erfolgreiche Entwicklung nachhaltig gesichert werden.

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Zwischen Schulstress und Medaillendruck – Leistungsentwicklung am Standort Frankfurt

Die Reportage „Zwischen Schulstress und Medaillendruck: Was junge Athlet*innen täglich leisten müssen“ gibt einen authentischen Einblick in den Alltag junger Leistungssportler*innen der Sportakrobatik. Sie zeigt eindrücklich die Herausforderungen, denen Athlet*innen zwischen schulischen Anforderungen, hohen Trainingsumfängen und dem Leistungsdruck nationaler und internationaler Wettkämpfe begegnen.

Vor diesem Hintergrund kommt der Qualität der sportlichen Strukturen eine zentrale Bedeutung zu. Eintracht Frankfurt hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der leistungsstärksten Standorte der deutschen Sportakrobatik entwickelt. Auf Grundlage der sportlichen Erfolge zählt der Verein inzwischen – hinter dem SC Hoyerswerda – zu den erfolgreichsten Sportakrobatikvereinen Deutschlands.

Die Erfolge des Standortes spiegeln sich in zahlreichen Medaillengewinnen bei Deutschen Meisterschaften sowie in der regelmäßigen Teilnahme von Frankfurter Sportakrobaten*innen an Europa- und Weltmeisterschaften wider. Diese Ergebnisse sind Ausdruck einer nachhaltigen und kontinuierlichen Leistungsentwicklung.

Wie die Reportage verdeutlicht, erfordert der Leistungssport eine langfristige und altersgerechte Betreuung. Eintracht Frankfurt verfolgt deshalb einen ganzheitlichen Ansatz über alle Altersgruppen hinweg – von den Nachwuchsbereichen bis zu den Senioren. Sportakrobaten*innen werden über die gesamte sportliche Laufbahn hinweg strukturiert aufgebaut, begleitet und weiterentwickelt.

Ein ganz besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf den Altersklassen 13–19 Jahre und im Seniorenbereich sowie auf den potentiellen Teilnehmern für die WM 2028 und den World Games 2029 im eigenen Land, die zugleich den Kern der nationalen Kaderstrukturen bilden bzw. perspektivisch bilden sollen. Die professionelle Trainerarbeit stellt sicher, dass sowohl sportliche Leistungsentwicklung als auch Belastungssteuerung und individuelle Entwicklung berücksichtigt werden.

Die hohe sportfachliche Qualität des Standortes durch die hauptamtlichen Trainer Celine Caro-Bauder und Johannes Belovencev zeigt sich auch in seiner Rolle innerhalb der Verbandsarbeit: Eintracht Frankfurt ist etablierter Austragungsort für Bundeskaderlehrgänge und fungiert regelmäßig als Trainingsstandort des Bundestrainers Igor Blintsov und seinem Trainerteam.

Damit leistet Eintracht Frankfurt einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Leistungs- und Kaderentwicklung der deutschen Sportakrobatik. Der Standort steht exemplarisch für die in der Reportage thematisierte Herausforderung, sportliche Spitzenleistungen mit verantwortungsvollen und langfristigen Entwicklungsstrukturen über alle Altersgruppen hinweg zu verbinden.

https://www.youtube.com/watch?v=yOox2A3cq9k

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Zentrale Trainingsmöglichkeiten für Kaderathletinnen und Kaderathleten aus Süddeutschland

Mit der Gründung des Bundesleistungszentrums in Rechberghausen und der Möglichkeit, dort dauerhaft einen DSAB-Trainer einzubinden, wurde ein wichtiger Schritt zur weiteren Professionalisierung der Nachwuchs- und Kaderarbeit im Sportakrobatikbund Deutschland gemacht.

Kaderathletinnen und Kaderathleten haben ab sofort die Möglichkeit, regelmäßig am Training im Bundesleistungszentrum Rechberghausen teilzunehmen. Jeden Samstag von 10:00 bis 13:00 Uhr findet dort ein offenes Kadertraining unter der Leitung von DSAB-Trainer Yves Vander Donckt statt. Nach vorheriger Absprache kann die Trainingszeit bei Bedarf verlängert werden.

Das Angebot versteht sich als sinnvolle Ergänzung zum Heimtraining und bietet optimale Voraussetzungen, Athletinnen und Athleten standortübergreifend weiterzuentwickeln. Der gemeinsame Trainingsbetrieb fördert nicht nur den sportlichen Austausch, sondern ermöglicht auch gegenseitiges Lernen und nachhaltige Leistungssteigerung.

Trainerinnen und Trainer, die mit ihren Kaderathletinnen oder Kaderathleten an diesem Training teilnehmen möchten, werden gebeten, sich rechtzeitig vorab direkt mit Yves Vander Donckt in Verbindung zu setzen:
yves.vander.donckt@sportakrobatikbund.de,
um eine bestmögliche Abstimmung zu gewährleisten.

Grundsätzlich besteht zudem die Möglichkeit, unter der Woche Trainingseinheiten im Bundesleistungszentrum Rechberghausen wahrzunehmen. Diese Einheiten sind jedoch abstimmungspflichtig und sollten frühzeitig koordiniert werden.

Der DSAB möchte alle Trainer, Sportler & Verantwortliche ausdrücklich dazu ermutigen, dieses Angebot aktiv zu nutzen, das Bundesleistungszentrum weiter mit Leben zu füllen und gemeinsam an der Weiterentwicklung unserer Kaderathletinnen und Kaderathleten zu arbeiten.

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KI-gestützte Unterstützung für die Bildungsarbeit im organisierten Sport

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) stellt im Rahmen seines neuen Kompetenzmodells zwei innovative, KI-basierte Unterstützungsangebote zur Verfügung, die die kompetenzorientierte Gestaltung von Bildungsformaten im organisierten Sport gezielt fördern. Auch für die Aus- und Fortbildungsarbeit im Deutschen Sportakrobatik Bund bieten diese Tools wertvolle Unterstützung.

Mit SpoKI, dem Open-Source KI-Sprachassistenten des DOSB, steht eine speziell für den organisierten Sport entwickelte Lösung zur Verfügung. SpoKI enthält alle relevanten Inhalte des DOSB-Kompetenzmodells und richtet sich insbesondere an Anwenderinnen und Anwender, die keine kommerziellen KI-Systeme nutzen möchten oder dürfen. Datenschutz, Transparenz und Nachvollziehbarkeit standen bei der Entwicklung im Vordergrund. Informationen sowie der Zugangslink sind in der DOSB-Gruppe „SpoKI Erprobung“ verfügbar.

Ergänzend dazu wurde mit „SpoKI 2.0“ ein spezieller ChatGPT-Bot entwickelt, der ebenfalls auf dem DOSB-Kompetenzmodell basiert. Dieses Angebot richtet sich an Personen, die bereits mit ChatGPT arbeiten und KI gezielt für die Planung von Lerneinheiten, Aufgabenstellungen oder Bildungskonzepten einsetzen möchten. Der Bot ist kostenfrei nutzbar; ein kostenpflichtiger Account ist nicht erforderlich.
Der Zugriff erfolgt über folgenden Link:
https://chatgpt.com/g/g-iw647iyii-spoki-2-0

Beide Lösungen stellen gleichwertige Wege dar, um Künstliche Intelligenz sinnvoll, praxisnah und kompetenzorientiert in der Bildungsarbeit einzusetzen.

Aus der praktischen Anwendung wird berichtet, dass der Einsatz dieser DOSB-KI-Tools die Qualität der Ausbildungsarbeit deutlich steigern kann und gleichzeitig eine erhebliche Zeitersparnis bietet – insbesondere bei der Erstellung von Schulungsunterlagen, Lernaufgaben und Prüfungsfragen.

Ergänzend wird auf den DOSB-Lernpfad Trainerbildung hingewiesen:
https://lernpfad-trainerbildung.dosb.de/
Dieser stellt Templates sowie einen Leitfaden zur konkreten Umsetzung von Kompetenzorientierung in Bildungsformaten bereit und wird durch weitere Angebote der DOSB-Zeitakademie ergänzt.

Der Deutsche Sportakrobatik Bund empfiehlt seinen Lehrverantwortlichen und Trainern, diese Angebote zu nutzen und die Informationen auch innerhalb der eigenen Teams weiterzugeben.

Deutsche Sporthilfe

Sporthilfe-Förderung für Daniel Blintsov und Diana Lust wird 2026 fortgeführt

Der Deutsche Sportakrobatik Bund (DSAB) informiert über die Fortführung der Sporthilfe-Förderung für Daniel Blintsov und seine Partnerin Diana Lust im Top-Team für den Zeitraum vom 01.01. bis 31.12.2026.

Im letzten Jahr konnte das Mixed-Paar aus Riesa/Mergelstetten verletzungsbedingt nicht an den World Games teilnehmen. Diana Lust erlitt kurz vor den World Games 2025 in Chengdu eine schwere Verletzung, die einen Start unmöglich machte. Zu diesem Zeitpunkt galt eine Medaille als realistisches und sehr wahrscheinliches Ziel. Die Vorbereitung auf der EM in Luxemburg (2x Bronze) und bei den World-Cups (Silber) zeigte dabei in die richtige Richtung. Doch aufgrund dieser Verletzung war es dem Aushängeschild der Deutschen Sportakrobatik nicht möglich, den erforderlichen sportlichen Leistungsnachweis bei den World-Games zu erbringen. Hier ist nur eine Medaille bei WM und/oder World-Games förderungswürdig.

Vor dem Hintergrund dieser besonderen Umstände im Jahr 2025 und der damit verbundenen fehlenden Wettkampfteilnahme wurde entschieden, die Förderung im Jahr 2026 fortzuführen, obwohl kein aktueller Leistungsnachweis erbracht werden konnte.

Nach der Verletzung befinden sich Daniel Blintsov und Diana Lust wieder im strukturierten sportlichen Aufbau. Der Fokus des beiden deutschen Ausnahmeathleten liegt nach eigenen Angaben auf der Weltmeisterschaft 2028 sowie auf den World Games 2029 in Karlsruhe. Der Deutsche Sportakrobatik Bund begleitet und unterstützt diesen Weg weiterhin im Rahmen seiner Leistungssportförderung.

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Flippi & Flaps: DSAB startet bundesweites Nachwuchs- und Einstiegsprogramm

Der Deutsche Sportakrobatik Bund (DSAB) baut seine Nachwuchsarbeit weiter aus und bringt mit Flippi & Flaps ein bundesweit einheitliches Einstiegs- und Mitmachprogramm an den Start. Ziel des Programms ist es, Kinder niedrigschwellig für Bewegung und Sportakrobatik zu begeistern und gleichzeitig Vereinen, Schulen und Kindertagesstätten einen einfachen Zugang zur Sportart zu ermöglichen.

Nach einer erfolgreichen Pilotphase in Baden-Württemberg soll Flippi & Flaps nun in allen Landesverbänden etabliert werden. In Baden-Württemberg wird das Programm bereits dauerhaft an mehreren Schulen umgesetzt. Darüber hinaus wurde das Konzept auf einem Lehrertag vorgestellt und stieß auch beim zuständigen Kultusministerium auf großes Interesse.

Für die bundesweite Umsetzung sucht der DSAB engagierte Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner in den Landesverbänden. Diese sollen das Programm vor Ort koordinieren und als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren wirken. Zu den Aufgaben gehören unter anderem die Vorstellung und Verbreitung von Flippi & Flaps in Vereinen, die Begleitung von Kooperationen mit Schulen und Kindertagesstätten sowie die Berücksichtigung landesspezifischer Förderprogramme und Rahmenbedingungen.

Gerade aufgrund der unterschiedlichen Förderstrukturen in den Bundesländern ist eine regionale Ansprechperson von großer Bedeutung, um Fördermöglichkeiten zu identifizieren und für Vereine und Landesverbände nutzbar zu machen.

Flippi & Flaps bietet großes Entwicklungspotenzial – sowohl als Einstieg in die Sportakrobatik als auch als Beitrag zur motorischen, sozialen und persönlichen Entwicklung von Kindern. Gleichzeitig leistet das Programm einen wichtigen Beitrag zur Bewegungsförderung und zur gesellschaftlichen Verantwortung des Sports.

Zur Vorstellung des Programms, der Inhalte und der möglichen Rollen lädt der DSAB am 25. Februar um 19:00 Uhr zu einem offenen Informationscall ein. Interessierte sind herzlich eingeladen, sich per Microsoft Teams zuzuschalten; eine kurze vorherige Anmeldung ist wünschenswert. Unabhängig davon können sich Interessierte jederzeit auch direkt per E-Mail beim DSAB als Ansprechpartnerin oder Ansprechpartner für Flippi & Flaps melden.

https://teams.microsoft.com/l/meetup-join/flippiundflaps

Der DSAB stellt für die Umsetzung umfassende Materialien, Konzepte und fachliche Unterstützung zur Verfügung und freut sich auf zahlreiche Rückmeldungen sowie auf den gemeinsamen nächsten Schritt in der bundesweiten Nachwuchsentwicklung.