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Valerij Koch wird 75: Ein Leben, das andere stark gemacht hat !

Ein außergewöhnlicher Trainer, Mentor und Wegbegleiter der Sportakrobatik!
Manche Menschen im Sport werden für Medaillen, Titel und Rekorde gefeiert. Andere hinterlassen etwas, das sich nicht in Ergebnislisten messen lässt: Menschen, die durch sie besser, stärker und selbstbewusster geworden sind. Valerij Koch gehört zu diesen Menschen.

Am heutigen Freitag feiert der langjährige Sportakrobatik-Trainer seinen 75. Geburtstag. Hinter ihm liegen Jahrzehnte im Leistungssport – zunächst als Athlet in Kasachstan, später als Trainer, Bundestrainer und vor allem als Mentor vieler Sportler und Trainer. Was Koch dabei besonders auszeichnet, ist seine Bescheidenheit. Er selbst drängt sich nie in den Mittelpunkt. Viel lieber spricht er über andere, gibt sein Wissen weiter und hilft, wenn sein Rat gebraucht wird.

25 Jahre selbst auf der Matte
Koch kennt die Sportakrobatik aus eigener Erfahrung. 25 Jahre lang betrieb er in Kasachstan selbst Sportakrobatik, wurde Gewinner und Preisträger der kasachischen Meisterschaften und lernte die Sportart damit von der Pike auf kennen.
Nach seiner aktiven Laufbahn übernahm er Verantwortung als Bundestrainer Kasachstans für Damengruppen und Damenpaare. Erfahrungen, die später zum Fundament seiner Arbeit in Deutschland wurden. Denn für Koch war Trainersein nie nur eine Frage von Technik und Leistung. Er wusste aus eigener Erfahrung, wie viel Vertrauen, Disziplin und gegenseitiger Respekt in der Sportakrobatik notwendig sind.

Vom Trainer zum Mentor
In Deutschland entwickelte sich Koch zunehmend zu einem Trainer, der weit über seine eigenen Sportler hinaus wirkte. Er bildete Trainer aus, begleitete sie und gab seine über Jahrzehnte gesammelten Erfahrungen weiter.
Zu den Trainern, die von ihm geprägt wurden, gehören unter anderem Alex Hauk, Johannes Belovencev und Alex Dechtyarenko. Dabei vermittelte Koch nicht nur sportliches Wissen. Er entfachte bei vielen auch die Leidenschaft für die Sportakrobatik und den Trainerberuf. So wurde aus einem erfolgreichen Trainer ein Trainer der Trainer.

Ein Satz eines Weggefährten bringt seinen Stellenwert auf den Punkt: „Wenn ich einen Rat brauche, frage ich Valerij.“

Koch hört zu, denkt nach und gibt dann seinen Rat. Ohne Besserwisserei, ohne sich selbst in den Vordergrund zu stellen. Seine Stärke liegt gerade darin, dass er nicht vorgibt, auf alles eine Antwort zu haben.

Von der Trainingshalle auf die internationale Bühne
Wie erfolgreich seine Arbeit war, zeigen auch die internationalen Einsätze seiner Athleten. Zwischen 2013 und 2019 stellte die LZSA bei zahlreichen internationalen Meisterschaften Teilnehmer.
Die Stationen reichen von der Europameisterschaft 2013 über die Weltmeisterschaft 2014 und die Europameisterschaft 2015 bis zur Weltmeisterschaft 2016 in China. Es folgten unter anderem die Europameisterschaft 2017, die Weltmeisterschaft 2018 in Antwerpen und die Europameisterschaft 2019.

Mehrfach standen von Koch trainierte beziehungsweise geprägte Athleten als Mitglieder der deutschen Nationalmannschaft auf internationalen Flächen – bei Europameisterschaften, Weltmeisterschaften und Weltcups, sowohl im Junioren- als auch im Seniorenbereich. Zu den Athleten, die diesen Weg gingen, gehören unter anderem Alex Hauk und Kristian Hauk, die zwischen 2017 und 2019 international im Junioren- und Seniorenbereich starteten. Auch Rubinov und Pobedash vertraten den deutschen beziehungsweise von Koch geprägten Sport bereits 2006 als Junioren bei der Weltmeisterschaft in Coimbra.

Weitere von ihm begleitete Sportlerinnen und Sportler erreichten internationale Meisterschaften wie Lissabon, Paris, Riesa, China, Antwerpen und Holon.

Nicht jede dieser Geschichten endete mit einer internationalen Medaille. Doch vielleicht ist genau das der Punkt. Die größte Medaille kann man nicht umhängen. Denn Valerij Kochs Lebensleistung lässt sich nicht allein an Medaillen messen.
Sie zeigt sich in den Menschen, die er auf ihrem Weg begleitet hat. In Sportlern, die internationale Bühnen erreichten. In jungen Trainern, die von ihm lernten. In Menschen, die durch seine Unterstützung ihre Leidenschaft für den Sport und den Trainerberuf entdeckten. Seine vielleicht größte Leistung steht deshalb nicht auf einer Ergebnisliste.

Sie lebt in anderen weiter.

Wer 75 Jahre alt wird und auf eine solche Laufbahn zurückblicken kann, besitzt einen Erfahrungsschatz, den man nicht aus Büchern lernen kann. Erfahrung als Athlet, als Bundestrainer, als Trainer – und vor allem als Mensch.

Gerade deshalb stellt sich die Frage, wie sehr die Sportakrobatik auch künftig von diesem Wissen profitieren könnte. Denn Koch hat noch viel zu geben: Erfahrung, Fachwissen, aber vor allem die Fähigkeit, junge Trainer zu unterstützen und ihnen Orientierung zu geben.

Nicht nach dem Motto: „Ich weiß es besser.“ Sondern eher: „Lass uns gemeinsam überlegen, wie wir es besser machen können.“

Vielleicht lässt sich sein Lebenswerk deshalb am einfachsten mit wenigen Worten beschreiben:

Er hat Menschen stark gemacht !

Er hat Sportler gefördert, Trainer geprägt und Wissen weitergegeben – ohne jemals selbst im Mittelpunkt stehen zu wollen.

Zum 75. Geburtstag bleibt deshalb vor allem ein Wort:

Danke, Valerij.

Herzlichen Glückwunsch zum 75. Geburtstag, Valerij Koch !

Menschen wie Dich braucht der Sport – nicht nur wegen ihres Könnens, sondern wegen dessen, was sie an andere weitergeben.

DSAB-aktuell

Praxislehrgang: Prävention und Aktion – Anatomie verstehen, Verletzungen vermeiden, Übungen gezielt einsetzen

Nach dem großen Interesse am Online-Seminar „Zwischen Perfektion und Überlastung – Warum Ausgleichstraining in der Sportakrobatik unverzichtbar ist“ bietet der Deutsche Sportakrobatik Bund (DSAB) nun den passenden Praxis-Folgelehrgang an.

Nach einer theoretischen Einführung durch Dr. Anna Kronstein-Fritsche werden die Inhalte gemeinsam mit Dr. Jürgen Fritsche praxisnah vertieft. Im Mittelpunkt stehen die Zusammenhänge zwischen Anatomie, sportartspezifischen Belastungen, Verletzungsprävention und einem funktionellen Ausgleichstraining.

Die Teilnehmenden erhalten zahlreiche Übungen und praktische Anregungen, die sich unmittelbar in den Trainingsalltag integrieren lassen. Ziel ist es, Trainerinnen und Trainer dabei zu unterstützen, die Gesundheit, Belastbarkeit und langfristige Leistungsfähigkeit ihrer Athletinnen und Athleten nachhaltig zu fördern.

Referenten

  • Theoretische Einführung: Dr. Anna Kronstein-Fritsche
  • Praxisteil: Dr. Jürgen Fritsche

Veranstaltungsdaten

Termin: Samstag, 05. September 2026
Zeit: 09:00 Uhr bis ca. 17:00 Uhr
Ort: Sportakrobatikhalle, Alfred-Pfaff-Str. 1, 60386 Frankfurt am Main

Teilnahmegebühr: 85,00 €
Teilnehmerzahl: Begrenzt – die Vergabe der Plätze erfolgt nach Eingang der Anmeldungen.

Anmeldung: Über das GymNet (https://www.dtb-gymnet.de) unter den Bildungsmaßnahmen.

Der Lehrgang wird zur Lizenzverlängerung im DSAB anerkannt.

Bitte mitbringen

Sportkleidung und Hallenschuhe, da der Lehrgang überwiegend praxisorientiert gestaltet ist.

Wir freuen uns auf einen lehrreichen Tag mit vielen praktischen Impulsen für ein gesundes und nachhaltiges Training in der Sportakrobatik.

Für eine Homepage würde ich den Text bewusst etwas kompakter halten als eine Ausschreibung und mit einer klaren Überschrift sowie Zwischenüberschriften strukturieren. Dadurch ist er online leichter lesbar.

Unterschrift HW.pdf (2)

Meldung und Sichtung für die Europameisterschaft 2027

Der DSAB informiert über das Melde- und Sichtungsverfahren im Hinblick auf die Europameisterschaft 2027. Alle Formationen, die Interesse an einer möglichen Nominierung haben, werden gebeten, sich fristgerecht über den Meldebogen beim DSAB zu melden. Die Meldung dient zunächst der Interessenbekundung und ist Grundlage für die Aufnahme in den Sichtungs- und Bewertungsprozess.

Ein besonderer Sichtungsschwerpunkt liegt auf den Altersklassen Pre-Youth und Youth sowie auf Formationen, die zur EM 2027 eine Altersklasse höher starten möchten. Der Graf-Ulrich-Cup bleibt dabei der zentrale Schwerpunkt-Wettkampf. Weitere Wettkämpfe können ebenfalls zur Sichtung und Einordnung herangezogen werden.

Benannte Sichtungsanlässe:

Nr. Sichtungsanlass Datum
1 Graf-Ulrich-Cup 28.–29.11.2026
2 Gutenbergpokal 09.–11.10.2026
3 Zielona Góra Acro Cup 06.–08.11.2026
4 Budapest Acro Cup 04.–06.12.2026
5 KönigsCup Baunatal 04.–06.12.2026
6 DSAB-Sichtungslehrgänge Oktober & November
7 Weitere Wettkämpfe im In- und Ausland nach Abstimmung mit dem DSAB
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Willkommen im DSAB-Presse-Team: Theresa Weigand verstärkt den Bereich Social Media

Der Deutsche Sportakrobatik Bund freut sich über Verstärkung im Bereich Presse und Öffentlichkeitsarbeit: Mit Theresa Ella Weigand begrüßen wir ein neues Teammitglied, das künftig insbesondere unsere Aktivitäten auf Instagram unterstützen wird.

Theresa ist seit vielen Jahren fest in der Sportakrobatik verwurzelt. Als ehemalige Sportlerin, Trainerin und Kampfrichterin bringt sie vielfältige Erfahrungen aus unterschiedlichen Bereichen unserer Sportart mit. Darüber hinaus engagiert sie sich in ihrem Heimatverein, dem Dresdner SC, als Jugendwartin und setzt sich dort aktiv für die Nachwuchsarbeit ein.

Bereits in den vergangenen Monaten konnte Theresa ihre Fähigkeiten eindrucksvoll unter Beweis stellen. So unterstützte sie das Presse- und Medienteam des DSAB bei den Deutschen Meisterschaften in Göppingen und begleitete am vergangenen Wochenende die deutsche Nationalmannschaft beim World Cup im polnischen Rzeszów. Mit ihrem Gespür für moderne Kommunikation, ansprechende Inhalte und die Präsentation unserer Athletinnen und Athleten hat sie dabei wichtige Akzente gesetzt.

Mit ihrem Engagement möchte Theresa dazu beitragen, die Sichtbarkeit der Sportakrobatik weiter zu erhöhen und insbesondere die Aktivitäten des DSAB auf Instagram auszubauen. Ziel ist es, Wettkämpfe, Veranstaltungen und die Menschen hinter den Erfolgen noch näher an unsere Community heranzubringen.

Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit und heißen Theresa herzlich im Team des Deutschen Sportakrobatik Bundes willkommen.

Herzlich willkommen im DSAB-Team, Theresa!

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Boys Acro Camp 2026: Sportakrobatik für Jungen stärken

Eintracht Frankfurt lädt Jungen aus ganz Deutschland zum ersten Boys Acro Camp 2026 nach Frankfurt am Main ein. Das besondere Trainings- und Vernetzungsangebot richtet sich gezielt an männliche Sportler der Disziplinen Herrenpaar, Herrengruppe und Mixed Pair und soll die Sportakrobatik für Jungen nachhaltig stärken.

Unter dem Motto „Sportakrobatik ist auch Männersache!“ erhalten die Teilnehmer die Möglichkeit, gemeinsam zu trainieren, neue Kontakte zu knüpfen und sich mit anderen Athleten aus dem gesamten Bundesgebiet auszutauschen. Geleitet wird das Camp von den Trainern Johannes Belovencev und Felix Hohmann, die mit diesem Projekt gezielt die Vernetzung und Förderung von Jungen in der Sportakrobatik vorantreiben möchten.

Trainiert wird in der modernen Sportakrobatikhalle von Eintracht Frankfurt, dem DSAB-Leistungszentrum. Eingeladen sind Sportler der Altersklassen Aspire bis Junioren 2 aus den Disziplinen Herrenpaar, Herrengruppe und Mixed Pair.

„Mit dem Boys Acro Camp möchten wir Jungen eine eigene Plattform innerhalb unserer Sportart bieten. Neben dem gemeinsamen Training steht vor allem der Austausch untereinander im Mittelpunkt. So können neue Freundschaften entstehen und das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Sportakrobatik weiter wachsen“, erklären die Organisatoren.

Veranstaltungsdaten im Überblick

Termin: 23.–25. Oktober 2026
Beginn: Freitag, 23. Oktober 2026, 17:00 Uhr
Ende: Sonntag, 25. Oktober 2026, ca. 17:00 Uhr

Ort:
Sportakrobatikhalle
Alfred-Pfaff-Str. 1
60386 Frankfurt am Main

Disziplinen: Herrenpaar, Herrengruppe, Mixed Pair
Altersklassen: Aspire bis Junioren 2
Teilnahmegebühr: 60 Euro (inklusive Mittag- und Abendessen)

Eintracht Frankfurt freut sich auf zahlreiche Teilnehmer aus den Vereinen und Landesverbänden und bittet darum, die Ausschreibung an Trainerinnen und Trainer, Athleten sowie Familien weiterzugeben.

Weitere Informationen zur Anmeldung sind dem Veranstaltungsflyer zu entnehmen. Bei Fragen steht die dort angegebene Kontaktperson gerne zur Verfügung.


Gemeinsam die Zukunft der Sportakrobatik gestalten – für Mädchen und Jungen gleichermaßen.

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Fünf deutsche Formationen erreichen die Finals – starke World Cup Leistung macht Hoffnung auf die WM

Mit fünf Finalteilnahmen aus sechs gestarteten Formationen hat die deutsche Nationalmannschaft der Sportakrobatik beim World Cup erneut ihre positive Entwicklung unter Beweis gestellt. Nach den Qualifikationswettkämpfen am Freitag und Samstag standen am heutigen Sonntag die Entscheidungen in den Finals an. Auch wenn die Medaillenplätze diesmal noch außer Reichweite blieben, präsentierten sich die deutschen Athletinnen und Athleten kämpferisch und sammelten wertvolle Erfahrungen auf höchstem internationalem Niveau.

Bei den Damenpaaren erreichten beide deutschen Duos das Finale der besten Acht. Lena Börner und Sophia Hermes belegten in einem hochklassig besetzten Teilnehmerfeld den sechsten Platz. Charlotte Kallai und Mira Spieß folgten unmittelbar dahinter auf Rang sieben. Der Sieg ging an das israelische Paar Rony Cohen und Shiraz Sokolovsky vor den Formationen aus Großbritannien und den USA.

Auch die deutschen Damengruppen zeigten starke Leistungen. Kira Hellwig, Fiona Reul und Alisee Strohhecker präsentierten sich ausdrucksstark und sicher und erreichten einen hervorragenden fünften Platz im Finale. Damit bestätigten sie ihre starke Qualifikationsleistung. Die zweite deutsche Damengruppe mit Tia Gazsi, Lotte Troester und Caroline Wieland hatte den Finaleinzug als Zwölfte der Qualifikation knapp verpasst, konnte jedoch wichtige internationale Wettkampferfahrung sammeln. Den Titel sicherte sich die Formation aus Aserbaidschan vor den Individual Neutral Athletes und Großbritannien.

Im Wettbewerb der Herrenpaare standen gleich zwei deutsche Formationen im Finale. Lyven Pascal Strempel und Hannes Woitass belegten einen starken sechsten Rang und bestätigten damit ihre Position unter den besten Herrenpaaren des Wettkampfs. Filip Dietze und Maximilian Rau erreichten Platz sieben. Der Sieg ging an die Brüder Vsevolod und Yaroslav Ossolodkov aus den USA vor den Individual Neutral Athletes und der Ukraine.

Bundestrainer Igor Blintsov zeigte sich nach Abschluss des World Cups zufrieden mit dem Auftreten seiner Mannschaft:„Fünf Finalteilnahmen sind ein sehr gutes Ergebnis und zeigen, dass wir uns als Mannschaft kontinuierlich weiterentwickeln. Natürlich wollen wir langfristig näher an die Medaillenränge heranrücken, aber wir dürfen nicht vergessen, dass viele unserer Athletinnen und Athleten noch wertvolle internationale Erfahrung sammeln. Entscheidend ist, dass wir als Team geschlossen auftreten, uns von Wettkampf zu Wettkampf steigern und den eingeschlagenen Weg konsequent weitergehen.“

Die World Cup-Serie der vergangenen Monate hat deutlich gemacht, dass sich unter der Leitung von Igor Blintsov eine leistungsstarke und ambitionierte Nationalmannschaft entwickelt hat. Das Team wächst immer enger zusammen und präsentiert sich auf internationaler Bühne zunehmend selbstbewusst. Die zahlreichen Finalplatzierungen bei den verschiedenen World Cup-Stationen sind ein Beleg für die kontinuierliche Arbeit von Athletinnen, Athleten und dem Trainerteam.

Der Blick richtet sich nun bereits auf den Höhepunkt des Jahres: die Weltmeisterschaften im September. Bis dahin bleibt ausreichend Zeit, um an technischen Feinheiten zu arbeiten und den Abstand zur internationalen Spitze weiter zu verkleinern.

„Wir haben in dieser Weltcup-Serie wichtige Erkenntnisse gewonnen und gesehen, woran wir bis zur Weltmeisterschaft noch arbeiten müssen. Gleichzeitig haben unsere Formationen gezeigt, dass sie mit den besten Nationen der Welt mithalten können. Die Motivation im Team ist groß, und wir werden die kommenden Monate intensiv nutzen, um den nächsten Entwicklungsschritt zu machen“, so Blintsov.

Wer die deutsche Delegation bei den Weltmeisterschaften als Head of Delegation, Teammanager und als Trainer*innen begleiten wird, soll in den kommenden Wochen bekanntgegeben werden. Sportdirektor Hannes Schenk wird die personelle Aufstellung für den Saisonhöhepunkt zeitnah vorstellen.

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Deutsche Nationalmannschaft bereit für letzten World Cup in Rzeszów

Für die deutsche Nationalmannschaft der Sportakrobatik steht an diesem Wochenende der letzte World Cup der Saison 2026 auf dem Programm. Bereits am gestrigen Mittwoch machte sich die Delegation des Deutschen Sportakrobatik Bundes auf den Weg nach Rzeszów in Polen, wo sich die internationale Weltelite zum abschließenden Wettbewerb der World-Cup-Serie trifft.

Der erste Tag vor Ort stand ganz im Zeichen der Anreise und Akklimatisierung. Die Athletinnen und Athleten nutzten die Gelegenheit zu einem freien Training, um sich mit den Gegebenheiten vor Ort vertraut zu machen und die letzten Anpassungen an ihre Elemente vorzunehmen. Am heutigen Donnerstag folgt das offizielle Podiumstraining, bei dem die Formationen erstmals auf der Wettkampffläche trainieren können.

Mit dabei ist nahezu das komplette Aufgebot, das Deutschland im September auch bei den Weltmeisterschaften in Pesaro (Italien) vertreten wird. Erst am gestrigen Tag veröffentlichte der Deutsche Sportakrobatik Bund die offiziellen WM-Nominierungen. Die Mannschaft für Rzeszów entspricht dabei nahezu vollständig dem Team, das bei den Weltmeisterschaften die deutschen Farben vertreten wird.

Für Deutschland gehen in Rzeszów an den Start:

Damen-Gruppe – Eintracht Frankfurt

  • Alisee Strohhecker
  • Kira Helwig
  • Fiona Reul

Damen-Gruppe – SC Hoyerswerda

  • Caroline Wieland
  • Lotte Tröster
  • Tia Gazsi

Damen-Paar – VfL Weiße Elf Nordhorn / SC Hoyerswerda

  • Lena Börner
  • Sophia Hermes

Damen-Paar – TSR Olympia Wilhelmshaven

  • Charlotte Kallai
  • Mira Spieß

Herren-Paar – TuS Hellersdorf

  • Filip Dietze
  • Maximilian Rau

Herren-Paar – SC Riesa

  • Hannes Woitass
  • Lyven Strempel

Nicht mit nach Polen reisen konnte hingegen das Mixed-Paar Daniel Blintsov (SC Riesa) und Diana Lust (SV Mergelstetten). Nach der Verletzung von Diana Lust hat sich das Trainerteam um Nina Blintsov bewusst gegen einen Start beim letzten World Cup der Saison entschieden. Stattdessen nutzen die beiden Athleten die verbleibende Zeit für eine intensive und gezielte Vorbereitung auf die Weltmeisterschaften in Pesaro. Die Gesundheit der Athletin sowie der nachhaltige Leistungsaufbau stehen dabei klar im Vordergrund. Trotz des Verzichts auf den Weltcup gehört das Mixed-Paar weiterhin zum deutschen WM-Aufgebot und richtet den Fokus vollständig auf den Saisonhöhepunkt im September.

Der offizielle Wettkampf beginnt am Freitag um 16:00 Uhr. Den Auftakt aus deutscher Sicht machen die Damenpaare mit ihren Balance-Übungen. Am Samstag folgt dann die zweite Qualifikationsübung, bevor am Sonntag die Finalentscheidungen ausgetragen werden. Für die besten Formationen jeder Kategorie geht es dann um die letzten Medaillen der World-Cup-Serie 2026.

Bundestrainer Igor Blintsov und das gesamte Trainerteam blicken optimistisch auf das bevorstehende Wochenende. Die vergangenen Monate waren geprägt von intensiven Lehrgängen, internationalen Einsätzen und einem anspruchsvollen Qualifikationsprozess für die Weltmeisterschaften. Entsprechend groß ist die Vorfreude, nun noch einmal gegen die internationale Konkurrenz anzutreten.

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MOSTVANTED verlängert Engagement – 1.000 Euro Preisgeld beim 3. Wartburg-Cup 2026

Der Wartburg-Cup setzt auch 2026 ein besonderes Ausrufezeichen für die deutsche Sportakrobatik. Nachdem bereits im vergangenen Jahr erstmals ein Preisgeld ausgelobt wurde, wird dieses erfolgreiche Konzept nun fortgeführt: Die Firma MOSTVANTED stellt erneut ein Preisgeld in Höhe von insgesamt 1.000 Euro für den 3. Wartburg-Cup am 03. Oktober 2026 in Eisenach zur Verfügung.

Mit diesem Engagement setzt das Unternehmen ein deutliches Zeichen für die Förderung der Sportakrobatik und die Anerkennung herausragender sportlicher Leistungen. In einer Sportart, die von höchster Präzision, Vertrauen, Körperbeherrschung und jahrelanger Trainingsarbeit geprägt ist, stellt die Unterstützung durch Partner wie MOSTVANTED einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung des Leistungssports dar.

Anerkennung für außergewöhnliche Leistungen

Die deutsche Sportakrobatik hat sich in den vergangenen Jahren international hervorragend entwickelt. Zahlreiche Medaillengewinne bei Europa- und Weltmeisterschaften sowie stetig steigende sportliche Leistungen belegen die positive Entwicklung der Sportart. Hinter diesen Erfolgen stehen Athletinnen und Athleten, die mit großem Ehrgeiz, Disziplin und Leidenschaft täglich für ihre Ziele arbeiten.

Das erneut ausgelobte Preisgeld soll diese Leistungen würdigen und den Sportlerinnen und Sportlern zusätzliche Wertschätzung entgegenbringen. Gleichzeitig unterstreicht die Initiative die wachsende Aufmerksamkeit, die die Sportakrobatik in Deutschland zunehmend erfährt.

Regional verwurzelt – dem Sport verbunden

Mit MOSTVANTED konnte der Wartburg-Cup erneut einen Partner gewinnen, der eng mit der Region verbunden ist. Das Unternehmen mit Sitz in Krauthausen bei Eisenach hat sich auf individuelle Fahrzeug- und Van-Ausbauten spezialisiert und steht für Qualität, Leidenschaft und maßgeschneiderte Lösungen – Werte, die auch im Leistungssport eine zentrale Rolle spielen.

Dass das Unternehmen sein Engagement bereits zum zweiten Mal fortsetzt, ist ein starkes Signal für die nachhaltige Unterstützung der Sportakrobatik und des Sports in der Region.

Wartburg-Cup als feste Größe im Wettkampfkalender

Der Wartburg-Cup hat sich in den vergangenen Jahren zu einer etablierten Veranstaltung im nationalen Wettkampfkalender entwickelt. Auch 2026 werden zahlreiche Spitzenformationen aus dem gesamten Bundesgebiet erwartet, um sich in Eisenach miteinander zu messen und den Zuschauerinnen und Zuschauern Sportakrobatik auf höchstem Niveau zu präsentieren.

Die erneute Unterstützung durch MOSTVANTED verleiht der Veranstaltung zusätzliche Strahlkraft und macht deutlich, welches Potenzial in der Zusammenarbeit zwischen Sport und Wirtschaft liegt.

Der Deutsche Sportakrobatik Bund bedankt sich herzlich bei MOSTVANTED für das entgegengebrachte Vertrauen und die erneute Unterstützung. Gemeinsam freuen wir uns auf einen hochklassigen Wettkampf, beeindruckende sportliche Leistungen und einen weiteren erfolgreichen 3. Wartburg-Cup in Eisenach.

Veranstaltungsdaten

3. Wartburg-Cup 2026

https://www.wartburgcup.de

📅 Samstag, 3. Oktober 2026

📍 Eisenach

🏆 Preisgeld: 1.000 Euro

🤝 Sponsor des Preisgeldes: MOSTVANTED

🌐 www.mostvanted.com

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Nominierungen für Pesaro 2026 stehen fest – Deutschlands beste Formationen auf dem Weg zu den Weltmeisterschaften

Der Deutsche Sportakrobatik Bund e.V. hat die Nominierungen für die internationalen Saisonhöhepunkte im September 2026 bekannt gegeben. Nach intensiven Sichtungen, zahlreichen Wettkämpfen und einer umfassenden Leistungsbewertung haben Bundestrainer Igor Blintsov sowie die Disziplintrainer Petra Vitera und Yves Vander Donckt gemeinsam mit der sportlichen Leitung um Hannes Schenk die Athletinnen und Athleten benannt, die Deutschland bei den World Championships, den World Youth Competitions und den Junior World Championships in Pesaro (Italien) vertreten werden.

Die Entscheidungen waren für das verantwortliche Trainerteam alles andere als einfach. Das hohe Leistungsniveau der deutschen Sportakrobatik führte in vielen Kategorien zu einem engen Rennen um die begehrten Startplätze. Zahlreiche Formationen präsentierten sich während des gesamten Qualifikationsprozesses auf einem starken Niveau und machten die Auswahl zu einer besonderen Herausforderung.

„Die Nominierung für eine Weltmeisterschaft ist das Ergebnis harter Arbeit, großer Disziplin und kontinuierlicher Leistungsentwicklung. Gleichzeitig wissen wir, dass hinter jeder Entscheidung auch Enttäuschungen stehen. Viele Formationen haben sich hervorragend präsentiert und den Verantwortlichen die Wahl nicht leicht gemacht“, betont das Trainerteam.

Für einige Athletinnen und Athleten reichte es in diesem Jahr trotz engagierter Leistungen nicht für eine Berücksichtigung. Die Verantwortlichen möchten jedoch ausdrücklich dazu ermutigen, den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen. Mit den Europameisterschaften 2027 in Pesaro steht bereits das nächste große internationale Ziel am Horizont. Das Trainerteam hofft darauf, dass sich die Formationen, die diesmal noch nicht vollständig überzeugen konnten, erneut der Herausforderung stellen und ihre Entwicklung mit Blick auf die kommenden Qualifikationen fortsetzen.

Gleichzeitig richtet sich der Blick nun auf die nominierten Sportlerinnen und Sportler, die Deutschland im September in Italien vertreten werden. Sie haben sich durch konstante Leistungen, sportliche Qualität und starke Auftritte in den entscheidenden Wettkämpfen empfohlen und werden die deutschen Farben auf der internationalen Bühne repräsentieren.

Nominierung für die World Championships 2026

21.–28. September 2026 | Pesaro, Italien

Damen Gruppe

Eintracht Frankfurt

  • Alisee Strohhecker
  • Kira Helwig
  • Fiona Reul

Damen Gruppe

SC Hoyerswerda

  • Caroline Wieland
  • Lotte Tröster
  • Tia Gazsi

Damen Paar

VfL Weiße Elf Nordhorn / SC Hoyerswerda

  • Lena Börner
  • Sophia Hermes

Damen Paar

TSR Olympia Wilhelmshaven

  • Charlotte Kallai
  • Mira Spieß

Herren Paar

TuS Hellersdorf

  • Filip Dietze
  • Maximilian Rau

Herren Paar

SC Riesa

  • Hannes Woitass
  • Lyven Strempel

Mixed Paar

SC Riesa / SV Mergelstetten

  • Daniel Blintsov
  • Diana Lust

Nominierung für die World Youth Competitions 2026 (Altersklasse 12–18)

14.–21. September 2026 | Pesaro, Italien

Damen Paar

Eintracht Frankfurt

  • Lisa Schinko
  • Anna Dorigatti

Damen Paar

SKG Erbstetten

  • Sara Hitzel
  • Romy Höfgen

Damen Gruppe

MTV Erfurt

  • Magdalene Thiele
  • Henriette Thiele
  • Viktoria Scharonin

Damen Gruppe

SC Rechberghausen

  • Marleen Ruoss
  • Lena Hafner
  • Hannah Walter

Mixed Paar

TSV Grafenau

  • Sofia Kirizoglou
  • Nils Hoffmann

Herren Paar

SAV Schwarzenberg

  • Tony Herrmann
  • Jonny Herrmann

Nominierung für die Junior World Championships 2026 (Altersklasse 13–19)

14.–21. September 2026 | Pesaro, Italien

Damen Paar

SC Hoyerswerda

  • Nona Kara
  • Johanna Schöne

Damen Paar

Eintracht Frankfurt

  • Alena Kemling
  • Viktoria Kurtovic

Damen Gruppe

Eintracht Frankfurt / SV Mergelstetten

  • Leni Tschutschupalow
  • Kay Klotz
  • Finia Falch

Damen Gruppe

KKSV Mainz-Finthen / SG Arheilgen

  • Neele Janson
  • Alisa Marahtanova
  • Malika Strack

Mixed Paar

SC Hoyerswerda

  • Milena Lalkov
  • Lewis Gröllich

Der Deutsche Sportakrobatik Bund gratuliert allen nominierten Athletinnen und Athleten sowie ihren Heimtrainerinnen und Heimtrainern herzlich zu diesem Erfolg. Für die bevorstehenden Weltmeisterschaften in Pesaro wünschen wir eine optimale Vorbereitung, verletzungsfreie Wochen und maximale Erfolge auf internationaler Bühne gegen die Besten der Welt.

Gemeinsam drücken wir unserem Team Deutschland die Daumen! 🇩🇪🤸‍♀️🏆

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Wachablösung an der Spitze – Frankfurt schreibt ein neues Kapitel der deutschen Sportakrobatik

Die Deutschen Meisterschaften 2026 in Göppingen werden als eine der bedeutendsten Meisterschaften der vergangenen Jahrzehnte in Erinnerung bleiben. Nicht nur wegen der herausragenden Organisation, der beeindruckenden Atmosphäre und des hohen sportlichen Niveaus. Sondern auch, weil sich dort etwas ereignete, das viele lange für kaum vorstellbar gehalten hatten:

Die Vormachtstellung des SC Hoyerswerda ist beendet.

Nach Jahren nahezu unangefochtener Dominanz steht erstmals ein neuer Verein an der Spitze der deutschen Sportakrobatik. Die Eintracht Frankfurt gewann den Medaillenspiegel der Deutschen Meisterschaften 2026 und setzte sich mit 19 Medaillen sowie 49 Punkten vor den langjährigen Branchenprimus aus Hoyerswerda durch, der auf 14 Medaillen und 41 Punkte kam. Dahinter folgte bereits mit deutlichem Abstand Grafenau.

Es ist eine Wachablösung, die sich seit einiger Zeit angekündigt hatte.

Bereits bei den Deutschen Meisterschaften des vergangenen Jahres war zu erkennen gewesen, dass die Frankfurter aufgeschlossen hatten. Während Hoyerswerda über viele Jahre hinweg mit großem Abstand die Maßstäbe setzte, verkürzte die Eintracht den Rückstand Schritt für Schritt. Nun wurde aus der Annäherung ein Führungswechsel.

Und dieser Moment hat Symbolkraft.

Wenn eine Generation übernimmt

Sportlich betrachtet steht dieser Wechsel für weit mehr als nur Zahlen im Medaillenspiegel.

Er erzählt die Geschichte zweier herausragender Programme, die unterschiedlicher kaum sein könnten und doch dasselbe Ziel verfolgen: Spitzenleistungen in der deutschen Sportakrobatik.

Auf der einen Seite steht der SC Hoyerswerda. Über Jahre hinweg geprägt von der Handschrift von Sergej Jeriomkin, dessen Arbeit Generationen deutscher Spitzenathletinnen und -athleten hervorbrachte. Unter seiner Führung entwickelte sich Hoyerswerda zum Maßstab der deutschen Sportakrobatik. Nationale Titel, internationale Erfolge und zahlreiche Nationalkaderathleten machten den Verein zur sportlichen Referenz des Landes.

Auf der anderen Seite steht die Eintracht Frankfurt.

Mit den Trainern Celine Ortiz-Bauder und Johannes Belovencev hat sich dort in den vergangenen Jahren eine neue Kraft entwickelt. Mit modernen Trainingsstrukturen, hoher fachlicher Qualität und einer beeindruckenden Nachwuchsarbeit entstand Schritt für Schritt ein Programm, das inzwischen in nahezu allen Alters- und Leistungsklassen um Medaillen kämpft.

Was sich in Göppingen zeigte, war deshalb auch ein faszinierender Kontrast:

Erfahrung trifft auf Aufbruch. Tradition trifft auf neue Dynamik.

Und genau dieser Wettbewerb hat die deutsche Sportakrobatik stärker gemacht.

Der Erfolg kommt nicht zufällig

Die Frankfurter Dominanz in Göppingen war kein Überraschungserfolg. Sie ist das Ergebnis jahrelanger konsequenter Aufbauarbeit.

Während viele Vereine einzelne Spitzenformationen entwickeln, ist es der Eintracht gelungen, über nahezu alle Altersklassen hinweg leistungsstarke Formationen aufzubauen. Von den Nachwuchskategorien bis in den Spitzenbereich sammelten die Frankfurter Medaillen und wichtige Punkte.

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache:

  • 19 Medaillen
  • 49 Punkte
  • Platz 1 im Medaillenspiegel

Doch hinter diesen Zahlen stehen unzählige Trainingsstunden, ehrenamtliches Engagement, familiärer Zusammenhalt und eine langfristige sportliche Vision.

Gerade deshalb besitzt dieser Erfolg eine besondere Bedeutung.

Respekt vor einer Ära

Trotz aller Freude über den neuen Spitzenreiter darf dabei eines nicht vergessen werden:

Die Geschichte dieser Meisterschaften ist nicht die Geschichte eines Verlierers.

Der SC Hoyerswerda bleibt eine der erfolgreichsten und prägendsten Institutionen der deutschen Sportakrobatik. Was Sergej Jeriomkin und sein Team über viele Jahre aufgebaut haben, hat die Entwicklung unserer Sportart maßgeblich beeinflusst und zahlreiche Vereine inspiriert.

Große Dynastien verlieren ihre Bedeutung nicht, wenn sie einmal nicht ganz oben stehen.

Sie hinterlassen Spuren.

Und genau deshalb verdient Hoyerswerda an diesem historischen Wochenende nicht weniger Respekt als der neue Tabellenführer.

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Ein Gewinn für die gesamte Sportakrobatik

Vielleicht liegt die größte Bedeutung dieser Wachablösung sogar woanders.

Denn eine Sportart entwickelt sich dann besonders erfolgreich, wenn mehrere leistungsstarke Zentren um die Spitze kämpfen. Wenn Titel nicht vorhersehbar sind. Wenn unterschiedliche Konzepte erfolgreich sein können. Wenn Konkurrenz zu Innovation führt.

Göppingen hat genau das sichtbar gemacht.

Neben Frankfurt und Hoyerswerda präsentierten sich auch Grafenau, Mergelstetten, Dresden, Riesa und zahlreiche weitere Vereine auf höchstem Niveau. Die Leistungsdichte wächst. Die Qualität steigt. Der Wettbewerb wird intensiver.

Für die deutsche Sportakrobatik ist das eine hervorragende Nachricht.

Der Beginn eines neuen Kapitels

Die Deutschen Meisterschaften 2026 werden deshalb nicht nur wegen ihrer perfekten Organisation und ihrer großartigen Atmosphäre in Erinnerung bleiben.

Sie markieren einen Wendepunkt.

Nach Jahren der Dominanz eines Vereins steht erstmals ein neuer Name an der Spitze des deutschen Medaillenspiegels.

Die Eintracht Frankfurt hat Geschichte geschrieben.

Doch vielleicht ist die wichtigste Erkenntnis dieses Wochenendes eine andere:

Nicht Frankfurt hat Hoyerswerda verdrängt.

Sondern die deutsche Sportakrobatik hat insgesamt ein neues Leistungsniveau erreicht.

Und genau darin liegt die eigentliche Botschaft von Göppingen 2026. Eine Botschaft voller Dynamik, voller Perspektiven – und voller Vorfreude auf die kommenden Jahre.