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HAMBURG sucht Coach !

Sportakrobatikverein Hamburg sucht dringend Trainer*innen – Fortbestand gefährdet.

Der SVH e.V. ist seit seiner Gründung im März 2022 der erste und bislang einzige Verein für Sportakrobatik in Hamburg. Mit großem ehrenamtlichem Engagement verfolgt der Verein das Ziel, Kindern und Jugendlichen den Zugang zu dieser vielseitigen und anspruchsvollen Sportart zu ermöglichen.

In kurzer Zeit konnte der Verein eine motivierte Trainingsgruppe aufbauen. Die Athlet*innen trainieren mit großer Begeisterung und nahmen bereits im vergangenen Jahr erfolgreich an ersten Wettkämpfen teil. Damit leistet der SVH e.V. einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung und Sichtbarkeit der Sportakrobatik im Norden Deutschlands.

Aktuell steht der Verein jedoch vor einer großen Herausforderung: Es fehlen qualifizierte Trainer*innen, um den Trainingsbetrieb dauerhaft aufrechterhalten zu können. Ohne zeitnahe Unterstützung besteht die Gefahr, dass Trainingsangebote reduziert oder im schlimmsten Fall vollständig eingestellt werden müssen.

Der SVH e.V. sucht daher dringend Trainer*innen sowie Studierende aus sportwissenschaftlichen oder verwandten Studiengängen, die Interesse an einer Mitarbeit haben – beispielsweise im Rahmen eines Praktikums, eines Nebenjobs oder zur Erweiterung ihrer praktischen Erfahrungen im Leistungssport. Auch angehende Trainer*innen, die sich weiter qualifizieren möchten, sind ausdrücklich angesprochen.

Der Verein hofft auf Unterstützung durch die Sportakrobatik-Community, Ausbildungsinstitutionen und Netzwerke, um den Fortbestand des einzigen Hamburger Sportakrobatikvereins zu sichern und jungen Talenten weiterhin eine sportliche Perspektive bieten zu können.

Interessierte oder Institutionen, die bei der Vermittlung unterstützen möchten, werden gebeten, Kontakt mit dem SVH e.V. aufzunehmen (teresa.virgilio@gmail.com)

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Präsidiumssitzung des DSAB: Weichenstellungen für die Zukunft 2026–2029

Im Rahmen der turnusmäßigen Präsidiumssitzung des DSAB, die im Hotel Berlin in Berlin stattfand, befasste sich das Präsidium unter der Leitung seines Präsidenten Oliver Stegemann intensiv mit den strategischen, sportlichen und organisatorischen Weichenstellungen für das Jahr 2026 sowie die langfristige Ausrichtung bis zu den World Games 2029 in Karlsruhe. Die umfangreiche Tagesordnung verdeutlichte die Vielfalt der aktuellen Themen ebenso wie die wachsenden Anforderungen an die zukünftige Verbandsentwicklung.

Nach der Begrüßung sowie der Genehmigung von Tagesordnung und Protokoll standen zunächst die zentralen Vorhaben für den Zeitraum 2026 bis 2029 sowie der Bericht des Bundestrainers Igor Blintsov im Fokus. Im Mittelpunkt der Diskussionen standen dabei insbesondere die anstehenden Weltmeister-schaften 2026, die Zusammenarbeit der sportlichen Führungskräfte sowie erste konzeptionelle und organisatorische Überlegungen zur Planung der Weltmeisterschaft 2028.

Sportdirektor Hannes Schenk berichtete ausführlich über die mittel- und langfristige Leistungs-sportplanung ab 2026, den aktuellen Stand zur Ausrichtung Deutscher Meisterschaften sowie über Fortschritte in den Bereichen Good Governance und Prävention. Deutlich wurde zudem, dass der DSAB die strategische Markenentwicklung unter dem Leitbild „DSAB 2029“ konsequent vorantreibt. Ziel ist der Aufbau einer klaren, starken und einheitlichen Verbandsmarke; ein entsprechendes Marken- und Kommunikationskonzept befindet sich derzeit in der Ausarbeitung. Ergänzend wurde der weitere Ausbau der digitalen Verbandsinfrastruktur thematisiert.

Ein besonderer Schwerpunkt der Sitzung lag auf der Nachwuchs- und Trainerentwicklung. Das Nachwuchsprogramm „Flippi und Flaps“ soll künftig stärker in die Landesverbände integriert und dort aktiv umgesetzt werden. Darüber hinaus ist die Fortführung der Trainerakademie für die kommenden zwei Jahre vorgesehen, um die Qualität und Einheitlichkeit der Traineraus- und -fortbildung nachhaltig zu sichern.

Im Bericht des Vorstands Leistungssport wurden erste Erfahrungen mit der neuen Nominierungsrichtlinie sowie der Kaderstruktur 2026 vorgestellt. In diesem Zusammenhang informierten Sportdirektor Hannes Schenk und Vizepräsident Thomas Wierer auch über die laufende Bewerbung für die Position der/des Leistungsreferent*in, für die bereits mehrere qualifizierte Bewerbungen eingegangen sind.
Besonders hervorgehoben wurde zudem die bereits vollzogene Vertragsverlängerung von Bundestrainer Igor Blintsov um weitere zwei Jahre. Mit dieser frühzeitigen und klaren Entscheidung unterstreicht der DSAB sein Vertrauen in die erfolgreiche sportliche Arbeit und setzt zugleich ein wichtiges Zeichen für Kontinuität und Planungssicherheit im Leistungssport des DSABs.
Abgerundet wurde der Bericht durch die Ergebnisse der Technischen Tagung, die Verabschiedung der neuen Wettkampfordnung sowie den geplanten Limes Cup 2027.

Der Vorstand Wettkampfsport stellte geplante Anpassungen der Wettkampfklassen und -programme vor und berichtete über Rückmeldungen und Anmerkungen der Landesverbände aus der Technischen Tagung.

Im Bericht Finanzen und Verwaltung wurden unter anderem die finanziellen Rahmenbedingungen thematisiert. Positiv hervorgehoben wurde, dass nicht-olympische Sportarten künftig stärker gefördert werden und hierfür insgesamt rund 21,5 Millionen Euro zusätzliche Mittel zur Verfügung stehen. Weitere Themen waren die Inaussichtstellung der Jahresplanmittel (JPL) 2026, die Finanzierung des Leistungssportpersonals, bestehende und geplante Arbeitsverträge, der vorläufige Jahresabschluss 2025, der aktuelle Stand des DSAB-Onlineshops sowie geplante Aktualisierungen der Homepage.

Der Bundeslehrreferent stellte Überlegungen zur Anpassung der Trainer-Ausbildungsordnung vor, insbesondere im Abgleich mit dem institutionellen Schutzkonzept (ISK). Die Ergebnisse einer Umfrage zeigten deutlich den Wunsch nach praxisnäheren Trainer-A- und Trainer-B-Weiterbildungen, idealerweise in Verbindung mit Kaderlehrgängen.

Im Bericht der Jugendreferentin wurde hervorgehoben, dass in der Jugendarbeit künftig mehr Dynamik, Motivation und aktive Beteiligung an der Verbandsarbeit erforderlich sind. Die Landesverbände wurden aufgefordert, ihre gewählten Jugendreferentinnen und Jugendreferenten gezielt zu unterstützen und zur aktiven Mitarbeit zu motivieren, um die Jugendstrukturen nachhaltig zu stärken.

Weitere Berichte folgten durch den Pressereferenten, die Anti-Doping-Beauftragte sowie den Kampfrichterreferenten.

Die Präsidiumssitzung im Hotel Berlin unterstrich einmal mehr den hohen Gestaltungsanspruch des DSABs und setzte wichtige Impulse für die sportliche, strukturelle und organisatorische Weiter-entwicklung des Verbandes auf dem Weg zu den World Games 2029.

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Unterstützung für unseren ehemaligen Herrenvierer aus Dresden

Ab sofort könnt Ihr wieder für Sachsens Sportler, Sportlerin und Mannschaft des Jahres abstimmen – und unser ehemaliger Herrenvierer aus Dresden steht zur Wahl!

Das Team bestehend aus Andreas Benke, Aaron Borck, Pascale Dreßler und Carl Frankenstein mit ihrem Coach Aleksander Hauk und hat sich diese Nominierung durch starke sportliche Leistungen verdient und freut sich über jede Stimme.

Online abstimmen könnt Ihr noch bis zum 22.02.2026.
Das Online-Votum fließt mit zwei Dritteln in die Gesamtwertung ein, das verbleibende Drittel wird durch eine Experten-Jury vergeben.

Mitmachen lohnt sich:
Unter allen Teilnehmenden werden attraktive Preise verlost, darunter Tickets für diverse Sportveranstaltungen sowie SportScheck-Preise. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden im März 2026 ausgelost und schriftlich benachrichtigt.

Die feierliche Ehrung der Siegerinnen und Sieger findet am 14.03.2026 im Internationalen Congress Center Dresden statt.

👉 Jetzt abstimmen und unseren Herrenvierer unterstützen:
https://ssb-dresden.cokuna.io/

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Deutscher Sportakrobatik Bund sucht Leistungssportreferent*in (m/w/d) in Teilzeit

Der Deutsche Sportakrobatik Bund e.V. verstärkt sein Team und sucht zum 01.02.2026 eine engagierte Persönlichkeit für die Position Leistungssportreferent*in (m/w/d) in Teilzeit. Die Stelle ist befristet bis zum 31.12.2027.

In dieser verantwortungsvollen Funktion gestalten Sie maßgeblich die strategische Weiterentwicklung des Leistungssports Sportakrobatik und setzen die Verbandsförderung auf nationaler und internationaler Ebene um. Zu den zentralen Aufgaben zählen unter anderem die Mittel- und Budgetverwaltung, die Jahres- und Maßnahmenplanung, die Koordination internationaler Wettkämpfe, die Zusammenarbeit mit Landesverbänden sowie die Unterstützung des Sportdirektors Leistungssport – mit Blick auf langfristige Ziele wie die World Games 2029.

Gesucht wird eine organisationsstarke, kommunikative und leistungsportspezifisch interessierte Persönlichkeit mit einschlägiger Ausbildung oder Studium (z. B. Sportmanagement, BWL), Erfahrung im Projekt- und Budgetmanagement sowie sehr guten digitalen und englischen Sprachkenntnissen.

Der Deutsche Sportakrobatik Bund bietet eine vielseitige Tätigkeit, flexible Arbeitszeiten, ein wertschätzendes Arbeitsumfeld und die Möglichkeit, die Zukunft einer aufstrebenden Sportart aktiv mitzugestalten.

Bewerbungen bitte ausschließlich als eine PDF-Datei per E-Mail an:
geschaeftsstelle@sportakrobatikbund.de

DSAB-aktuell

DSAB veröffentlicht Lehrgangsplanung bis zur Weltmeisterschaft 2026

Der Deutsche Sportakrobatik Bund hat die vorläufige Lehrgangsplanung bis zur Weltmeisterschaft in Italien bekanntgegeben. Ziel der Maßnahmen ist eine strukturierte und langfristige Vorbereitung der Bundeskaderathletinnen und -athleten sowie des Nachwuchses.

Wie in den vergangenen Jahren unterscheidet der DSAB zwischen Kaderlehrgängen für den Welt- und Perspektivkader sowie Nachwuchslehrgängen für die Nachwuchskaderstufen NK1 und NK2.

Die DSAB-Kaderlehrgänge (WK- und PK-Kader) werden von Bundestrainer Igor Blintsov geleitet und durch die Disziplintrainer Petra Vitera sowie Yves Vander Donckt unterstützt.
Die DSAB-Nachwuchslehrgänge stehen federführend unter der Verantwortung von Petra Vitera und Yves Vander Donckt, mit punktueller Unterstützung durch Igor Blintsov.

Überblick der geplanten DSAB-Lehrgänge 2026 (Änderungen vorbehalten)

LehrgangDatumOrt
KLGN 123.–25.01.2026Dresden
KLGN 223.–25.01.2026Rechberghausen
KLG 130.01.–01.02.2026Frankfurt
KLGN 316.–20.02.2026Rechberghausen
KLG 220.–22.02.2026Frankfurt
KLG 327.02.–01.03.2026Schwerin
KLGN 406.–08.03.2026Dresden
KLG 420.–22.03.2026Frankfurt
KLGN 527.–31.03.2026Rechberghausen
KLG 508.–10.05.2026Dresden
KLGN 630.05.–04.06.2026Rechberghausen
KLGN 7 / KLG 6 (WM Camp)25.07.–09.08.2026Rechberghausen / Dresden
KLGN 8 (WM Camp)14.–18.08.2026Rechberghausen
KLG 721.–23.08.2026Frankfurt
KLG 828.–30.08.2026Frankfurt
KLGN 926.–31.08.2026Rechberghausen

Fokus auf WM-Vorbereitung

Im August sind ein bis zwei mehrtägige WM-Camps geplant, die einen zentralen Bestandteil der Weltmeisterschaftsvorbereitung darstellen. Detaillierte Informationen hierzu werden im Laufe des kommenden Jahres bekanntgegeben. Auch eine mögliche Einbindung des European Gymnastics Acro Camps wird derzeit geprüft.

Der DSAB bittet alle Landesverbände, Trainerinnen und Trainer, die Termine frühzeitig einzuplanen. Gleichzeitig wird darum gebeten, geplante Landeskaderlehrgänge an den DSAB zu melden, um eine optimale Gesamtkoordination und den gezielten Einsatz des Bundestrainers und der Disziplintrainer zu ermöglichen.

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Frohe Weihnachten & einen guten Rutsch !

Liebe Sportakrobaten, Mitglieder, Trainer, Kampfrichter und Freunde der Sportakrobatik,

zum Jahresende möchten wir gemeinsam auf ein ereignisreiches Jahr 2025 zurückblicken – ein Jahr mit großen sportlichen Erfolgen, wertvollen Impulsen für die Außenwirkung unserer Sportart, aber auch mit klar erkennbaren Aufgaben für die Zukunft.

Ein sportlicher Höhepunkt waren zweifellos die Europameisterschaften in Luxemburg. Unsere Athletinnen und Athleten präsentierten sich dort in hervorragender Form und bestätigten eindrucksvoll die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Sportakrobatik im Vergleich mit den Top-Nationen.

Besonders hervorzuheben ist zudem der in Aalen/Baden-Württemberg ausgetragene World-Cup & Limes Cup. Die Veranstaltung wurde nicht nur sportlich auf hohem Niveau durchgeführt, sondern erfuhr auch eine intensive mediale Begleitung in Funk und Fernsehen. Diese Sichtbarkeit ist für unsere Sportart von enormer Bedeutung und hat Deutschland und uns als Verband international in ein sehr positives Licht gerückt. Gerade vor dem Hintergrund, dass mediale Präsenz im Alltag unserer Sportakrobatik nach wie vor nicht selbstverständlich ist, zeigt dieser World-Cup/Limes-Cup, welches Potenzial hier vorhanden ist – und zugleich, dass dies ein Bereich bleibt, an dem wir konsequent weiterarbeiten müssen.

Einen weiteren wichtigen Impuls für die öffentliche Wahrnehmung setzten die Deutschen Meisterschaften, die im Rahmen der Finals in Dresden ausgetragen wurden. Die Einbindung in dieses Multisport-Event zeigte deutlich, welches Interesse und welche Aufmerksamkeit unsere Sportart erzeugen kann. Gleichzeitig wurde auch hier sichtbar: Diese positiven Effekte entstehen bislang nur punktuell. Es fehlt weiterhin an der notwendigen Kontinuität, um die Sportakrobatik dauerhaft im medialen und öffentlichen Fokus zu verankern.

Sportlich wurde das Jahr leider auch von Rückschlägen begleitet. Die bittere Verletzung unseres Mixed-Paares Daniel Blintsov und Diana Lust kurz vor den World Games in Chengdu traf uns besonders schwer, da sie als klare Medaillenkandidaten an den Start gegangen wären. Umso bemerkenswerter war der Zusammenhalt im Team.

Trotz dieser schwierigen Ausgangslage überzeugten unsere Damengruppe aus Hoyerswerda mit Trainer Sergej Jeriomkin sowie unser Herrenvierer aus Dresden mit Trainer Aleks Hauk mit herausragenden Leistungen und verpassten eine Medaille jeweils nur äußerst knapp.

Die knappen internationalen Resultate hatten leider strukturelle Konsequenzen: Für u.a. das WM-Jahr 2026 wurde der Deutsche Sportakrobatik Bund in das Finanzierungs-Cluster 2 eingestuft, was mit reduzierten Fördermitteln verbunden ist. Dies stellt uns vor zusätzliche Herausforderungen, die wir nur gemeinsam und mit klaren Prioritäten bewältigen können.

Gleichzeitig konnten wichtige personelle Weichen gestellt werden. Der Vertrag von Bundestrainer Igor Blintsov wurde verlängert und sichert weiterhin Stabilität und Kontinuität in unserem Verband. Darüber hinaus freuen wir uns, neben Petra Vitera einen neuen Disziplintrainer in Rechberghausen, Yves Vander Donckt, gewonnen zu haben. Dort entsteht aktuell – auch auf Vereinsebene – ein neues, innovatives Trainingskonzept, das das Potenzial hat, langfristig etwas Großes für die deutsche Sportakrobatik aufzubauen.

Zum Abschluss des Jahres möchten wir vor allem DANKE sagen: DANKE an unsere Athlet*innen, Trainer, Vereine und Ehrenamtlichen, die mit großem Engagement, Leidenschaft und Verantwortungs- bewusstsein unsere Sportart positiv nach aussen tragen. Ihr alle seid sind die Grundlage für unsere sportlichen Erfolge, Sichtbarkeit nach außen und die Weiterentwicklung und Professionalisierung auf allen Ebenen.

Wir blicken mit Zuversicht auf das kommende Jahr 2026 – mit dem klaren Ziel, Erfolge, mediale Präsenz und strukturelle Entwicklung künftig nicht nur punktuell, sondern nachhaltig und kontinuierlich zu gestalten.

Wir wünschen Euch allen, Euren Familien und Freunden eine ruhige und erholsame Weihnachtszeit sowie ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr.

Euer DSAB

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Bundesverdienstkreuz für Helga Hintz

Große Anerkennung für ein Lebenswerk in der Sportakrobatik!

Der Deutsche Sportakrobatik Bund (DSAB) gratuliert Helga Hintz herzlich zur Verleihung des Verdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Mit dieser hohen staatlichen Auszeichnung wird ihr jahrzehntelanges, außergewöhnliches Engagement für die Sportakrobatik und den organisierten Sport gewürdigt.

Helga Hintz prägte die Sportakrobatik beim TSV Motor Gispersleben in herausragender Weise. Aus einer kleinen Trainingsgruppe von sieben Kindern entwickelte sie über viele Jahre hinweg eine der erfolgreichsten Sportakrobatik-Abteilungen Thüringens. Als Trainerin, Abteilungsleiterin und Mentorin begleitete sie Generationen junger Sportlerinnen und Sportler und legte dabei stets großen Wert auf sportliche Qualität, persönliche Entwicklung und Gemeinschaft.

Auch im hohen Alter ist ihr Einsatz für den Sport ungebrochen: Noch immer engagiert sich Helga Hintz mit über 80 Jahren als Kampfrichterin und Betreuerin und ist damit ein beeindruckendes Vorbild für ehrenamtliches Wirken im Sport.

Bei der feierlichen Verleihung würdigte Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt ihr Engagement mit den Worten:

„Mit dem Bundesverdienstorden werden Menschen ausgezeichnet, die ihr Tun in den Dienst anderer stellen! Es sind die vielen Thüringerinnen und Thüringer, die nicht reden, sondern handeln – mit Herz und Leidenschaft.“

Der DSAB bedankt sich bei Helga Hintz für ihre herausragenden Verdienste um die Sportakrobatik und gratuliert herzlich zu dieser besonderen Ehrung. Ihr Wirken steht beispielhaft für die Werte des Sports und das unverzichtbare Engagement im Ehrenamt.

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Internationaler Zwinger Acro Cup 2025 in Dresden

Am kommenden Wochenende wird Dresden erneut zum Treffpunkt der internationalen Sportakrobatikszene: Der Zwinger Acro Cup kehrt nach mehrjähriger Pause zurück und verspricht ein hochkarätiges Wettkampfwochenende im Sportschulzentrum der Elbestadt. Felix Kuntoro wird die Veranstaltung als Fotograf begleiten.

Der traditionsreiche Wettbewerb wird vom Förderverein „Freunde der Sportakrobatik e.V.“ in Zusammenarbeit mit dem Dresdner Sportclub ausgerichtet und bietet Vereinen wie auch Nationalmannschaften eine Bühne, um sich in verschiedenen Alters- und Leistungskategorien zu messen. Die Teilnehmenden präsentieren ihre Dynamik-, Balance- und Kombi-Übungen vor einem internationaler Wettkampfgericht und einem hoffentlich großem Publikum – ein Highlight im Jahreskalender vieler Teams.

Der Zwinger Acro Cup ist bekannt für seine besondere Atmosphäre: Die Nähe zum Dresdner Zentrum mit tollen Weihnachtsmärkten, die professionelle Ausrichtung und das breite Starterfeld machten den Wettkampf in den Jahren der Austragung (letztmalig 2019) zu einem festen Termin für zahlreiche Sportakrobatik-Nationen. Auch in diesem Jahr werden wieder viele talentierte Formationen erwartet, die ihre Programme auf höchstem technischen und artistischen Niveau zeigen.

Für das Rahmenprogramm ist ebenfalls gesorgt: Neben spannenden Wettkampftagen dürfen sich Gäste und Aktive auf ein gemeinsames Abend-Event freuen, das den Austausch zwischen den Delegationen fördert und die internationale Sportfamilie zusammenbringt.

„Der Zwinger Acro Cup war lange ein traditioneller Wettkampf im nationalen und internationalen Wettkampfkalender. Wir treten nun mit einem neuen Organisationsteam an und wollen die Tradition wiederbeleben. Der Zwinger Acro Cup wurde immer mit viel Liebe und Herzblut ausgerichtet und sportliche Höchstleistungen wurden mit weihnachtlicher Gemütlichkeit verbunden. Daran wollen wir anknüpfen. Erstmals haben wir mit den Interface Systems einen Hauptsponsor für das Event gewinnen können. Perspektivisch wollen wir den Wettkampf weiterentwickeln, so dass er eventuell auch wieder als Qualifikation für die Nationalmannschaft dienen kann“, sagt Cheftrainerin Katharina Bräunlich vom DSC.  

Der DSAB freut sich auf ein sportliches und inspirierendes Wochenende in Dresden und wünscht allen Athletinnen, Athleten und Trainerteams viel Erfolg.

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Neue Online-Weiterbildungsmodule

DSAB erweitert digitales Fortbildungsangebot für Trainer C–B–A

Der Deutsche Sportakrobatikbund (DSAB) baut sein digitales Weiterbildungsangebot weiter aus: Pünktlich zum Jahresende stehen auf der DSAB-E-Learning-Plattform neue Module zur Lizenzverlängerung für Trainerinnen und Trainer der C-, B- und A-Lizenz bereit.

Unter folgendem Link können die Inhalte direkt abgerufen werden:
Online-Weiterbildung Trainer C–B–A 2024/2025
(Plattform: https://acromanager1elearning.de/course/view.php?id=31)

Vier neue Module ab sofort verfügbar

Die neu freigeschalteten Lernbausteine greifen zentrale Themen auf, die in der Kurzumfrage des Sommers zu den meistgewünschten Schwerpunkten gehörten:

  • Schutz vor Gewalt im Sport – Aufklären, aufmerksam sein, Angst nehmen, Anlaufstellen finden!
    Umfang: 2 UE (inkl. verpflichtender Präventionsinhalte)
  • Grundsätze der Verletzungsprophylaxe
    Umfang: 1 UE
  • Sportverletzungen – PECH-Regeln – Return to Sports – Sportapotheke
    Umfang: 1 UE
  • Mentales Training für Trainer und Sportler
    Umfang: 2 UE

Mit diesen vier Modulen reagiert der DSAB gezielt auf den Weiterbildungsbedarf der Trainerinnen und Trainer und bietet praxisnahe, kompakte Inhalte, die direkt im Trainingsalltag angewendet werden können.

Neu ist zudem ein automatisches Zertifikatssystem (Badges):
Nach Abschluss eines Moduls wird Teilnehmenden automatisch ein digitales Zertifikat gutgeschrieben. Die Badges dienen als offizieller Nachweis der absolvierten Lerneinheiten – besonders relevant für das Themenfeld Gewaltprävention, das künftig eine zentrale Rolle in der Lizenzverlängerung einnimmt.

„Die neuen Module sind ein wichtiger Schritt, um Trainerinnen und Trainern im DSAB ein modernes, flexibles und bedarfsgerechtes Weiterbildungsangebot zu machen. Uns war es wichtig, Themen aufzugreifen, die im Verband stark nachgefragt werden – insbesondere in den Bereichen Prävention, Verletzungsprophylaxe und mentales Training. Ein herzliches Dankeschön gilt Lisa-Emilia Nerger und Johannes Belovencev, die maßgeblich zur Erstellung der Inhalte beigetragen haben. Ich wünsche allen eine schöne Vorweihnachtszeit und viel Freude mit den neuen Lernmodulen.“, so Albert Jung, Lehrreferent im DSAB

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„30.000 Herzen“ – Spendenkampagne gestartet

Ein Gespräch mit Alexander Baur über die neue Spendeninitiative des SAV Augsburg Hochzoll

Der SAV Augsburg Hochzoll startet mit „30.000 Herzen“ eine der größten Spendenkampagnen seiner Vereinsgeschichte. Ziel ist es, in den kommenden drei Jahren genügend Mittel zu sammeln, um dringend benötigte Trainingskapazitäten zu schaffen und langfristig eine eigene oder sanierte Turnhalle zu ermöglichen.
Der DSAB hat mit Alexander Baur, 1. Vorsitzender des Vereins, über Hintergründe, Ziele und Herausforderungen gesprochen.

Herr Baur, warum startet der SAV Augsburg Hochzoll gerade jetzt diese große Spendeninitiative?

„In den vergangenen Monaten hat sich der Druck deutlich erhöht. Unsere Halle weist bauliche Schäden auf: Bei starkem Regen tropft Wasser von der Decke, und wir müssen Eimer aufstellen, damit die Turnmatten nicht beschädigt werden. Zwei Matten sind bereits in Mitleidenschaft gezogen worden. Gleichzeitig haben wir rund 100 Kinder und Jugendliche auf unserer Warteliste, die wir aufgrund fehlender Kapazitäten nicht aufnehmen können. Unter diesen Bedingungen ist klar geworden, dass wir aktiv werden müssen.“

Die Aktion heißt „30.000 Herzen“. Was steckt hinter diesem Konzept?

„Unser Ziel ist es, 30.000 Menschen zu finden, die bereit sind, drei Jahre lang 5 Euro pro Monat zu spenden. Das ist ein kleiner Beitrag – ungefähr so viel wie ein Getränk oder eine Packung Zigaretten. Viele kleine Beträge können aber Großes bewirken. Da öffentliche Gelder für Sportstätten knapp sind, müssen wir selbst Verantwortung übernehmen, um die Zukunft des Vereins und der Sportakrobatik in Augsburg zu sichern.“

Was soll mit dem gesammelten Geld erreicht werden?

„Je nachdem, wie hoch das Budget nach drei Jahren ausfällt, haben wir drei Optionen:
Wir können eine bestehende Halle sanieren, sie umrüsten oder – im besten Fall – eine neue Turnhalle bauen. Unser Ziel ist ein sicherer, trockener und verlässlicher Trainingsort für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Auch unsere Erwachsenengruppen wie Yoga, Workout oder 60+ benötigen einen barrierefreien Zugang, den wir aktuell nicht gewährleisten können.“

Neben den Hallenproblemen sprechen Sie häufig von motorischen Rückständen bei Kindern. Wie erleben Sie das in Ihrem Verein?

„Wir sehen seit einigen Jahren, dass viele Kinder grundlegende Bewegungsfertigkeiten nicht mehr selbstverständlich beherrschen. Unsere Trainerinnen und Trainer arbeiten intensiv daran, ihnen turnerische Basisfähigkeiten zu vermitteln. Natürlich freuen wir uns über nationale und internationale Erfolge unserer Sportakrobatinnen. Aber manchmal ist ein perfekt geturnter Purzelbaum fast bewegender als eine Medaille – denn er zeigt, wie wichtig die Grundlagenarbeit ist.“

Wie kann man Teil der Aktion „30.000 Herzen“ werden?

„Ganz unkompliziert. Jede Spende hilft und bringt uns unserem Ziel näher. Als gemeinnütziger Verein stellen wir natürlich Spendenbescheinigungen aus. Unterstützen kann man uns klassisch per Banküberweisung oder digital über PayPal.“

Bank: Stadtsparkasse Augsburg
Kontoinhaber: SAV Augsburg
Verwendungszweck: 30000 Herzen
IBAN: DE52 7205 0000 0252 9162 75

PayPal:
https://www.paypal.com/ncp/payment/G4FGPA2RA3ZNN

Wie geht es nach der Vergabe der EM2027 mit der Bewerbung für WM2028 weiter?

„Wir haben mit der Messe Augsburg mögliche Termine abgestimmt und die aktualisierten Bewerbungsunterlagen an den DSAB weitergegeben.
Die Sponsoren und die Unterstützer aus Gesellschaft und Politik stehen hinter dieser Bewerbung. Die intensive Lobby- und Pressearbeit sowie die persönliche Präsenz bei einer Vielzahl an Events hat bereits Früchte getragen.“

Zum Abschluss: Was erwartet Sportakrobatik-Fans im kommenden Jahr?

„Wir freuen uns sehr, 2026 zwei große Wettkämpfe ausrichten zu dürfen. Vom 1. bis 3. Mai 2026 findet der 4. Internationale Augsburger Acro Cup statt. Im Herbst, am 21. November 2026, folgen die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Sportakrobatik. Beide Veranstaltungen werden in den Sporthallen des Gymnasiums Königsbrunn ausgetragen. Wir freuen uns über viele Zuschauerinnen und Zuschauer. Vielleicht noch eines: zum kommenden Jahr wird unser Technikteam unseren Livestream noch weiter professionalisieren!“

Danke für das Gespräch, Herr Baur.

Weitere Informationen zur Spendenkampagne, zum Verein und zum Trainingsangebot finden Interessierte unter www.sportakrobatik-augsburg.de sowie auf den Social-Media-Kanälen des SAV Augsburg Hochzoll.